Stadt reagiert mit Schwerpunktkontrollen

Autoposer und Besucher fallen am Hafenbecken Graf Bismarck unangenehm auf

 

 Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen 

Foto Wikipedia M. Westphal

GE. Das schöne Wetter der vergangenen Tage hat viele Menschen dazu veranlasst, ihre Freizeit im Freien zu verbringen. Das neue Hafenbecken Graf Bismarck übt dabei eine besondere Anziehungskraft aus. Leider ist das Verhalten nicht aller Besucher so, dass die Nachbarschaft oder andere Passanten die Entspannung am Wasser störungsfrei genießen können.

 

 

Die Stadt hat daher gemeinsam mit der Polizei mit einem Schwerpunkteinsatz reagiert und den Bereich auf Park- und Geschwindigkeitsverstöße, illegale Müllablagerungen, Lärmbelästigungen, Vandalismus, Alkohol- und Tabakkonsum mit dem Schwerpunkt Jugendschutz sowie auf freilaufende Hunde kontrolliert.

 

Bei dem Einsatz in der vergangenen Woche war das nähere Umfeld des Hafenbeckens gut besucht. Im unmittelbaren Uferbereich hielten sich zahlreiche Erwachsene, Familien und eine Vielzahl Jugendlicher auf.

 

Zur Feststellung von Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz (Alkohol- und Tabakkonsum) wurden die Personalien von Personen überprüft, die vermeintlich noch keine 18 Jahre alt waren. In mehreren Fällen wurden die Betroffen aufgefordert, ihre Zigarette bzw. Shisha umgehend auszumachen. Die Kontrolle wurde von den Jugendlichen zwar lebhaft diskutiert, letztlich folgten sie aber den Anweisungen des Kommunalen Ordnungsdienstes. In zwei Fällen mussten nach sogenannten Gefährderansprachen und ausgesprochenen Platzverweisen Verwarnungsgelder erhoben werden.

 

Besondere auffällig war, dass einige Fahrzeughalter ihre augenscheinlich getunten Fahrzeuge verbotswidrig im unmittelbaren Uferbereich geparkt hatten. Gegen die angetroffenen Fahrzeughalter, im Volksmund auch Autoposer genannt, wurden nach erfolgten Gefährderansprachen Platzverweise ausgesprochen und in neun Fällen entsprechende Verfahren aufgrund der Parkverstöße eingeleitet.

 

Während des Einsatzes war konnten beobachtet werden, dass eine Reihe von Fahrzeugführern die Johannes-Raul-Allee nutzte, um im Hochtourenbereich auf ihr getuntes Fahrzeug aufmerksam zu machen. In nur 1,5 Stunden wurden 128 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Gegen drei Fahrer werden wegen eine massiven Überschreitung Fahrverbote verhängt.

 

 

Auch bei einer am Folgetag durchgeführten Nachkontrolle mussten wieder zahlreiche Parkverstöße festgestellt und geahndet werden. Die Stadt wird die Kontrollen in diesem Bereich zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung deutlich erhöhen.