Hitler in unseren Köpfen?

Veranstaltungsreihe des Instituts für Stadtgeschichte

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

Foto M. Westphal

GE. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Hitler in unseren Köpfen?“ lädt das Institut für Stadtgeschichte am Donnerstag, 16. November 2017 um 19 Uhr zur Veranstaltung „Mein Kampf" - Karriere eines deutschen Buches in die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen ein. Referent ist der Duisburger Privatdozent Dr. L. Joseph Heid.

Hitlers 1925 erschienene Programmschrift und gleichzeitige Autobiographie „Mein Kampf“ gehört zu den umstrittensten, gleichwohl weit verbreitetsten Schriften der Weltliteratur und hat eine lange Editionsgeschichte. Das Buch erschien 1925 in einer Erstauflage von 10.000 Exemplaren und erreichte bis zum Jahre 1944 eine Gesamtauflage von 12,4 Millionen Stück. Bis in die Gegenwart übt dieses Buch vor allem seines unmissverständlichen Antisemitismus wegen einen nicht zu unterschätzenden Einfluss aus, nicht nur in Deutschland. Die beim bayrischen Freistaat liegenden Urheberrechte liefen am 31. Dezember 2015 aus, Anlass, sich mit der Rezeption dieses Machwerks zu beschäftigen. Inzwischen liegt eine wissenschaftlich-kommentierte Neuausgabe vor, die auf ein lebhaftes Echo stößt.