Neues und Interessantes aus Ückendorf 


Bauarbeiten am Gleisbogen Ückendorfer Platz

Verkehr mit Bahn und Auto eingeschränkt

 

 

Foto:   pixabay.com
Foto: pixabay.com

GE. Am Ückendorfer Platz muss der Gleisbogen der Straßenbahnlinie 302 angehoben werden – mit Auswirkungen für den Bahn- und Autoverkehr. Ab Freitag, 18. Mai 2018, gibt es im Kreuzungsbereich des Ückendorfer Platzes nur eine Fahrspur. Zwar können Autofahrerinnen und Autofahrer weiterhin in alle Fahrtrichtungen ab- und einbiegen, allerdings muss der Verkehr hierzu mit einer Baustellenampel geregelt werden und Rückstaus sind sehr wahrscheinlich. Um diese Folgen abzumildern wurden die Arbeiten in die Pfingstferien gelegt, am Samstag, 26. Mai 2018, sollten sie abgeschlossen sein. Wer sich auskennt sollte versuchen, die Baustelle zu umfahren.

 

Da die Gleise der Linie 302 im Mittelpunkt der Arbeiten stehen, kann außerdem die Linie 302 nicht planmäßig fahren. Die BOGESTRA wird deshalb zwischen den Haltestellen Ückendorfer Platz und Lohrheidestraße einen Schienenersatzverkehr mit Bussen einrichten. Die Haltestelle Ückendorfer Platz wird in für alle mit Fahrtziel in Richtung Buer auf die Bochumer Straße verlegt (in der Gegenrichtung). Für alle mit Fahrtziel in Richtung Bochum wird die Haltestelle an den Fahrbahnrand zur NE-Haltestelle verlegt.

 

Weitere Informationen zum Schienenersatzverkehr sind verfügbar unter:

 

https://www.bogestra.de/startseite-inhalte/baustellen/linie-302.html.

 

 

Die Stadt Gelsenkirchen bittet um erhöhte Aufmerksamkeit im Bereich der Baustelle.


Freiwillige vor

Freiwilligendienst im Spunk

Pressemitteilung Spunk Gelsenkirchen

Noch bis Ende Mai können Interessierte ihre Bewerbung einreichen für die im Sommer neu zu besetzenden Freiwilligendienst-Stellen im Kinder- und Jugend-Kultur-Zentrum Spunk. Die Aufgaben im Ückendorfer Jugendzentrum sind dabei sehr abwechslungsreich: Von der Hausaufgabenbetreuung über die Begleitung und Durchführung von Gruppenstunden, Ferienprogramme, Ausflüge und Freizeiten, der Begleitung der Kulturprojekte wie Poetry-Slams, Konzerte und Festivals bis hin zur Unterstützung bei den Jugendprojekten wie streetart, der Arbeit mit und für Geflüchtete und Internationaler Jugendarbeit ist alles dabei, was das Spunk zu bieten hat.

 

Zu vergeben sind dabei Stellen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), welche über den Falken-Landesverband erfolgen, als auch als Bundesfreiwilligendienst über das Bundesamt für zivilgesellschaftliche Aufgaben.

 

 

Interessierte können sich beim Spunk, Festweg 21, 45886 Gelsenkirchen oder per Mail an info@spunk-ge.de bewerben. Die letzten Vorstellungsgespärche sollen dann Anfang Juni erfolgen. Infos zum Freiwilligendienst gibt es auch auf der Website www.spunk-ge.de .

Spunk Ferienprogramm
Spunk Ferienprogramm
KIckern im Spunk
KIckern im Spunk


Jetzt Runde 2

Solo-Contest 2018: Zweite Vorrunde am Samstag

 

 

Pressemitteilung Spunk Gelsenkirchen

Am kommenden Samstag, den 19. Mai um 19 Uhr steigt die zweite Vorrunde des diesjährigen Solo-Contests von Falken, Falken Bauverein und Spunk. In der ersten Vorrunde konnten bereits Julika, Mesmerise und Knudi den Einzug in das Finale feiern. In der zweiten Vorrunde versuchen Dennis Kresin, Vinku, Liederkind (Lea Paulikat), Kellerkind (Carsten Kollmeier) und Martin Brüggemann einen der weiteren Finalplätze zu bekommen.

 

Hinter "Vinku“ steckt der 20-Jährige Vincent Kuhlen aus Wülfrath (NRW). Ein Künstler mit seiner Gitarre und einer LoopStation. Orientiert an Ed Sheeran und diversen deutschen Songwritern steht er für deutschsprachigen Pop, mit und ohne Sprechgesang (Rap). Seit Januar 2016 tritt er mit seinem Soloprogramm auf und hat dabei unter anderem auf dem NRW Tag in Düsseldorf, dem Song Slam in Frankfurt und dem Schülerrockfestival in Wuppertal gespielt. Zuletzt gewann er den Music Award des Lions Club in Ratingen und den Bandcontest des Kreises Mettmann in Hilden.

 

Mit gefühlvollen Balladen und groovig-poppigen Songs tritt LiederKind alias Lea Paulikat auf die Bühne. Die 32-Jährige Singer/Songwriterin aus Recklinghausen begeistert mit ihrer sehr persönlichen Stimme und einfallsreichen Texten. Mit akkustischen Gitarrenklängen und einer guten Portion “Witz”, weiß die aufstrebende Musikerin ihr Publikum mitzureißen.

 

Carsten Kollmeier ist kellerkind.rocks. Der Singer-Songwriter singt vom Scheitern und wieder Aufstehen, vom Antworten suchen und Fragen finden. Er hat lange gelernt, die Welt zu nehmen, wie sie ist und ist bereit, das zu Ändern!

 

Martin Brüggemann aus Dortmund spielt eigene und Coversongs. Seine Songs  sind auf Deutsch und handeln über alltägliche Dinge.

 

Dennis Kresin ist professioneller und ausgebildeter Musiker. Von 2010 bis 2014 studierte er Jazzgitarre mit Nebenfach Gesang am ArtEZ Konservatorium in Arnheim (NL). Anschließend schloss er als erster Absolvent überhaupt das zweijährige Master-Studium am „Institut für Populäre Musik“ (Folkwang Universität) ab. Dennis wirkte an diversen Musikproduktionen als Komponist und Studiomusiker mit, schrieb unter anderem den Song „I Just Wanna See You Dance – Global Warmers“, der im Rahmen der Sendung „Got To Dance“ auf Pro7 ausgestrahlt wurde. Darüber hinaus produzierte er Jingles für die „European Film Awards“ mit europaweiter TV-Ausstrahlung sowie für die „Stadtwerke Bochum“. Mit seinen selbst komponierten Songs versucht er nun Jury und Publikum von sich zu überzeugen.

 

Alle Teilnehmer*innen treten jeweils in einer Hin- und einer Rückrunde an diesem Abend an und präsentieren dabei jeweils einen selbst komponierten Song. Das Publikum, sowie eine Jury entscheiden am Ende, welche drei in das Finale einziehen werden.

 

 

Das Finale steigt dann im Falkentreff Rheinische Straße 64 am Samstag den 9. Juni. Auch hier wählen wieder das Publikum und eine Jury. Der oder die Beste darf sich dann Solo-Künstler*in oder Duo des Jahres nennen. Neben dem Titel wartet auch ein Gutschein über 200 € für Musik-Equipment. Der Eintritt zu allen drei Veranstaltungen ist frei. Auf der Fanseite www.facebook.com/solocontestGE/ werden zur Zeit auch alle Kandidat*innen ausführlicher vorgestellt.

Alle Fotos wurden von den Teilnehmern zur Verfügung gestellt

S04 doch noch Deutscher Meister?

Knappenschmiede jetzt auch in Ückendorf

Foto:   pixabay.com
Foto: pixabay.com

Die U19 Mannschaft des FC Schalke 04 hat das Halbfinal-Hinspiel um die deutsche U19-Meisterschaft bei der TSG Hoffenheim mit 1:0 gewonnen. Am Dienstag um 18:00 Uhr findet das Rückspiel statt.

Aber leider wohl nicht im Heimstadion, der Sportanlage der Gesamtschule Ückendorf, sondern im Stadion Niederrhein, Lindnerstr. 2-6, 46149 Oberhausen

 

Natürlich geht man mit breiter Brust in dieses Spiel und Trainer Norbert Elger schwärmt von dem souveränen Vorsprung von 11 Punkten vor dem Titelverteidiger BVB. Alles ist möglich. „Wir sind stolz auf das Erreichte, jetzt wollen wir auch mehr„ so der Trainer.

 

Wir wünschen viel Erfolg dabei


Was da kreucht und fleucht

Erlebniswanderung am Samstag den 19.Mai von 10 bis 12 Uhr

Foto: Markus  Müller
Foto: Markus Müller

 

Unter dem Motto „Rein in die Natur, wir untersuchen den Waldboden“, lädt die Stadt Gelsenkirchen, Eltern mit ihren Kindern im Alter von 4 -7 Jahren ein, sich an einer interessanten Wanderung durch den Wald, zu beteiligen. Ein erfahrener Natur- und Landschaftsführer wird mit Ihnen und den Kindern, alles was so am Boden kriecht, unter die Lupe nehmen. Es wird jeder Käfer und jede Schnecke genauestens untersucht. Hier dient eine Becherlupe als wichtiges Hilfsmittel. Es wird genau festgestellt, wie die kleinen Kriecher und Krabbler ihre „Arme und Beine“ bewegen. Wie sie mit ihren Fühlern die Umgebung ertasten und wie sie sich auf dem Waldboden vorwärtsbewegen. Natürlich wird darauf geachtet, dass den kleinen Waldbewohnern bei diesen Aktionen nichts passiert und sie unbeschadet die Becherlupe wieder verlassen und sich schnell in Sicherheit bringen können.

 

Treffpunkt ist der Parkplatz am Lichthof, Leithestraße 37, Zufahrt über die Virchowstraße.

 

 

Diese Erlebniswanderung ist für alle Teilnehmer kostenlos. Allerdings wäre eine vorherige Anmeldung bei Frau Erika Hintz von der Familienförderung unter der Rufnummer169-9433.wünschenswert.


So sehen Sieger aus

Solo-Contest 2018: Erste Finalist*innen stehen fest

 Die ersten Finalist*innen | v.l.n.r.: Knudi, Julika sowie Alona und Marcel von Mesmerise
Die ersten Finalist*innen | v.l.n.r.: Knudi, Julika sowie Alona und Marcel von Mesmerise

Pressemitteilung Jugend & Kulturzentrum Spunk

Am vergangenen Samstag, den 5. Mai fand die erste Vorrunde des diesjährigen Solo-Contests von Spunk, Falken und Bauverein Falkenjugend statt. Im Ückendorfer Spunk konnten drei Solo-Künstler*innen und Duos sich für das Finale qualifizieren, welches am 9. Juni im Falkentreff an der Rheinischen Straße stattfindet.

 

Mit Julika Elizabeth konnte auch gleich das 'Kücken' unter den Künstler*innen das Finalticket lösen. Die 16-jährige komponiert seit ihrem 9. Lebensjahr eigene Songs mit englischen Texten.

Auch das Duo Mesmerise, bestehen aus den 23-jährigen Alona und Marcel haben den Sprung in das Finale geschafft. Die beiden Studierenden sind mit ihrer lyrischen Popmusik nun einen Schritt weiter.

Der dritte Finalist kommt aus Mülheim und heißt Knudi. Mit Gesang, Gitarre und einem lustigen Auftritt hat er das Publikum und die Jury begeistert.

 

Die nächsten drei Final-Plätze werden am Samstag, den 19. Mai, ebenfalls im Spunk, Festweg 21, vergeben. Hier treten dann Dennis Kresin, Vinku, Lea Paulikat, Carsten Kollmeier und Martin Brüggemann an.

 

 

Das Finale steigt dann im Falkentreff Rheinische Straße 64 am Samstag, den 9. Juni. Auch hier wählen wieder das Publikum und eine Jury. Der oder die Beste darf sich dann Solo-Künstler*in oder Duo des Jahres nennen. Neben dem Titel wartet auch ein Gutschein über 200 € für Musik-Equipment. Der Eintritt zu allen drei Veranstaltungen ist frei. Auf der Fanseite www.facebook.com/solocontestGE/ werden zur Zeit auch alle Kandidat*innen ausführlicher vorgestellt.


Großeinsatz der Feuerwehr in Ückendorf

Brand des ehemaligen Güterbahnhofes am Hauptbahnhof Gelsenkirchen

Pressemeldung der Feuerwehr Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (ots) - Um 02.50 Uhr in der heutigen Nacht wurde die Feuerwehr Gelsenkirchen zu einem Brand im ehemaligen Güterbahnhof gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einheiten brannte bereits ein großer Teil der ca. 150 Meter langen Halle. Durch die Deutsche Bahn wurden die hinter dem Objekt liegenden Bahnlinien stromlos geschaltet. Zeitgleich wurden im großen Umfang Strahlrohre und 3 Drehleitern eingesetzt. Da die gesamte Halle einsturzgefährdet ist, wird derzeit über die Drehleitern massiv Schaum zur Brandbekämpfung eingesetzt. Gegen 10.40 Uhr konnte die Warnung der Bevölkerung über NINA und Rundfunk zurückgenommen werden. Messungen wurden fortlaufend im betroffenen Bereich durch die Feuerwehr Gelsenkirchen durchgeführt. Derzeit finden Nachlöscharbeiten mit Unterstützung des Technischen Hilfswerk im Bereich der Dachkonstruktion statt. Ein Ende der Einsatzmaßnahmen ist zu derzeitigem Zeitpunkt noch nicht absehbar.

 

 

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Gelsenkirchen

Thomas Gulitz

Telefon: 0209 / 1704 905

E-Mail: thomas.gulitz@gelsenkirchen.de

 

http://www.feuerwehr-gelsenkirchen.de


Europa in Gelsenkirchen

Die etwas andere Stadtrundfahrt im Mai 2018

A. Piwek- Foto W. Müller
A. Piwek- Foto W. Müller

Infomaterial der Stadt Gelsenkirchen

Kennen Sie das? Eine Bekannte bzw. ein Bekannter äußert: "Der EU- Haushalt ist ein Mammuthaushalt, Deutschland als Nettozahler zahlt nur drauf, die Verantwortlichen im Ruhrgebiet sollten sich um dringlichere Probleme kümmern als um Europa. Die Bürgerinnen und Bürger in Gelsenkirchen haben doch nichts von der Europäischen Union". Oft stehen wir dann sprachlos da, können nichts entgegnen, weil wir weder Fakten noch konkrete, überzeugende Beispiele zur Hand haben und behelfen uns mit "Ja, aber die EU ist doch gut...

Frieden, Freizügigkeit, Vielfalt...". Das überzeugt die andere bzw. den anderen leider nicht, die ursprünglichen Argumente können Sie nicht entkräften.

Mit der „etwas anderen Stadtrundfahrt“ bekamen teilnehmende Bürgerinnen und Bürger proeuropäische Argumente präsentiert, die direkt in Gelsenkirchen sichtbar sind. Dazu wurden Projekte, Gebäude und Quartiere besucht, die es ohne EU-Förderung nicht geben würde .Durch die Stadtrundfahrt führten Frau Lange-Fröhlich und Herr Piwek vom Referat 3 , Stabsstelle Europaangelegenheiten

 

 

Wissenschaftspark . Foto W, Müller
Wissenschaftspark . Foto W, Müller

Wissenschaftspark Gelsenkirchen (wipage)

„Sanfte Technologien“ treten an die Stelle von Kohle und Stahl. Der Wissenschaftspark war eines der größten Projekte der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (IBA). Seine Aufgabe: einer vom Niedergang der Montanindustrie wirtschaftlich wie städtebaulich gezeichneten Stadt neue Perspektiven eröffnen. Der Standort auf einem ehemaligen Gußstahlwerk, die städtebauliche Einbindung mit Grünfläche und See im dichtbebauten Stadtteil und die offene Architektur stehen für den Neuanfang einer ganzen Region, die - ihrer Vergangenheit bewusst - neue Wege geht.

Zur Finanzierung der IBA-Projekte wurden neben Landesmitteln insbesondere Bundes- und EU- Mittel verwendet. Z.B. sind zur Anlage der öffentlichen Grünfläche, des Sees sowie der Arkaden rd. 4,4 Millionen Euro der EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (kurz: EFRE), geflossen.

 

Weitere Informationen:

www.wipage.de

www.open-iba.de

 

www.europa.rvr.ruhr/lnterregEurope

Halfmannshof - Foto W. Müller
Halfmannshof - Foto W. Müller

 

 

Künstlersiedlung Halfmannshof

 

Mit seiner über achtzigjährigen Geschichte als Wohn- und Arbeitsquartier ist der Halfmannshof seit 2012 Standort und Teil vielfältiger Netzwerke. Er hat sich als Basis für langfristige internationale Partnerschaften sowohl für Künstler*innen als auch für Kreativunternehmer*lnnen, Kulturinstitutionen bis hin zu Universitäten etabliert.

Schaler Verein Torhaus -  Foto M. Westphal
Schaler Verein Torhaus - Foto M. Westphal

Schalker Verein

800 Meter östlich des Hauptbahnhofs von Gelsenkirchen liegt der Schalker Verein. Mit einer Gesamtgröße von ca. 100 Hektar ist der Schalker Verein eine der größten Entwicklungsflächen der Stadt. Das Gelände des ehemaligen Hüttenwerks Schalker Verein wurde in den letzten Jahren aufwändig entwickelt, aufbereitet und erschlossen.

Auf der Fläche, auf der über Jahrzehnte in Hochöfen Eisen aus Eisenerzen  erzeugt und weiterverarbeitet wurde, stehen heute auf insgesamt rund 63 Hektar attraktive Grundstücke für Industrie, Gewerbe und Wohnen zur Verfügung. Das Areal teilt sich auf in einen westlichen Bereich (Gewerbepark Schalker Verein) und in einen östlichen Bereich (Industriepark Schalker Verein).

Die Aufbereitung der Fläche wurde mit Bundes-, Landes- und EU-Mitteln insbesondere aus dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen (RWP) gefördert.

Weitere Informationen:

www.qelsenkirchen.de

www.nrw-urban.de/grundstueck/gelsenkirchen-schalker-verein

 

 

Zeche Consol - Foto W. Müller
Zeche Consol - Foto W. Müller

Consol 3/4/9

Keine 15 Jahre nachdem auf dem 2,7 ha großen Gelände der Schachtanlage Consolidation um die Schächte 3, 4 und 9 herum der Bergbau eingestellt worden war, erblühte hier eine neue Parklandschaft mit vielfältigen Kultur- und Freizeitangeboten:

Wohnen, Einkaufsmöglichkeiten für den Stadtteil,

Gewerbe, Kultur (u.a. Consol Theater), Parkflächen, Sport- und Spielmöglichkeiten für Groß und Klein, Anschlüsse ans ruhrgebietsweite Radwegenetz, (demnächst) eine Moschee, ein Museumsraum ehemaliger Bergleute und eine Kunstinstallation aus Werkzeugen und Maschinenteilen gesammelt in Zechen, die es schon lang nicht mehr gibt.

 

 

Für die Erweiterung und den Umbau der ehemaligen Zechenbahntrasse Consolidation 3/4/9 zu einem Rad-/Gehweg stellte die EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (kurz: EFRE) zwischen 1991-2000 insgesamt 298.116 Euro bereit. Von 2001 bis 2007 flössen weitere 207.035 Euro von der EU nach Gelsenkirchen (Datenquelle: Ökologieprogramm im Emscher-Lippe- Raum, Bezirksregierung Münster).

Weitere Informationen:

 

www.qelsenkirchen.de

 

Hafen Bismarck - Foto W. Müller
Hafen Bismarck - Foto W. Müller

Hafen Graf Bismarck/ Stadtquartier Graf Bismark

Der Hafen Graf Bismarck gehört zum neuen „Stadtquartier Graf Bismarck“. Dieses Quartier liegt in der geografischen Mitte Gelsenkirchens direkt am Rhein-Herne-Kanal, einer der großen Wasserstraßen der Metropole Ruhr. Das Kraftwerksgelände der ehemaligen Zeche Graf Bismarck ist in den zurückliegenden Jahren durch die Grundstückseigentümerin NRW.URBAN in Zusammenarbeit mit der Stadt Gelsenkirchen aufwändig entwickelt und aufbereitet worden. Auf dem rund 80 Hektar großen Areal ist eine Mischung aus Wohnungsbau und Gewerbeflächen, Mischgebieten und Sondernutzungen vorgesehen. Insgesamt sind rund 12 Hektar Gewerbeflächen und 11 Hektar Wohnbauflächen verfügbar, welche durch etwa 50 Hektar Freiflächen, Wald und Wasser aufgelockert werden.

Für den Umbau zum neuen Stadtquartier Graf Bismarck wurden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (kurz: EFRE) in der Zeit von 2007 bis 2014 über zwei Millionen Euro für verschiedene Teilvorhaben bezuschusst (Datenquelle: Ziel-2-Datenbank des Landes NRW):

Weitere Informationen:

 

www.qelsenkirchen.de


Europawoche in Gelsenkirchen

Noch freie Plätze bei der Europatour

Foto:   pixabay.com
Foto: pixabay.com

GE. Ab dem heutigen Mittwoch, 2. Mai 2018, bis Montag, 14. Mai 2018, steht in Gelsenkirchen alles unter dem Motto Europa. Rund um den Europatag am Mittwoch, 9. Mai 2018, locken in der Europawoche viele Veranstaltungen zum alten Kontinent.

 

Eines der Highlights der Europawoche ist die „Europatour durch Gelsenkirchen – die etwas anderen Stadtrundfahrt“ am:

 

Samstag, 5. Mai 2018, 12 bis 16 Uhr,

und Sonntag, 6. Mai 2018, 14 bis 18 Uhr,

Treffpunkt: Haupteingang Wissenschaftspark,

Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen.

 

Täglich gesehen, aber selten wahrgenommen, ist die Europäische Union (EU) ständiger Gast in Gelsenkirchen. Viele Projekte, Gebäude und Quartiere in der Stadt gäbe es nicht ohne Fördermittel der EU. Auf der etwas anderen Stadtrundfahrt werden sie in den Vordergrund gerückt. Bei der Tour zeigt sich, was in Gelsenkirchen ohne Europa alles gar nicht möglich wäre.

 

Anmeldungen sind bei Claudia Lange-Fröhlich möglich unter:

Tel.: 0209/169-4523

E-Mail: claudia.lange-froehlich@gelsenkirchen.de

 

Weitere Informationen zur Europawoche sind erhältlich unter:

 

https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/veranstaltungskalender/liste/59-europawoche2018


Auf Kohle geboren

Die Halde Rheinelbe, die Himmelstreppe und der Skulpturenpark

Die Halde Rheinelbe, die Himmelstreppe und der Skulpturenpark

Ein Besuch im Skulpturenwald, ein Rundgang der sich lohnt. Ungepflegt und ohne wesentliches Zutun des Menschen wächst und gedeiht hier alles so wie von der Natur vorgesehen. Wildkräuter genießen hier den Vorzug vor Gepflanztem und Gesätem. Alles bleibt der Natur überlassen.

 

Und damit alles seinen geregelten und nicht unbedingt geplanten Weg geht, gibt es hier die, mitten in diesem vermeintlichen Urwald gelegene, Forststation Rheinelbe des Landesbetriebes Wald und Holz NRW.

 

Hier sind auf Wunsch Wanderungen, Führungen, Rallyes und viele weitere Aktivitäten, über die mitten im Wald gelegene Forststation des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, organisierbar.

Dieses Areal von Wildwuchs und urwaldähnlichem Zustand bietet Kindern und Jugendlichen einen umfangreichen Lern- und Erfahrungsraum.  Hier können in der freien Natur Koordination, Sozialverhalten und Sprache trainiert werden. Außerdem gibt es hier reichlich Möglichkeiten, den Umgang mit der Natur zu trainieren

Von speziell ausgebildeten Förstern begleitet, lassen sich riesige Mengen von Waldameisen und Libellen beobachten, ebenso können Rufe von Grünspecht und Kreuzkröte erlebt werden. Und wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, kann man auch den Flug von Fledermäusen und Glühwürmchen erleben.

Hier ist also, fast ohne menschliches Zutun, ein richtiger Urwald mitten in der Stadt, voller seltener Tier- und Pflanzenarten entstanden,

In diesem Dschungel an Wildwuchs, ließ seit Anfang der 1990er Jahre der Künstler Herman Prigann auf der Halde und im umgebenden Gelände einen „Skulpturenwald“ entstehen, manchmal auch „Skulpturenpark“ genannt (nicht zu verwechseln mit den Holzskulpturen auf der Halde Haniel). Abfall-Materialien des Industriezeitalters wie Mauerstücke, Betonblöcke und alte Stahlteile bilden in Verbindung mit Naturmaterialien wie Eichenstämmen und Kies archaische Landschafts-Skulpturen.

 

 

Die Halde Rheinelbe mit der Himmelstreppe ist eine ca. 100 m hohe, begeh- und für den Forstbetrieb befahrbare Bergehalde in Gelsenkirchen-Ückendorf.  Die Halde Rheinelbe ist bei Dirt-Bike-, Downhill- und Freeride-Fahrern, die sich im Laufe der Zeit diverse Strecken außerhalb der normalen Wege gebaut haben, sehr beliebt.

 

 

Der eigentliche Haldenberg ist mit spiralförmig angelegten Wegen erschlossen. Darauf erhebt sich schon von weitem sichtbar, Himmelstreppe, ein zehn Meter hoher Aufbau aus schweren Betonblöcken.

 

Am Aufgang zum Haldenberg stellte Prigann eine Reihe von Erinnerungsblöcken auf, in die Beispiele von Bergmanns-Lyrik des Ruhrgebiets geritzt sind.

 

Regelmäßig war Prigann auf dem Rheinelbe-Gelände aktiv, stellte neue Skulpturen auf oder arbeitete an vorhandenen weiter. Zuletzt kam eine große Windwaage hinzu, eine Stahlskulptur, die bei Wind metallische Geräusche von sich gibt. Zusätzlich gibt es noch eine Reihe anderer Arbeiten, die im Gelände verstreut sind. Es lohnt sich daher durchaus, die fest angelegten Wege zu verlassen und den Wald auf Trampelpfaden zu erkunden.

Rheinelbe gehört zu den sogenannten brennenden Halden. Im Abraum befinden sich auch Kohlereste; diese reagieren exotherm mit dem Luftsauerstoff, der ins Innere der Halde vordringt, und wegen des Wärmestaus kommt es schließlich zur Selbstentzündung. Es wurden Temperaturen bis zu 400 Grad Celsius gemessen.

Im Rahmen der IBA Emscher Park wurde die Halde Rheinelbe als Naherholungsgebiet erschlossen und gehört heute zu den Landmarken des Ruhrgebiets. Sie ist auch Teil der Route Industriekultur und stellt einen Tafelberg mit zusätzlich aufgeschüttetem, unbegrünten Spitzkegel dar.

In einem der letzten verbliebenen Zechen-Bauten im Rheinelbe-Wald, der ehemaligen Umspannstation, befindet sich die größte Forststation des Ruhrgebietes. Auf einem der Halde angegliederten Gelände wurden die alten Werkstatthallen in Künstler-Ateliers umgewandelt.

 

Text: W. Müller und Wikipedia. Fotos: M. Müller


 

 

Willkommen bei uns - Gelsenkirchener Netzwerk für Geflüchtete

 

Neben einer Anlaufstelle für Geflüchtete in Gelsenkirchen wollen wir vermittelnd in der Hilfe für Geflüchtete aktiv sein. Weitere Informationen folgen später.