„Zukunftskompass: Ich nutze meine Chance!“

Pilotprojekt weist Schülerinnen und Schülern der Hauptschule an der Grillostrasse Wege in die Ausbildung

Symbolfoto   Foto: W.Müller 2018
Symbolfoto Foto: W.Müller 2018

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. In Kürze beginnen die Sommerferien. Ein Teil der Gelsenkirchener Schülerinnen und Schüler startet dann auch in einen neuen Lebensabschnitt und lässt die Schule hinter sich. Viele von ihnen wissen schon längst, wo der nächste Schritt sie hinführen wird; andere sind jedoch noch unsicher, welcher der richtige Weg in die berufliche Zukunft ist oder müssen Hindernisse auf dem Weg zum Wunschberuf meistern.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule an der Grillostraße hatten jetzt die Gelegenheit, beim Pilotprojekt „Zukunftskompass: Ich nutze meine Chance!“ ihre Zukunftschancen auszuloten. Dazu führten sie intensive Gespräche mit Beraterinnen und Beratern der Gelsenkirchener Agentur für Arbeit, des Integrationscenters für Arbeit Gelsenkirchen – das Jobcenter –, der Kreishandwerkerschaft Emscher-Lippe-West, der Handwerkskammer Münster und der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen.

 

Hat manch einer der Schülerinnen und Schüler vor dem Termin noch nervös an den Unterlagen genestelt, sah man lächelnde Gesichter aus den Beratungsterminen kommen. „Gut!“ lautete dann auch das Fazit, das die Schülerinnen und Schüler nach den Beratungen zogen. Die Beraterinnen und Berater halfen den Jugendlichen ihre Chancen zu erkennen und gaben konkrete Tipps, wie die nächsten Schritte des individuellen Weges in die Ausbildung gestaltet werden können. Für manche ergab sich dabei plötzlich die Chance, sich noch für das in wenigen Wochen beginnende Ausbildungsjahr zu bewerben.

 

In einer intensiven Vorbereitungsphase sind für alle Jugendlichen die passenden Beratungsangebote zusammengestellt worden, so dass alle entsprechend ihrer Wünsche, Fähigkeiten und Bedarfe beraten werden konnten.

 

 

Die Veranstaltung ist ein erstes Projekt der Fachgruppe „Übergangsgestaltung“, die im Rahmen der kommunalen Umsetzung des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) von der Kommunalen Koordinierung Übergang Schule - Beruf der Stadt Gelsenkirchen gegründet worden ist. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl den Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium, aber auch anschließend ins Berufsleben zu verbessern und arbeitet als Zusammenschluss aus Vertreterinnen und Vertretern der Gelsenkirchener Schulen, der Wirtschaft, der Arbeitsvermittlung, der kommunalen Jugendhilfe sowie der Kommunalen Koordinierung Übergang Schule – Beruf. Die aus dem Pilotprojekt an der Hauptschule an der Grillostraße gewonnenen Erkenntnisse wird die Fachgruppe nun dazu verwenden, die Beratungs- und Vermittlungsangebote für Gelsenkirchener Schülerinnen und Schüler zu optimieren.