Erlebnisparcours zur Berufsorientierung

Ein Projekt der Stadt Gelsenkirchen, Agentur für Arbeit und RAG-Stiftung

Foto:   pixabay.com -  Symbolfoto
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GE. Unter der Schirmherrschaft von Stadträtin Annette Berg, Vorstand Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration der Stadt Gelsenkirchen, entdecken rund 450 Schülerinnen und Schüler vom 25. bis zum 27. September in einem über 500 Quadratmeter großen Lern- und Erlebnisparcours in den Räumlichkeiten von „stadt.bau.raum“ ihre Stärken. Beteiligt sind: Antoniusschule, Gesamtschulen Buer, Horst und Ückendorf, Hauptschulen Am Dahlbusch und Grillostraße, Malteserschule, Raphaelschule, Sekundarschule Hassel und der Schule an der Bergmannsglückstraße

 

Dieses umfangreiche Vorhaben kann in diesem Jahr zum zweiten Mal dank der Finanzierung der Agentur für Arbeit Gelsenkirchen und der RAG-Stiftung realisiert werden. Die Parcours werden durch SINUS – Büro für Kommunikation GmbH verliehen und betreut.

 

„Die Wahl des richtigen Berufes gehört zu den wichtigsten Entscheidungen junger Menschen. Wir möchten Schülerinnen und Schülern deshalb dabei helfen, ihre Entscheidung mit zahlreichen Angeboten zu erleichtern. Das Gemeinschaftsprojekt ‚Komm auf Tour‘ leistet dafür einen wertvollen Beitrag. Deshalb unterstützen wir das Projekt auch in diesem Jahr gerne personell und finanziell“, erklärt Marcus Kowalczyk, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gelsenkirchen.

 

Sieben Ruhrgebiets-Kommunen beteiligen sich an dem Projekt, das unter der Federführung der Stadt Essen eine gemeinsame Zusage für die Förderung durch die RAG-Stiftung erhalten hat. So sind neben der Stadt Gelsenkirchen auch die Städte Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen, Herne und Mülheim beteiligt.

 

„Wir müssen berufliche Perspektiven für alle Kinder und Jugendlichen im Revier eröffnen“, unterstreicht Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied im Vorstand der RAG-Stiftung und Bildungsbeauftragte des Initiativkreises Ruhr. „Mit dem Erlebnisparcours ‚Komm auf Tour‘ können sich Schüler über ein breites Spektrum an Berufsfeldern informieren, sich in verschiedenen Tätigkeiten ausprobieren und dabei ihre eigenen Stärken entdecken. Talentförderung kann nicht früh genug beginnen. Deshalb unterstützen wir „Komm auf Tour“ auch in diesem Jahr mit großer Überzeugung.“

 

Das Projekt bildet den Startschuss in den Berufs- und Studienorientierungsprozess vor dem Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss", welches durch die Kommunale Koordinierung Übergang Schule-Beruf auf Seiten der Kommune begleitet und koordiniert wird.

 

„Komm auf Tour“ verbindet geschlechtersensibel Berufsorientierung und Lebensplanung über einen handlungsorientierten, sichtbaren Stärkenansatz. Die Jugendlichen finden spielerisch einen Einstieg ins Thema Berufsorientierung und werden dazu ermutigt, sich mit ihren Stärken auseinanderzusetzen und darüber mit ihren Eltern, Lehr- und Beratungskräften ins Gespräch zu kommen.

 

Der interaktive Erlebnisparcours setzt einen spielerisch-motivierenden Impuls und ist kein diagnostisches Testverfahren. Ein Durchlauf dauert zwei Stunden. Mit Tempo geht es durch sechs Stationen: vom Reiseterminal über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Bühne in die Auswertung. Je nach Wahl von Aufgabe und Lösungsweg vergibt die Moderation verschiedene Stärken an die Schülerinnen und Schüler. An so genannten „Stärkeschränken“ mit spannenden Materialcollagen erfahren die Jugendlichen am Schluss, welche Tätigkeiten und Berufsfelder zu ihren Stärken passen. Auf diese Weise werden Jugendliche frühzeitig und handlungsorientiert unterstützt, verschiedene Wahlmöglichkeiten ihrer beruflichen und ihrer persönlichen Zukunft zu erkennen. Themen aus dem privaten Lebensbereich sind altersgerecht integriert.

 

Über Begleitveranstaltungen werden Eltern und Lehrkräfte eingebunden. So findet ein Elterninformationsabend für die Eltern der beteiligten Schülerinnen und Schüler statt am:

 

Dienstag, 25. September ab 19 Uhr, stadt.bau.raum. Boniverstraße 30,

45883 Gelsenkirchen

 

Diese können einerseits den Parcours kennenlernen, sich andererseits mit Institutionen und Unterstützungsangeboten im Bereich Berufs- und Lebensplanung vertraut machen.

 

Unterstützt wird die Kommunale Koordinierung Übergang Schule-Beruf bei der Durchführung unter anderem durch die Agentur für Arbeit, die Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe, das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen - das Jobcenter, die Handwerkskammer Münster, das Mädchenzentrum e.V., Sucht-Jugend-Kommunikation / Fachstelle für Suchtvorbeugung, donum vitae und den städtischen Dienststellen Fachstelle für HIV und sexuelle Gesundheit, Kommunales Bildungsbüro, Referat Zuwanderung und Integration, Sozialdienst Schule und Jugendberufshilfe.

 

Ansprechpartner:

Stadt Gelsenkirchen

Kommunale Koordinierung Übergang Schule-Beruf

Stefanie Schäfer

Tel.: 02 09 / 169 24 12

E-Mail: stefanie.schaefer@gelsenkirchen.de4

 

 


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