Hybrid bei Gelsendienste

Weniger Kraftstoff weniger CO2 Ausstoß

Gelsendienste erproben Hybrid-Fahrzeug für die Abfallbeseitigung und Mülltonnenentsorgung in Gelsenkirchen. Das Fahrzeug wird seine Hydraulik zum Verdichten des Sperrmülls und zur Mülltonnenleerung mir Strom versorgen.

 

Das Ganze nennt sich wohl „Variopress Dualpower“  und die damit versehenen Dreiachser stehen auf dem Gelände in der Gelsendienste in Ückendorf, zur Erprobung bereit. 

Kaum zu übersehen aber auch kaum zu hören, denn die Müllfahrzeuge fahren im Elektro-Modus. Sind aber durchaus bei Bedarf auch in der Lage mit Dieselantrieb zu fahren. Eins steht fest, die neuen Fahrzeuge sind wesentlich leiser als die altbekannten Faun Fahrzeuge. Ob sie sich allerdings auch im Arbeitsaltag bewähren  soll eine fünf wöchige Probephase ermitteln.

 

„Wer bremst gewinnt“ steht auf der Flanke des Müllfahrzeugs. Neutralweiß steht der Dreiachser auf dem Betriebshof der Gelsendienste in Ückendorf. Kaum zu übersehen – aber kaum zu hören. Der fahrende Müllschlucker läuft im Elektro-Modus. Dieseln kann er natürlich auch. Dann hört er sich in etwa so an wie das klassische Faun-„Rotapress“-Fahrzeug, das zum Vergleich vorgefahren wurde. Merke: Leiser ist das Hybrid-Müllfahrzeug allemal im Betrieb. Ob es sich auch im harten Alltagseinsatz bewährt, will man bei Gelsendienste ausprobieren. Die Testphase läuft fünf Wochen lang.

 

So erspart man teuren Diesel Kraftstoff:

Wer bremst gewinnt, heißt es dann bei Gelsendienste, denn die Energie die beim Bremsen erzeugt wird, wird in einen Akku im Fahrzeug umgeleitet,  dadurch wird ein Teil des Kraftstoffes erspart. Die Hydraulik zur Nutzung der Müllverdichtung wird aus diesem Stromspeicher mit der nötigen Energie versorgt. Dadurch soll der Lärmpegel der  Kraftstoffverbrauch und auch der Schadstoffausstoß gesenkt werden.

 

Es wird mit einer Treibstoffersparnis von 20 – 25 % gerechnet, was einer Jahresersparnis von ca. 3000 Litern und etwa 8 Tonnen CO2 ausmacht.

Für den täglichen Einsatz zur Müllentsorgung sind in Gelsenkirchen zur Zeit ca. 30 Fahrzeuge täglich im Einsatz.  Eine Umstellung auf Hybrid wird mehre Jahre in Anspruch nehmen und enorme Kosten von über 300 000 Euro pro Fahrzeug erzeugen. Unter Berücksichtigung eines eventuell späteren Fahrverbotes für Dieselfahrzeuge ist aber ein Umdenken an alternative Antriebe unbedingt von Nöten.

 

Nun erwartet man gespannt die Erfahrung aus dem Alltagsgeschehen

 

Uns würde m interessieren, ob sich dann bei dieser Ersparnis auch die Müllgebühren verringern?

 

 

Ückendorf ist überall


Das könnte Sie / Dich auch interessieren