Affäre um den Gelsenkirchener "Käpt'n Heikhaus"

Eine Veranstaltung des Instituts für Stadtgeschichte

Foto:  Holocaust Mahnmal Berlin. pixabay.com -  Symbolfoto
Foto: Holocaust Mahnmal Berlin. pixabay.com - Symbolfoto

GE. Zu einem Vortrag von Dr. Birgit Bernard, Köln, mit anschließender Diskussion lädt das Institut für Stadtgeschichte am Mittwoch, 31. Oktober 2018, um 19 Uhr in die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen ein.

 

Thema des Abends ist die Personalpolitik beim Reichssender Köln 1933-1935 und die Affäre um den Gelsenkirchener "Käpt'n Heikhaus".

 

Im Frühjahr 1933 begann die "Gleichschaltung" des Westdeutschen Rundfunks mit Änderungen in der Organisationsform, dem Programm und beim Personal. In der Personalpolitik wurden leitende Positionen in der Intendanz und den Redaktionen mit fachfremden Parteimitgliedern der NSDAP neu besetzt, z.B. mit Parteigenossen aus dem Gau Westfalen-Nord. Als Konsequenz aus dieser Personalpolitik kam es zu einer Destabilisierung des Senders, zu Korruptionsfällen, Affären und Entlassungen von neu eingestellten Parteigenossen.

 

Das Institut für Stadtgeschichte lädt herzlich zum Vortrag mit anschließender Diskussion ein.

 

Von 18 bis 19 Uhr findet vor der Abendveranstaltung eine öffentliche Führung durch die Dauerausstellung „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ statt.

 

Der Eintritt ist frei.

 


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