Flaschenpfand, Geld nehmen oder spenden?

Das Spunk gehört zu den "Pfand-RetterInnen" 

Foto:  Spunk Gelsenkirchen - Logo der "Pfandretterinnen"
Foto: Spunk Gelsenkirchen - Logo der "Pfandretterinnen"

Den Getränkeabfüllern fehlt es an Pfand, Europa an Menschlichkeit - das haben die Pfand-RetterInnen festgestellt, die mit einer Spenden-Aktion beide Probleme lösen möchten. Das Ückendorfer Jugend-Kultur-Zentrum Spunk ist da mit von der Partie und spendet den Pfand des letzten Konzerts an Sea-Watch.

 

Die Hitze in Deutschland sorgt dafür, dass die Nachfrage nach Getränken enorm gestiegen ist und einige Brauereien vor Kurzem dazu aufriefen das Pfand schnell wieder zurück zubringen, da die Flaschen zur Abfüllung ausgehen. Zeitgleich sorgen die Rettungsaktionen von Schiffen im Mittelmeer und die Rekordzahl an ertrunkenen Menschen für Schlagzeilen. Mit der Aktion "Die Pfand-RetterInnen" wurden beide Probleme miteinander verbunden. Auf der Aktionsseite unter www.facebook.com/pfandretterInnen/ wird dazu aufgerufen, den vorhandenen Pfand umzutauschen und das Geld für ein soziales Projekt zu spenden. Das Ergebnis kann jeder in einem kurzen Video dokumentieren und hochladen. Wer zum Pfand-Retter geworden ist, darf auch noch drei Nominierungen aussprechen und zum Nachmachen aufrufen.

 

Das Ückendorfer Jugend-Zentrum Spunk gehört zu den Mit-InitiatorInnen dieser Aktion und geht auch selbst mit gutem Beispiel voran: Insgesamt 50 € kamen bei der Umtauschaktion zusammen, die nun an Sea-Watch gespendet werden. Mit diesem Geld wird die Arbeit der gemeinnützigen Initiative gefördert, die mit Schiffen an Europas Grenzen Geflüchtete vor dem Ertrinken rettet und sich für sichere Flucht-Passagen einsetzt.

 

 

Sebastian Kolkau(links) und Robin Trox vom Spunk mit dem eingetauschten Pfand
Sebastian Kolkau(links) und Robin Trox vom Spunk mit dem eingetauschten Pfand

Von Sebastian Kolkau und Robin Trox für das Spunk-Team wurden im Rahmen dieser Aktion der Bundestagsabgeordnete Markus Töns, die Falken-Vorsitzende Christin Riedel und der Mitbegründer der Initiative an-GE-kommen Jan Dworatzek nominiert an der Aktion teilzunehmen.

 

 

 

Auch der Juso-Landesvorsitzende Frederic Cordes, der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert und der Specher der Grünen Jugend NRW Max Lucks haben sich bereits an der Aktion beteiligt.


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