Gelsendienste – Geizdienste ?

Der Pressesprecher von Gelsendienste, Tobias Heyne, nimmt Stellung zu Wildwuchs an den Straßen.

Gelsendienste, die mit der Entfernung von Wildwuchs auf Gelsenkirchener Straßen beauftragt ist, benutzen schon seit Jahren aus ökologischen Gründen keine chemischen Mittel mehr. Es wird mit mechanischen oder thermischen Verfahren gearbeitet, die allerdings mit einem sehr hohen Personal- und Kostenaufwand verbunden sind. Diese Art  der Entfernung hält aber nicht lange und  schon nach kurzer Zeit wächst das Wildkraut wieder nach.

Um die Gebühren für die Straßenreinigung aber im angemessenen Bereich zu halten, wird zu jeder Maßnahme die Effizienz und Wirtschaftlichkeit überprüft. Die gesetzliche Aufgabe der Straßenreinigung besteht darin, die Verkehrssicherheit und einen angemessenen hygienischen Standard zu gewährleiste. Da Wildwuchs aber nur eine optische Beeinträchtigung beinhaltet aber den Verkehr und die Hygiene nicht beeinflusst, kann eine komplette Entfernung aus Kostengründen nicht erfolgen. Lediglich die Beseitigung von Verkehrsgefahren z.B. bei Sichtbehinderung hat oberste Priorität.

 

Wir meinen dazu:

 

Geht man nun davon aus, das die Stadt Gelsenkirchen an einer Sanierung der Bochumer Straße und dem Image des Stadtteils Ückendorf im höchsten Masse interessiert  ist , ergibt sich hier die Frage wer denn wohl für die Entfernung des  Wildwuchs an der Bochumer Straße verantwortlich ist. Gemeint ist hier der  Wildwuchs im Bereich der Siedlung Flöz Dickebank, die Kreuzung Bochumer Straße/ Virchowstr. die  Einmündung Flöz Dickebank /Bochumer Straße  sowie der Wildwuchs am Bunker auf der Bochumer Straße direkt an der Haltestelle Stephanstr. der Linie 302, der sehr wohl, eine Beeinträchtigung der Fußgänger und somit eine Gefahr darstellt.


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