Spannende historische Dokumente leichter finden

Der  Wissenschaftspark  in  Gelsenkirchen  beherbergt  das  Institut für  Stadtgeschichte
Der Wissenschaftspark in Gelsenkirchen beherbergt das Institut für Stadtgeschichte

 

Institut für Stadtgeschichte präsentiert "Findbuch" zum Archivbestand „Gelsenkirchen vor 1928“

 

 

 

 

 

 

GE. In zwei Jahren akribischer Arbeit hat das Gelsenkirchener Institut für Stadtgeschichte einen der ältesten vorhandenen Aktenbestände gesichtet. Der Bestand stammt aus der Gemeinde und späteren Stadt Gelsenkirchen vor 1928.

 

 Diese Archivalien sind nun durch ein sogenanntes Findbuch erschlossen worden, das historisch Interessierten einen besseren Zugang zu den stadtgeschichtlichen Materialien ermöglicht.

Insgesamt enthält das Findbuch, das die Stadtarchivarin Claire Maunoury erstellte, Informationen zu über 3.245 Akten.

Das erste Exemplar des Findbuchs wird am

Freitag, 6. Januar 2017, um 11 Uhr,  im Archivmagazin des  Instituts für Stadtgeschichte,
Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen

präsentiert.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.

Die Archivalien reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück und dokumentieren das Verwaltungshandeln sowie gesellschaftliche und politische Entwicklungen der Gemeinde und der Stadt Gelsenkirchen. Nun werden die Recherche in den wertvollen Quellen und der Einblick in die frühe Siedlungsgeschichte sowie auch die Geschichte des Industriezeitalters erheblich erleichtert. In den Archivalien finden sich die Unterlagen zur Verleihung der Stadtrechte, die Gelsenkirchen 1875 erhielt, oder auch Informationen über die Expansion wichtiger Industrieunternehmen wie der Mannesmann-Röhrenwerke oder des Gussstahlwerks.

 

Interessant ist auch das Programm des Besuchs Kaiser Wilhelms I. in Gelsenkirchen, der im Juni 1884 mehrere Stationen im Ruhrgebiet besichtigte

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