Fliegerbombe an der Autobahn 42 planmäßig entschärft

Gutes Zusammenspiel von Ordnungskräften und Hilfsdiensten sorgte für einen reibungslosen Ablauf

Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen
Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen

GE. Die bei Straßenbauarbeiten im Bereich der Autobahnauffahrt A42 Gelsenkirchen gefundene Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg konnte heute um kurz nach 10 Uhr planmäßig entschärft werden. Feuerwerker Uwe Pawlowski hatte mit dem gut erhaltenen Zünder an dem 500 Kilogramm schweren Blindgänger keine große Mühe und konnte schnell Entwarnung geben.

 

Der zuvor evakuierte Bereich wurde unmittelbar darauf wieder freigegeben. Die um 7:30 Uhr eingeleitete Sperrung der Hauptstraßen und der Autobahnabfahrten hatten allerdings für große Verkehrsprobleme gesorgt. Wer Gelsenkirchen über die A 42 erreichen wollte, musste viel Geduld mitbringen und teilweise weite Umwege in Kauf nehmen.

 

Rund 2100 Bewohner wurden aufgefordert in einem Radius von 500 Metern ihre Wohnungen zu verlassen. Etwas über 90 Personen nutzen das Angebot der Stadt, sich während dieser Zeit im Berufskolleg an der Grimmstraße aufzuhalten. Die Feuerwehr und das Rote Kreuz transportierten zehn bettlägerige Personen aus dem Gefahrengebiet.

 

 

Für die bei den zahlreichen Straßensperrungen notwendige Unterstützung durch starke Polizeikräfte bedankte sich Einsatzleiter Dirk Heinze ausdrücklich bei der Polizei.