Wissenschaft und Forschung im NS-Herrschaftssystem

Eine Veranstaltung des Instituts für Stadtgeschichte

Foto: M. Westphal   Gelsenkirchener Geschichten
Foto: M. Westphal Gelsenkirchener Geschichten

GE. Einen Vortrag mit dem Thema „Wissenschaft und Forschung im NS-Herrschaftssystem – das Beispiel der Geographie“ hält Dr. Kathrin Baas am Mittwoch, 30. Mai 2018, um 19 Uhr in der Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen.

 

Der universitäre Alltag in der NS-Zeit war von Politisierung, Radikalisierung und Ausgrenzung geprägt. Am Beispiel der Geographie veranschaulicht der Vortrag die wechselseitige Beziehung zwischen Wissenschaft und Politik, indem ein Blick auf die konkrete Forschungspraxis geworfen wird: Welche Themen wurden gelehrt und waren etwa für den Bereich der Forschungsförderung relevant? Des Weiteren stiegen Geographieprofessoren zu gefragten Experten auf, die in die Siedlungs- und Expansionspolitik des nationalsozialistischen Herrschaftssystems miteinbezogen wurden. Dies veranschaulicht der Vortrag am Beispiel verschiedener geographischer Fachgebiete.

 

Das Institut für Stadtgeschichte lädt herzlich zum Vortrag mit anschließender Diskussion ein.

 

 

Von 18 bis 19 Uhr findet vor der Abendveranstaltung eine öffentliche Führung durch die Dauerausstellung „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ statt. Der Eintritt ist frei.