Schwer vermittelbar, was tun?

Forderung nach sozialem Arbeitsmarkt bleibt bestehen

Foto: W. Müller
Foto: W. Müller

Oberbürgermeister Frank Baranowski erinnert Bundesminister Hubertus Heil an den Gelsenkirchener Appell

 

GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski wird am Donnerstag mit dem Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, zusammentreffen. Der Minister befindet sich auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Markus Töns in Gelsenkirchen und wird das Integrationscenter für Arbeit und ein Projekt an der Kinderburg Nienhausen besuchen. Wichtiges Thema an diesem Tag wird die Einführung eines "Sozialen Arbeitsmarkts" sein.

 

Der Oberbürgermeister wird in dem Gespräch an seinen an Bund und Land gerichteten Appell erinnern, einen sozial ausgerichteten Arbeitsmarkt für dauerhaft nicht vermittelbare Arbeitslose zusammen mit den örtlichen Akteuren in Gelsenkirchen aufzubauen.

 

Frank Baranowski: „Wir wollen Menschen, die keine Chance auf eine Rückkehr in ein reguläres Arbeitsverhältnis haben, eine sinnvolle Beschäftigung mit auskömmlicher Bezahlung geben. Damit fördern wir soziale Teilhabe und stärken das Selbstwertgefühl der Menschen.“

 

Einige Aspekte des Gelsenkirchener Appells haben nicht zuletzt durch das beständige und nicht nachlassende Einbringen der Gelsenkirchener Ideen in die Diskussion den Weg in den Koalitionsvertrag gefunden. Die Zielrichtung einer sinnvollen Beschäftigung muss dabei weiter verfolgt werden. Diese Erwartungshaltung wird der Oberbürgermeister gegenüber dem Arbeitsminister deutlich machen.

 

 

Frank Baranowski: „Durch die beteiligten Sozialpartner wird sichergestellt, dass öffentlich geförderte Beschäftigung zusätzlich und im öffentlichen Interesse ist und nur denen zugänglich gemacht wird, die auf sie angewiesen sind. Wir benötigen zusätzliche, dauerhafte und sozial ausgerichtete Arbeitsplätze in Abhängigkeit von Förderbedingungen des Bundes und des Landes mit einer Laufzeit wenn nötig bis zum Eintritt in das Rentenalter.“