Objektprüfungen an der Franz-Bielefeld-Straße und der Ückendorfer Straße

Interventionsteam EU-Ost deckt Baumängel und Sozialmissbrauch auf

GE. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung und nach eigenen Beobachtungen hat das Interventionsteam EU-Ost der Stadt Gelsenkirchen am Donnerstag (24.08.) sogenannte Objektprüfungen durchgeführt und dabei in den betroffenen Häusern vor allem baurechtliche Mängel festgestellt und möglichen Sozialleistungsmissbrauch überprüft. Daneben wurden im Umfeld der Gebäude Fahrzeuge auf verschiedene Verkehrsordnungswidrigkeiten untersucht. Überprüft wurden Häuser an der Franz-Bielefeld-Straße und der Ückendorfer Straße.

 

Das gemischte Team aus Kommunalem Ordnungsdienst, Feuerwehr, Jugendamt, Baubehörde und Wohnungsaufsicht, Arbeitsverwaltung, Polizei, Familiengeldkasse und Sprachmittlern führte jeweils umfangreiche Kontrollen durch.

 

In den Gebäuden an der Franz-Bielefeld-Straße wurden drei nicht gemeldete Personen angetroffen. Neun Personen wurden abgemeldet, da sie nicht mehr dort wohnen. Durch die Bauaufsicht konnte eine unzulässige Nutzungsänderung festgestellt werden, da zwei Gebäude unzulässig miteinander verbunden worden sind. verbunden. Im Dachgeschoss wurden fehlende Rettungswege bemängelt. Der Eigentümer wurde zur Beseitigung der Mängel aufgefordert.

 

In den Häusern an der Ückendorfer Straße wurden ebenfalls unzulässige Veränderungen und fehlende Rettungswege festgestellt. Die Nutzung einzelner Bereiche wurde untersagt. die Bewohner wurden aufgefordert, bestehende Brandgefahren umgehend zu beseitigen.

 

Die vorgefundenen Anbauten sind als Lagerräume genehmigt, werden aber augenscheinlich bewohnt. Die Nutzung der Räume wurde durch die Bauaufsicht mit kurzen Fristen untersagt.

 

Durch das IAG wurden Leistungsmissbräuche bei insgesamt acht Personen festgestellt. Die Leistungen werden umgehend eingestellt. Zudem besteht bei drei Personen der Verdacht auf Schwarzarbeit und bei zwei weiteren Personen auf Scheinarbeit. Die Fälle werden beim IAG weiter geprüft.

 

 

Parallel wurden Kraftfahrzeuge im Umfeld der Gebäude kontrolliert. Dabei wurden insgesamt neun Fahrzeuge abgeschleppt und 30 Verwarngelder erteilt. Drei abgestellte Fahrzeuge wurden mit Aufklebern versehen und deren Halter zum Entfernen der Autos aufgefordert.