Solarbrücke Gelsenkirchen - Zenica

Interkommunales Kooperationsprojekt

Foto:   pixabay.com -  Symbolfoto
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Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Seit 49 Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Gelsenkirchen und Zenica (Bosnien). Ziel dieser Partnerschaft sind Austausch und Transfer von Wissen zwischen den beiden Kommunen. Es werden hier ganz unterschiedliche Themen diskutiert: Ob Bildung, Kultur oder wirtschaftliche Zusammenarbeit, jede Kommune trägt ihren Teil zu einem freundschaftlichen Austausch und einer effektiven Zusammenarbeit bei. Der Austausch findet aber nicht nur zwischen den beiden Verwaltungen statt, sondern in diesem Rahmen kooperieren auch Schulen, Hochschulen sowie Akteure aus dem Sport und der Jugendarbeit.

 

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsaktivitäten Gelsenkirchens wurde die Partnerschaft mit der Teilnahme am Pilotprojekt „Kommunale Nachhaltigkeitspartnerschaften“ intensiviert und um die Zusammenarbeit zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (sustainable devolopement goals oder SDGs) erweitert. Ziel des Pilotprojektes sind die beispielhafte Darstellung der Umsetzung der Agenda 2030 und ihre Implementierung auf den jeweiligen lokalen Ebenen.

 

Der Projektstart war im Januar 2017. Innerhalb  eines Jahres erarbeiteten die beiden Städte gemeinsame Ideen zur Umsetzung der Agenda 2030. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, hochwertige Bildung in beiden Städten zu ermöglichen, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu stärken und zu verankern“, so Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen. „Moderne erneuerbare Energie soll für möglichst viele Menschen zugänglich gemacht werden und zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.“

 

Geplant ist der Bau einer „Solarbrücke“. Solarmodule, die im Zuge von Umbaumaßnahmen am städtischen Busbahnhof keine Verwendung mehr fanden, werden ertüchtigt und zu gleichen Teilen in Gelsenkirchen (Kinderburg im Revierpark Nienhausen) und Zenica (Pfadfinderlager der „scout assosiation of zenica“) eingebaut. Kinder und Jugendliche in beiden Partnerstädten finden so über begleitende Bildungsmaßnahmen praktischen Zugang zu den SDGs – und damit zu einer gemeinsamen nachhaltigen Stadtentwicklung.

 

Bis Ende 2018 hat das Netzwerk der Akteure in Gelsenkirchen und Zenica Zeit, das Projekt umzusetzen. In Gelsenkirchen arbeiten – neben dem Verwaltungsbereich (Stabsstelle Zukunftsstadt/aGEnda-21-Büro, Stabsstelle Europaangelegenheiten, die Abteilung  Repräsentation und Bürgerangelegenheiten) - freie Träger (Ziegenmichelhof, der Freundeskreis Zenica, der aGEnda 21 e.V.) wie auch Akteure aus der Wirtschaft (LOXX, BEPRO Steel, Zinq) sowie die Westfälische Hochschule am gemeinsamen Ziel.

 

 

Am 12. September um 11 Uhr werden die Solarmodule nun feierlich auf dem Alfred-Fischer-Platz hinter dem Hans-Sachs-Haus verabschiedet und auf ihre Reise nach Zenica geschickt.


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