Zusammenfassung des Treffens Ückendorf + / Veranstaltungskalender vom 9. September

Anwesend waren:

Roman Pilgrim, Volker Bruckmann, Willi Müller und Andreas Oeser (Verfasser)

Erörtert wurden hauptsächlich in einem Brainstorming folgende Thematiken:

1)      „Charta“ über die Art von Veranstaltungen und deren Betreiber, die in den Online-Kalender eingepflegt sowie auf den geplanten Plakatwänden beworben werden dürfen.

Wir waren uns einig, dass sich die Gruppe öffentlich „gegen rechts“ positionieren wolle. Auch solle es bestimmte Einschränkungen für gewerbliche Betreiber und deren Veranstaltungen geben.

 

In der Anlage ist ein Entwurf der „Grundsätze zur Veröffentlichung von Inhalten im Veranstaltungskalender von Ückendorf +“ beigefügt. Dieser könnte in Zweifelsfragen zur Herstellung von Handlungs- und Rechtssicherheit im/am Kalender hinterlegt werden.

 

2)      Haftung / Rechtliche Fragen / Impressum / Verantwortliche
Es zeigte sich, dass ein Kalender ohne Benennung der Verantwortlichen wenig Vertrauen erweckend wirken könnte. Auch für die Organisation der Einträge und der Annahme und Bescheinigung möglicher Spenden erscheint es sinnvoller, wenn eine Organisation dahinter stünde.
Diese wäre insbesondere auch in Abmahn- und Haftungsfällen von Bedeutung und würde hier die verantwortlichen Privatpersonen entlasten.


Noch ergebnislos wurde die Errichtung eines Vereins oder einer ähnlichen Rechtsform andiskutiert, ebenso die Überantwortung an bereits bestehende Vereine wie etwa „Ückendorf aktiv“.
Desweiteren soll bei den kommunalen Verantwortlichen deren Möglichkeiten zur Übernahme der Trägerschaft angefragt werden.

 

3)      Bezugnahme zum aktuellen Angebot www.ueckendorf-aktuell.org von Willi Müller
Mit dem genannten Webauftritt gibt es bereits ein vielfältiges Informationsangebot zu einmaligen und regelmäßigen Veranstaltungen im Stadtteil, erläuternden redaktionellen Inhalten sowie einem Wegweiser und einer Pinwand.
Aufgrund einer wachsenden Bekanntheit dieses Webauftritts sollte diese Seite unbedingt und auch unter der bekannten Adresse erhalten bleiben. Hier hat sich bereits eine feste Nutzer- und Zielgruppe angesiedelt.
Inzwischen wurde auch eine Administratoren-Vertretung benannt, die den Auftritt bei Verhinderung Herrn Müllers weiterbetreiben könnte.
Problematisch am bestehenden Webauftritt erscheinen zum Einen die nur begrenzt angebotenen technischen Möglichkeiten des Hosters/Anbieters der Modulsoftware des Auftritts (möglich sein sollten mindestens die Kompatibilität zu den gängigen sozialen Netzwerken wie auch eine übersichtliche Kalenderdarstellung tages-, wochen- und monatsaktuell sowie mit Suchfunktion).
Zum Zweiten ist die persönliche Haftung Herrn Müllers problematisch (s. Thema 2)). Auch die möglicherweise fehlende Objektivität bei der Auswahl und Ablehnung von Veranstaltungshinweisen könnte sich in der Zukunft nachteilig auswirken, auch wenn dies bisher offenbar kein Problem darstellte.
Drittens sollten mit einem anderen (professionelleren) Design auch weitere Nutzer-/ Zielgruppen erschlossen werden können.

 

Herr Müller zeigte sich grundsätzlich sehr aufgeschlossen gegenüber strukturellen Veränderungen an seinem Webauftritt. Die benannten Schwierigkeiten würden sich so jedoch nicht oder nicht vollständig ausräumen lassen.
So wurde andiskutiert, den bestehenden und bewährten Auftritt zu belassen und extern eine weitere Kalenderseite zu erstellen, die den benannten Anforderungen entspricht.
Beide Auftritte würden intensiv miteinander im Austausch stehen und ihre Informationen nach Möglichkeit regelmäßig synchronisieren.

 

4)      Ückendorf + als „Dach“
Etliche Fragen, die sich für den Veranstaltungskalender stellten, betreffen auch andere Arbeitsgruppen, insbesondere die Thematiken rechtlicher und organisatorischer Natur (s. 2)), aber auch informellere. „Wo wollen wir hin?“ ist eine davon, eine andere ist die nach den Zielgruppen der Angebote.
Der Spagat, das Bestehende zu nutzen und Neues zu aktivieren, wird nicht immer so leicht zu bewältigen sein wie es in der Lösung der Webauftritte aus 3) scheint.

Diese Fragen werden definitiv von den aktiv Handelnden und Verantwortlichen entschieden werden müssen, sowohl in den Untergruppen als auch in Kooperation mit den anderen Untergruppen, sofern auch von deren Seite der Bedarf hierzu benannt wird.
Ein künftiger enger Austausch der einzelnen Gruppen untereinander scheint nötig.

5)      Standorte der Plakatwände

Sinnvoll erscheinen Plakatwände in unmittelbarer Nähe von gut frequentieren Bahn- oder Bushaltestellen, um auch durchfahrende Ückendorfer aufmerksam zu machen.
Diese sollten an drei Standorten in Ückendorf entstehen, da es keinen zentralen Punkt innerhalb des Stadtteils zu geben scheint. Vorgeschlagen sind Standorte in der Bochumer Straße / Wissenschaftspark oder Bunker, Ückendorfer Straße sowie am Ückendorfer Platz.
Die Hinweise sollten zumindest so groß gestaltet werden, das durchfahrende Bus- und Bahnkunden und Beifahrer im zähfließenden Verkehr diese erkennen können.

 

6)      Nächste Schritte

Aufgekommene organisatorische Fragen werden wenn möglich geklärt und weiterverfolgt.
Mit dieser Zusammenfassung werden alle Interessierten am „Veranstaltungskalender“ über den Stand informiert.
Diejenigen Teilnehmer der Auftaktveranstaltung im „Exodos“, die sich in der Kalendergruppe eingetragen oder nachträglich gemeldet haben, finden einen Folgetermin (ca. Ende September),  zu dem weitere Interessenten eingeladen werden.
Es wird nicht möglich sein, dieses Projekt im kleinen Kreise zu stemmen. Die an der Vorstellung der Projekte Beteiligten haben ihre Projekte lediglich angestoßen und stehen dauerhaft nicht zur Leitung der Gruppen zur Verfügung. Aus diesem Grund werden dringend weitere Aktive für die Umsetzung der Projekte gesucht!