Der Grabstein im Park II

Besondere Ehrung für Altoberbürgermeister

Der Grabstein im Park      Foto W. Müller
Der Grabstein im Park Foto W. Müller

Carl von Wedelstaedt, geboren am 14. Juni 1864 in Höxter und am 6. Februar 1959 im Alter von 94 Jahren  in Niedermarsberg war von 1919 bis 1928 Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen und im September 1928 wurde ihm für seine Verdienste um Gelsenkirchen, die Ehrenbürgerschaft verliehen.

 

Jetzt, nach Ablauf der Liegezeit auf dem Friedhof in Marsberg, wurde der Grabstein der Familie im Jahre 2018 nach Gelsenkirchen geholt um in dem von ihm geschaffenen Park (heute von Wedelstaed Park) eine besondere Ehrung zu erhalten. Neben dem alten Grabstein wurde eine Gedenktafel, eine Erinnerungsorte-Tafel, zu Ehren von Wedelstaed aufgestellt, auf der sein Wirken in und um Gelsenkirchen mit wenigen Worten beschrieben ist.

 

von links:  Rebecca Admietz , Danielo Greve, Philipp Braun  Foto W. Müller 2018
von links: Rebecca Admietz , Danielo Greve, Philipp Braun Foto W. Müller 2018

Bezirksbürgermeister Michael Fath hat die Anwesenden der ISG (Institut für Stadtgeschichte) sowie Vertreter der Gelsendienste begrüßt und für ihr Erscheinen gedankt. Sein besonderer Dank galt den drei Auszubildenden der Gelsendienste, die in mühevoller und liebevoller Arbeit diesen Ort des Gedenkens innerhalb von zwei Wochen hergerichtet haben. Alle drei sind zur Zeit im zweiten Lehrjahr und werden im Mai 2019 ihre Gesellenprüfung als Landschaftsgärtner ablegen. 

 

 

Er hegte dabei den Wunsch, dass ein solcher Platz auch weiterhin in Ehren gehalten und gepflegt wird. Es wäre schade einen solchen Platz verschandeln zu lassen und gab somit einen Anstoß an die Gelsendienste, sich weiterhin um diese Gedenkstätte zu kümmern. 

BezirksbürgermeisterMichael Fath   Foto W. Müller 2018
BezirksbürgermeisterMichael Fath Foto W. Müller 2018

Von der ISG kam dann noch die Info, dass viel recherchiert wurde um weitere Angehörige ausfindig zu machen, um sie zu diesem Termin einzuladen. Aber, so die ISG, die weiteren Familienmitglieder sind über ganz Deutschland verteilt und ein Familienfest hinderte einen großen Teil der Familie an diesem Gedenktag teilzunehmen.

 

Michael Fath bedankte sich nochmals für die Teilnahme und wünschte allen einen guten Heimweg.