Integrationskonferenz erarbeitet Möglichkeiten und formuliert Wünsche

Im Stadtbezirk Süd widmen sich viele Initiativen der Integration

Foto: Volker Bruckmann
Foto: Volker Bruckmann

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Im Stadtbezirk Süd fand am Dienstag, 18. September 2018, fand in der Gesamtschule

Ückendorf unter dem Titel „Teilhabe gestalten und Gemeinschaft stärken“ die erste Integrationskonferenz statt. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und wurde von rund 100 Teilnehmenden besucht.

 

Dieses erste Treffen hat gezeigt, dass es im Bezirk Süd bereits gewachsene Strukturen in den drei Stadtteilen gibt, die sich seit Jahren der Integration widmen. Die Beteiligten sind bereit, die Integrationsarbeit in der Stadt Gelsenkirchen vielfältig weiterzuentwickeln. Zusätzlichen Aufgaben, so die Teilnehmenden, können jedoch nur durch die Unterstützung der Stadtgesellschaft und mit Hilfe weiterer finanzieller Mittel aus Bund und Land umgesetzt werden.

 

Nach einer Begrüßung durch die Beigeordnete für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration, Annette Berg folgten Vorträge von Uwe Gerwin, Leiter des Referates Zuwanderung und Integration/ Kommunales Integrationszentrum sowie Silvia Bader von der Koordinierungsstelle Kommunale Prävention mit Hinweisen auf die aktuellen statistischen Integrationsdaten.

 

Uwe Gerwin betonte in seinem Beitrag, dass die Integrationsarbeit nicht allein bei der Stadtverwaltung liege, sondern eine Aufgabe der gesamten Stadtgesellschaft sei. Besonders wichtig sei dabei ein dauerhafter und wechselseitiger Prozess, wobei es Begegnung und Dialog brauche.

 

Im Rahmen der stadtteilorientierten Arbeitsgruppen wurden Bedarfe ermittelt und Lösungsansätze diskutiert. Die Vielfalt des Teilnehmerkreises ermöglichte es, die unterschiedlichen Herausforderungen zu beleuchten, die vor allem durch den Zuzug von Neuzugewanderten in den Quartieren entstanden sind. Ressourcen und Wünsche konnten so auf unterschiedlichen Ebenen betrachtet und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern und Akteuren der Stadtteile Neustadt, Ückendorf und Rotthausen erarbeitet werden.

 

Für die anderen vier Stadtbezirke in Gelsenkirchen sind ebenfalls Integrationskonferenzen geplant. Die Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

 

 


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