Wodka als Gotteslästerung

Versuchte Nötigung in einem Supermarkt in Ückendorf

Foto:   pixabay.com
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Pressemeldung der Polizei Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (ots) - Bereits am 22.11.17 kam es in einem Supermarkt an der Ückendorfer Straße zu einer Nötigung zum Nachteil des dortigen Personals. Ein zunächst unbekannter Mann forderte einen 21- jährigen Mitarbeiter auf, die Flaschen einer russischen Wodka Marke aus dem Spirituosenregal zu entfernen, da seiner Ansicht nach das Logo der Marke Ähnlichkeit mit dem arabischen Schriftzug für "Allah" habe. Er empfand dies als Beleidigung und drohte damit, die Flaschen zu zerstören, wenn man seiner Forderung nicht nachkäme. Anschließend verließ er das Geschäft. Innerhalb der nächsten Tage kam es zu ähnlichen Nötigungen in zwei weiteren Geschäften im Stadtgebiet. Zum Schutz der Ermittlungen, in deren Verlauf zwischenzeitlich ein 41-jähriger Gelsenkirchener als Täter identifiziert werden konnte, sah die Polizei zunächst von einer Berichterstattung ab. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

 

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