Walcker-Orgel ab Mitte 2020 in Papenburg zu hören

Freier Eintritt für Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger

Der alte Spieltisch der Orgel wurde ersetzt und steht heute im Museum - Foto : gelsenkirchener Geschichten
Der alte Spieltisch der Orgel wurde ersetzt und steht heute im Museum - Foto : gelsenkirchener Geschichten

GE. Die katholische Pfarrei St. Antonius in Papenburg und die Stadt Gelsenkirchen haben den Vertrag besiegelt, mit dem die historische Walcker-Orgel zu einem symbolischen Preis von einem Euro verkauft wird. Die renommierte Orgelbau-Firma Seifert aus Kevelaer wird die restaurierte Orgel einschließlich Fernwerk in Papenburg aufbauen. Diese Arbeiten enden voraussichtlich Mitte 2020; anschließend wird die Walcker-Orgel wieder für Konzerte nutzbar sein und Teil der „europäische Orgelstraße“ von Schwerin über Bremen, Verden und Emden bis in die Niederlande.

 

Zu den Orgel-Konzerten in der großen Papenburger Stadtkirche haben dann Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger freien Eintritt. Das Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen wird ein Konzept entwickeln, wie die Walcker-Orgel in Zukunft erneut Bestandteil des Gelsenkirchener Kulturlebens wird.

 

Zum Hintergrund: Ursprünglich sollte die Walcker-Orgel ihren alten Platz im sanierten Hans-Sachs-Haus wieder einnehmen und wurde dafür umfangreich und nach den Original-Plänen restauriert. Die schlechte Bausubstanz des Hans-Sachs-Hauses erforderte allerdings einen Neubau, der keinen Konzertsaal mehr vorsah. Daher musste ein neuer angemessener Platz gesucht werden, der dem Klang der Walcker-Orgel gerecht  wird. Trotz intensiver Suche fand sich leider kein adäquater Raum in Gelsenkirchen. Erst 2017 zeigte sich mit der Gemeinde St. Antonius in Papenburg eine passende Alternative.

 

Weitere Informationen zur Walcker-Orgel und ihrer Geschichte unter www.walcker-orgel-gelsenkirchen.de

 

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0