Ordnungspartner kontrollieren gemeinsam

Häuser in Ückendorf und Bismarck wurden kontrolliert

GE. Mit Amtshilfe der Polizei hat das Interventionsteam EU-Ost der Stadt Gelsenkirchen am Mittwoch (30.1.) mehrere Wohn-und Geschäftshäuser in Bismarck und Ückendorf kontrolliert. Das Ergebnis: Verdachtsfälle von Sozialleistungsmissbrauch, Mietwucher und Schwarzarbeit. Die Polizei nahm drei Personen fest.

 

Der Einsatz des gemischten Teams aus Kommunalem Ordnungsdienst (KOD), Feuerwehr, Polizei, Integrationscenter für Arbeit, ELE, Verkehrsüberwachung, Baubehörde und Wohnungsaufsicht verlief planmäßig und ohne Störungen.

 

Die Polizeibeamten vollstreckten drei Haftbefehle wegen verschiedener Ordnungswidrigkeiten. In einer Wohnung wurden geringe Mengen Betäubungsmittel sichergestellt und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet. Eine Person war zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Durch einen Bericht der Agentur für Arbeit an das Ausländeramt soll bei einer weiteren Person die Möglichkeit des Entzugs der Freizügigkeit geprüft werden. Die Beamten halfen den Ordnungspartnern bei der Überprüfung der Identitäten der zahlreichen angetroffenen Personen in den Häusern.

 

Die Stadt meldete 14 der nicht anwesenden Personen ab, 17 der angetroffenen Personen bekamen eine Aufforderung zur Anmeldung. In einem Haus wurde aufgrund baurechtlicher Mängel eine Dachgeschosswohnung für unbewohnbar erklärt. Sie muss umgehend geräumt werden.

 

Gegen zwei Personen wird wegen des Verdachts des Sozialleistungsmissbrauchs ermittelt, gegen eine wegen des Verdachts der Schwarzarbeit.

 

In einem Haus an der Robergstraße wurden einzelne lose Dachpfannen sowie eine unbefestigte Antennenanlage zum Schutz vorbeilaufender Passanten durch die Feuerwehr mittels Drehleiter vom Absturz gesichert. Aufgrund weiterer baurechtlicher Mängel wird der Vermieter durch die Bauordnung zur Beseitigung aufgefordert.

 

Aufgrund eines illegalen Strombezuges hat die ELE einen Stromzähler entfernt.

 

 


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