Neues und Interessantes aus Ückendorf 


Nicht unbedingt für jedermann

Kreuz und quer durch Ückendorf

Foto: Zur Verfügung gestellt vom Spunk Gelsenkirchern - Training im  Carl Mosterts Park
Foto: Zur Verfügung gestellt vom Spunk Gelsenkirchern - Training im Carl Mosterts Park

 

 

Pressemitteilung des Spunk Gelsenkirchen

Zwischen den Oster- und den nun beginnenden Sommerferien fand im Rahmen des Kulturrucksacks ein Parkour-Workshop für Teenies statt. Unter Anleitung des Traceurs Dennis Patro konnten 12 Teenies im Alter zwischen 10 und 14 Jahren mit dem Kinder- und Jugend-Kultur-Zentrum Spunk in die Welt des Parkours einsteigen.

 

 

Anlauf, Sprung und drüber weg: Parkour ist die Kunst den kürzesten Weg von A nach B zu nutzen. Der Trendsport findet immer mehr Fans - auch in Ückendorf. So sieht das auch der 12 jährige Fadi, der Woche für Woche jeden Donnerstag an der Parkour-Anlage am Carl-Mosterts-Park mit üben durfte. "Am Anfang standen einfach Übungen wie das Abspringen vom Bordstein an, später wurde es dann deutlich cooler mit höheren Steinen und dem Entlanghangeln am Gerüst.", berichtet Fadi. Nach den zahlreichen Übungen standen auch Erfahrungen sammeln im Stadtgebiet auf dem Programm und der Mut der jungen Parkourer*innen stieg von Mal zu Mal.

 

Viele der teilnehmenden Teenies möchten auch nun nach Ende des Workshops weiter aktiv im Parkour-Sport bleiben und in ihrer Freizeit weiter üben.

Fotos wurden vom Spunk Gelsenkirchen zur Veröffentlichung zur Verfügung getsellt


Größer ging nicht

Baucontainer von Parkplatz gestohlen

Symbolfoto:  Pixabay.com
Symbolfoto: Pixabay.com

Gelsenkirchen (ots) - Nicht nur Werkzeuge sind begehrtes Diebesgut an Baustellen, sondern auch Großcontainer: So bemerkten die Mitarbeiter einer Baufirma am Dienstag, 10.07.2018, dass ihr Container vom Supermarktparkplatz an der Dessauer Straße gestohlen wurde. Klar ist, dass die unbekannten Diebe den Großcontainer nur unter größerem Aufwand entwendet haben können, da für den Abtransport ein Spezial-Lkw notwendig ist. Die Polizei fragt deshalb: Wer hat Beobachtungen gemacht und kann Angaben zum Tatgeschehen oder den Tätern machen? Sachdienliche Hinweise bitte unter den Rufnummern 0209/365-8112 (Kriminalkommissariat 21) oder -8240 (Kriminalwache).

 

Rückfragen bitte an:

Polizei Gelsenkirchen

Merle Mokwa

Telefon: 0209/365-2011

E-Mail: merle.mokwa@polizei.nrw.de

 

www.polizei.nrw.de


Hier wird es laut

Spunk lädt zum Musik-Festival

 

Vor den großen Ferien lädt das Ückendorfer Jugend-Kultur-Zentrum Spunk, Festweg 21 am kommenden Samstag, den 14. Juli ab 17.30 Uhr noch zum Musik-Festival 2018 ein. Gegen 9 Euro Eintritt gibt es dann Musik von Lunte, Wait a minute, Andre Sinner und Señor Pilz.

 

 

Lunte
Lunte

 

 

Lunte kommen aus Essen und machen deutschsprachigen Punkrock. Die vier Jungs an den Saiteninstrumenten um die Schlagzeugerin wechseln sich mit dem Gesang ab - die eigene Regel lautet: Wer das Lied geschrieben hat, singt. Inhaltlich geht es gegen den Rechtsruck, oft auch gegen die AfD.

Andre  Sinner
Andre Sinner

 

 

Irgendwo zwischen Ruhrpott-Punk und irischen Trinkliedern angesiedelt, erzählt Andre Sinner von der Nacht, dem Leben im Moment, der Melancholie, der Liebe und der Wut. Ausgerüstet mit einer Akustikgitarre, einem Blumenstrauß von eigenen Stücken und einem nicht zu verkennenden Augenzwinkern, zeigt er mindestens so viele Facetten wie der gute Whisky den er trinkt.

 

 

 

 

Wait a minute" ziehen seit Anfang 2016 ihre Bahnen durch die Clubs und Festivals der Republik. Ihre energiegeladen Mischung aus englischsprachigem Punkrock, Ska- und Hardcoreelementen geht direkt ins Ohr und dann weiter bis zum Herzen. Ihre ungeheure Spielfreude zieht das Publikum regelmäßig in den Bann.

Liedermacher-Punkrock, so nennen Señor Pilz ihre Musik. Persönliches, kritisches und lustiges bieten die drei mit Schlagzeug, Bass und Gitarre.


Doppelt? Dann tauschen!

Panini-Tauschbörse im Spunk

Die Fußball-Weltmeisterschaft geht nun in großen Schritten in Richtung Finale. Bevor der Weltmeister feststeht, gibt es im Spunk, Festweg 21 noch die Chance sein Panini-Sammelalbum zu komplettieren. Am Freitag, den 13. Juli zwischen 16 und 18 Uhr können sich hier Sammler der kleinen Aufkleber treffen und tauschen, denn doppelte Bilder haben viele noch zu Hause rumfliegen oder in der Hosentasche dabei. An zahlreichen Tischen können sich die Fans der Sammelalben zurückziehen und noch fehlende Sticker austauschen. Der Eintritt ist frei.

Der Grabstein im Park II

Besondere Ehrung für Altoberbürgermeister

Der Grabstein im Park      Foto W. Müller
Der Grabstein im Park Foto W. Müller

Carl von Wedelstaedt, geboren am 14. Juni 1864 in Höxter und am 6. Februar 1959 im Alter von 94 Jahren  in Niedermarsberg war von 1919 bis 1928 Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen und im September 1928 wurde ihm für seine Verdienste um Gelsenkirchen, die Ehrenbürgerschaft verliehen.

 

Jetzt, nach Ablauf der Liegezeit auf dem Friedhof in Marsberg, wurde der Grabstein der Familie im Jahre 2018 nach Gelsenkirchen geholt um in dem von ihm geschaffenen Park (heute von Wedelstaed Park) eine besondere Ehrung zu erhalten. Neben dem alten Grabstein wurde eine Gedenktafel, eine Erinnerungsorte-Tafel, zu Ehren von Wedelstaed aufgestellt, auf der sein Wirken in und um Gelsenkirchen mit wenigen Worten beschrieben ist.

 

von links:  Rebecca Admietz , Danielo Greve, Philipp Braun  Foto W. Müller 2018
von links: Rebecca Admietz , Danielo Greve, Philipp Braun Foto W. Müller 2018

Bezirksbürgermeister Michael Fath hat die Anwesenden der ISG (Institut für Stadtgeschichte) sowie Vertreter der Gelsendienste begrüßt und für ihr Erscheinen gedankt. Sein besonderer Dank galt den drei Auszubildenden der Gelsendienste, die in mühevoller und liebevoller Arbeit diesen Ort des Gedenkens innerhalb von zwei Wochen hergerichtet haben. Alle drei sind zur Zeit im zweiten Lehrjahr und werden im Mai 2019 ihre Gesellenprüfung als Landschaftsgärtner ablegen. 

 

 

Er hegte dabei den Wunsch, dass ein solcher Platz auch weiterhin in Ehren gehalten und gepflegt wird. Es wäre schade einen solchen Platz verschandeln zu lassen und gab somit einen Anstoß an die Gelsendienste, sich weiterhin um diese Gedenkstätte zu kümmern. 

BezirksbürgermeisterMichael Fath   Foto W. Müller 2018
BezirksbürgermeisterMichael Fath Foto W. Müller 2018

Von der ISG kam dann noch die Info, dass viel recherchiert wurde um weitere Angehörige ausfindig zu machen, um sie zu diesem Termin einzuladen. Aber, so die ISG, die weiteren Familienmitglieder sind über ganz Deutschland verteilt und ein Familienfest hinderte einen großen Teil der Familie an diesem Gedenktag teilzunehmen.

 

Michael Fath bedankte sich nochmals für die Teilnahme und wünschte allen einen guten Heimweg.


Eröffnungsfeier im Bistro im Justizzentrum.

Kostproben für künftige Gäste

Foto: Sozialwerk St. Georg
Foto: Sozialwerk St. Georg

Inklusionsunternehmen INTZeit-Arbeit gGmbH startet mit vielseitigem Angebot.

 

Gelsenkirchen/NRW. –Es war ein Anblick, bei dem den Gästen das Wasser im Mund zusammenlief: Küchenchef Marius Fokkink hatte dafür gesorgt, dass auf der gesamten Theke an der Essensausgabe die verschiedensten Köstlichkeiten bereit standen. Die Besucherinnen und Besucher, die am 2. Juli zur Eröffnungsfeier in die Kantine ins Justizzentrum gekommen waren, konnten sich somit gleich selbst davon überzeugen, dass die Mitarbeitenden der INTZeit-Arbeit gGmbH ihr Handwerk verstehen.

 

 „Viele Angestellte des Justizzentrums haben mich in den letzten Tagen immer wieder gefragt, wann es denn endlich losgeht“, betonte Fokkink, der als Küchenchef des neu eröffneten „Bistros im Justizzentrum“ fungiert. „Sie können sich nun darauf freuen, hier täglich ein vielseitiges Frühstücksangebot, Mittagessen und unterschiedliche Snacks zu bekommen.“

 

Zuvor standen die Mitarbeitenden und Besucher des Justizzentrums mehrere Wochen vor verschlossenen Türen, wenn sie die Kantine besuchen wollten. Bereits im März hatten sich die bisherigen Pächter zurückgezogen, im darauf folgenden Anbieterwettbewerb konnte sich die INTZeit-Arbeit gGmbH gegen mehrere Mitbewerber durchsetzen. Das Inklusionsunternehmen ist eine 100-prozentige Tochterfirma des Sozialwerks St. Georg. Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten hier miteinander auf Augenhöhe. „Die INTZeit-Arbeit gGmbH gehört mittlerweile zu den größten Inklusionsunternehmen in ganz NRW“, betonte Adrian van Eyk, Bereichsleiter Ruhrgebiet-Niederrhein, in seiner Eröffnungsrede. „Wir geben Menschen mit Assistenzbedarf verschiedene Möglichkeiten, sich auf dem ersten Arbeitsmarkt auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Einige von ihnen machen daraufhin bei uns eine Ausbildung und haben so die Chance auf einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt.“

 

Dass dieses Konzept aufgeht, beweist die INTZeit-Arbeit bereits mit ihren anderen gastronomischen Betrieben, wie dem „Bistro AufSchalke“ und dem „Bistro am Schacht“. „Wir haben damit wirklich gute Erfahrungen gemacht“, erklärte van Eyk. „Denn die Menschen, die im Rahmen eines Praktikums oder eines Außenarbeitsplatzes der Emscher-Werkstatt, einer WfbM („Werkstatt für behinderte Menschen“) des Sozialwerks, bei uns reinschnuppern, entpuppen sich häufig als wertvolle Unterstützung im Küchen- oder Servicebereich.“

 

Und so werden neben den beiden neu eingestellten Küchen- und Servicekräften, mit denen das Bistro im Justizzentrum ab sofort durchstartet, noch weitere Menschen vor Ort mithelfen, dass der Betrieb läuft. Um die Angestellten und Besucher des Justizzentrums sowie die Besucher aus der Umgebung von dem neu eröffneten Bistro zu überzeugen, setzt Küchenchef Fokkink auf eine qualitativ hochwertige Auswahl an preiswerten Gerichten. „Ab 6.30 Uhr beginnen wir mit einem vielseitigen Frühstücksangebot mit belegten Brötchen, Rührei, Obstsalat und vielem mehr“, so Fokkink. „Danach starten wir dann mit unserem Mittagsangebot, bei dem stets auch ein vegetarisches Gericht und wechselnde Desserts auf der Karte stehen werden. Zudem können sich unsere Gäste an dem großen Salatbüffet bedienen.“ Vorbereitet ist das neue Team der INTZeit-Arbeit aber auch auf den „kleinen Hunger zwischendurch“: Frikadellen, Brat- und Currywürste wird es somit ebenfalls geben wie selbst gemachten Kartoffel- und Nudelsalat.

 

Das Bistro im Justizzentrum ist von montags bis freitags zwischen 6.30 Uhr bis 14.30 Uhr geöffnet.

 

Weitere Informationen im Internet: www.gemeinsam-anders-stark.de/intzeit

 

 


Neues Übergangskit

für einen gelingenden Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule.

Foto:  M. Westphal
Foto: M. Westphal

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Der Sozialdienst Schule der Stadt Gelsenkirchen hat aufgrund der positiven Resonanz im vergangenen Schuljahr auch in diesem Jahr ein Übergangskit für Grundschulkinder und deren Eltern für einen gelingenden Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule erarbeitet.

 

In diesem Jahr konnte das Referat Kultur als neuer Kooperationspartner gewonnen werden. Wieder dabei ist, wie bereits im letzten Jahr, die Stadtbibliothek Gelsenkirchen.

 

Das Übergangskit enthält in diesem Jahr: Materialien des Sozialdienstes Schule (Leitfaden für die Eltern, Stundenplan, Mobilecleaner und Flyer), die Kultur–Card (Kulturrucksack NRW) und einen 3-monatigen Gutschein für einen Kinderbibliotheksausweis. Verteilt werden die Materialien in einem Turnbeutel des Sozialdienstes Schule.

 

Stadträtin Annette Berg wird im Rahmen der Verteilung das „Übergangskit“ persönlich an Schulkinder einer 4. Klasse der Glückaufschule (GGS) in Ückendorf überreichen. Begleitet wird die Stadträtin von der zuständigen pädagogischen Fachkraft des Sozialdienstes Schule, Lisa Behrendt und durch die Teamleiterin Eva Kleinau.

 

Auch die Eltern der Schulkinder werden zu diesem Termin eingeladen am:

 

Mittwoch, 11. Juli 2018, 11 Uhr,

Glückaufschule Ückendorf (Standort Parkstraße),

 

Parkstraße 3, 45886 Gelsenkirchen.


Hier ist Action für alle Kids

Wochenend-Action im Spunk

Spunk Festweg 21   -  Foto: W. Müller
Spunk Festweg 21 - Foto: W. Müller

Pressemitteilung des Spunk Gelsenkirchen

Auch am kommenden Samstag, 7. Juli, öffnet das Kinder- und Jugend-Zentrum Spunk am Festweg 21 die Pforten für Kinder ab 6 Jahren. Zwischen 11 und 13 Uhr geht es dabei in den Spunk-Garten. Es wird nach den Weintrauben und den Himbeeren geschaut und die kommende Wildblumenwiese begutachtet. Anschließend sind Chillen und Wasserspiele geplant.

 

Zwischen 13 und 16 Uhr ist dann wieder Zeit für die Falken-Gruppe. Schwerpunktmäßig geht es in dieser Woche um "Fake-News". Was sind eigentlich "Fake-News" und wie erkenne ich sie? Wie schaffe ich es mich vor Fake-News zu schützen? Diese und anderen Fragen wird hier nachgegangen.

 

 

Von 13 bis 15 Uhr öffnet auch die offene Graffiti-Wand. Interessierte Sprayer*innen können hier mit mitgebrachten Dosen eigene "Pieces" malen. Mit dabei ist auch ein erfahrener Sprayer, der für Fragen und zur Unterstützung bereitsteht.


Ein neues Kleid für die Riesensardelle

Erste Klassen gestalten Sardelle für das Sardellenfest

Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen
Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Das integrative Sardellenfest der Stadt Gelsenkirchen wäre nicht das Sardellenfest ohne sein Wahrzeichen, die Riesensardelle. Und natürlich soll sie auch beim diesjährigen Sardellenfest am Wissenschaftspark wieder über den See schwimmen.

 

 

Dazu erhielt sie nun ein neues Kleid. Zwei erste Klassen der Wiehagenschule gestalteten das neue Antlitz der Sardelle farblich neu. Der Gelsenkirchener Künstler Heiner Szamida vom Halfmannshof leitete die Aktion künstlerisch an. Er übernimmt diese Aufgabe im Rahmen seines „Interkulturellen Ateliers“, das durch die Stadt Gelsenkirchen (Referat 47 Zuwanderung und Integration / Kommunales Integrationszentrum) gefördert wird.


Grabstein im Park

Eine Erinnerungsortetafel für Carl von Wedelstaedt

Im Von-Wedelstaedt-Park   -     Foto:W. Müller
Im Von-Wedelstaedt-Park - Foto:W. Müller

Pressemitteilung der StadtvGelsenkirchen

GE. Im Von-Wedelstaedt-Park wird eine neue Erinnerungsorte-Tafel eingeweiht. Die Enthüllung der Tafel nimmt Bezirksbürgermeister Michael Fath vor am:

 

Freitag, den 6. Juli, um 11 Uhr wird

im Von-Wedelstaedt-Park,

Parkstraße, 45886 Gelsenkirchen.

 

Die Tafel erinnert an den Gelsenkirchener Alt-Oberbürgermeister und Ehrenbürger Carl von Wedelstaedt (1864-1959). Sein Grabstein wurde kürzlich aus Marsberg, wo er bestattet war, nach Gelsenkirchen überführt und im Von-Wedelstaedt-Park aufgestellt. Dieser Park wurde im Jahr 1898 als Ückendorfer Gemeindepark auf Veranlassung Wedelstaedts angelegt und später nach ihm benannt. Die den Stein und die neue Erinnerungsorte-Tafel umgebende Grünfläche wurde im Zuge eines Ausbildungsprojektes durch zwei angehende Landschaftsgärtner von Gelsendienste umgestaltet.

 

Wedelstaedt war einer der bedeutendsten Oberbürgermeister von Gelsenkirchen. Als Amtmann von Ückendorf spielte er eine wichtige Rolle bei der Bildung der Großstadt Gelsenkirchen durch die Eingemeindung der umliegenden Ämter im Jahr 1903. Danach war er von 1903 bis 1919 Bürgermeister und von 1919 bis 1928 Oberbürgermeister von Gelsenkirchen. In seine Amtszeit fallen die schweren Krisen von Weltkrieg und Nachkriegszeit, aber auch zukunftsweisende Projekte wie der Bau des Hans-Sachs-Hauses. Er war bestens mit den besonderen Herausforderungen der Region vertraut. Daher war ihm nicht nur die städtische Wohnraumpolitik ein Anliegen, er setzte sich auch für die kommunale Neuordnung des Ruhrgebiets ein. Als wichtigen Erfolg konnte Wedelstaedt 1928 den Zusammenschluss von Gelsenkirchen, Buer und Horst verbuchen. Im gleichen Jahr ging er in den Ruhestand und übergab sein Amt an den früheren Oberbürgermeister von Buer, Emil Zimmermann.

Die Erinnerungsorte in Gelsenkirchen

 

Der Rat der Stadt hat das Projekt „Erinnerungsorte“ im Oktober 2005 beschlossen. Die Koordination liegt in Händen des Instituts für Stadtgeschichte (ISG). Das Projekt setzt vor allem auf bürgerschaftliches Engagement und vernetzt unterschiedliche erinnerungspolitische Initiativen. Ziel ist es, an historisch bedeutsamen Orten im Stadtraum zusätzliche Informationen in Gestalt von erläuternden Tafeln zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile gibt es in Gelsenkirchen etwa 190 Erinnerungsorte-Tafeln. Die Erinnerungsorte-Tafel zu Carl von Wedelstaedt ist ein Gemeinschaftsprojekt von Gelsendienste und ISG.

 

Neben Bezirksbürgermeister Fath werden Vertreter des ISG und Gelsendienste als Ansprechpartner für die Vertreterinnen und Vertreter der Medien anwesend sein, darunter auch die beiden Auszubildenden, die die Fläche gestaltet haben.

 

 

 

 

Willkommen bei uns - Gelsenkirchener Netzwerk für Geflüchtete

 

Neben einer Anlaufstelle für Geflüchtete in Gelsenkirchen wollen wir vermittelnd in der Hilfe für Geflüchtete aktiv sein. Weitere Informationen folgen später.