Green City Plan

Zukunftsorientierte Mobilität in Gelsenkirchen

BOGESTRA Linie 302 am HBF im 5 Minutentakt. Foto: W. Müller
BOGESTRA Linie 302 am HBF im 5 Minutentakt. Foto: W. Müller

Pressemeldung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Die Stadt Gelsenkirchen hat im vergangenen Jahr den Förderantrag „Green City Plan“ beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht und rund 100.000 Euro als zweckgebundene Projektfördermittel genehmigt bekommen. Inzwischen ist nach einer Ausschreibung der Masterplan Green City an die Planersocietät aus Dortmund vergeben worden.

 

Schwerpunkte des Masterplans werden Themen wie umweltsensitive Verkehrslenkung, intermodale Verkehrssteuerung, Verbesserung des ÖPNV-Angebotes, der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur, der Einsatz umweltfreundlicher Antriebe bei der kommunalen Fahrzeugflotte, City-Logistik, Begrünung und betriebliches Mobilitätsmanagement oder auch E-Lastenräder und Güterverteilzentren sein.

 

Als erste vorgezogene Maßnahme ist die Einführung des 5-Minuten Taktes der Linie 302 seit dem 5. Februar 2018 Teil des Green City Plans.

 

Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Nicht nur der Dieselskandal, sondern vor allem der gesamte Klimawandel mit seinen auch hier spürbaren Auswirkungen hat uns signalisiert, dass wir Mobilität neu denken und in den Städten langfristig völlig neu entwickeln müssen.“

 

Mittelfristig arbeiten Verkehrsplaner und Experten etwa aus dem Bereich Digitalisierung daran, Verkehrslenkungssysteme und individuelles sowie autonomes Fahren miteinander zu vernetzen. So sollen Verkehrssysteme frühzeitig erkennen, ob es zu hohen Belastungen kommt, um dann entsprechend zu reagieren. Verkehrsteilnehmer können dann auch spontan entscheiden, welches Beförderungsmittel sie nutzen.

 

Wie die Zukunft der Mobilität aussieht, wird bereits diskutiert. Gute Ideen wie Systeme, die unter dem Motto „Nutzen statt besitzen“ einen Personentransport auf Abruf digital buchbar und abrechenbar zur Verfügung stellen, gibt es bereits.

 

OB Frank Baranowski: „Wir werden uns vermutlich irgendwann vom privaten Pkw verabschieden und Wege finden, die uns attraktive Alternativen für eine effiziente und bequeme Mobilität bieten. Solche Veränderungen sind nicht einfach zu erreichen, denn sie erfordern ein Umdenken aller Beteiligten. Unser Ziel ist es, mit dem Green City Plan unsere Kompetenzen zu bündeln und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Mobilität in Gelsenkirchen neu zu gestalten und auf eine zukunftssichere Basis zu stellen.“

 

Weitere Verfahrensschritte auf dem Weg zum Green City Plan

 

Nachdem ein Auftaktgespräch mit dem beauftragten Büro und die Einführung des 5-Minuten Taktes auf der Linie 302 bereits stattgefunden hat, wird die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts am 22. Februar 2018 über mögliche Dieselfahrverbote wichtige Hinweise über die strategische Ausrichtung der Planung geben.

 

GE. Die Stadt Gelsenkirchen hat im vergangenen Jahr den Förderantrag „Green City Plan“ beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht und rund 100.000 Euro als zweckgebundene Projektfördermittel genehmigt bekommen. Inzwischen ist nach einer Ausschreibung der Masterplan Green City an die Planersocietät aus Dortmund vergeben worden.

 

Schwerpunkte des Masterplans werden Themen wie umweltsensitive Verkehrslenkung, intermodale Verkehrssteuerung, Verbesserung des ÖPNV-Angebotes, der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur, der Einsatz umweltfreundlicher Antriebe bei der kommunalen Fahrzeugflotte, City-Logistik, Begrünung und betriebliches Mobilitätsmanagement oder auch E-Lastenräder und Güterverteilzentren sein.

 

Als erste vorgezogene Maßnahme ist die Einführung des 5-Minuten Taktes der Linie 302 seit dem 5. Februar 2018 Teil des Green City Plans.

 

Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Nicht nur der Dieselskandal, sondern vor allem der gesamte Klimawandel mit seinen auch hier spürbaren Auswirkungen hat uns signalisiert, dass wir Mobilität neu denken und in den Städten langfristig völlig neu entwickeln müssen.“

 

Mittelfristig arbeiten Verkehrsplaner und Experten etwa aus dem Bereich Digitalisierung daran, Verkehrslenkungssysteme und individuelles sowie autonomes Fahren miteinander zu vernetzen. So sollen Verkehrssysteme frühzeitig erkennen, ob es zu hohen Belastungen kommt, um dann entsprechend zu reagieren. Verkehrsteilnehmer können dann auch spontan entscheiden, welches Beförderungsmittel sie nutzen.

 

Wie die Zukunft der Mobilität aussieht, wird bereits diskutiert. Gute Ideen wie Systeme, die unter dem Motto „Nutzen statt besitzen“ einen Personentransport auf Abruf digital buchbar und abrechenbar zur Verfügung stellen, gibt es bereits.

 

OB Frank Baranowski: „Wir werden uns vermutlich irgendwann vom privaten Pkw verabschieden und Wege finden, die uns attraktive Alternativen für eine effiziente und bequeme Mobilität bieten. Solche Veränderungen sind nicht einfach zu erreichen, denn sie erfordern ein Umdenken aller Beteiligten. Unser Ziel ist es, mit dem Green City Plan unsere Kompetenzen zu bündeln und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Mobilität in Gelsenkirchen neu zu gestalten und auf eine zukunftssichere Basis zu stellen.“

 

Weitere Verfahrensschritte auf dem Weg zum Green City Plan

 

Nachdem ein Auftaktgespräch mit dem beauftragten Büro und die Einführung des 5-Minuten Taktes auf der Linie 302 bereits stattgefunden hat, wird die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts am 22. Februar 2018 über mögliche Dieselfahrverbote wichtige Hinweise über die strategische Ausrichtung der Planung geben.

 

Im März folgen dann Gespräche mit der Bezirksregierung Münster zum Luftreinhalteplan und die Teilnehmer der lokalen Akteurskonferenz werden in die Diskussion mit einbezogen.

 

In den Monaten April bis Mai wird die Öffentlichkeit über Bürgerversammlungen informiert und eingebunden bevor der Entwurf des Green City Plans zur Beschlussfassung vorgelegt wird und der Rat der Stadt am 12. Juli 2018 darüber berät.

 

Ansprechpartner für Rückfragen:

 

Stadt Gelsenkirchen

Mobilitätsmanager Tobias Tewes

69/1 - Abteilung Verkehrsplanung

 

0209 / 169 59 50