Obszön und aggressiv

Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte

Symbolbild  Pixabay.com
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Gelsenkirchen (ots).  Am Freitagnachmittag, 01.03.2019, kam es zu zwei Widerstandsdelikten gegenüber Polizeibeamten. Zunächst wurde die Polizei gegen 14:30 Uhr zur Bahnhofstraße im Ortsteil Altstadt gerufen. Hier hatte sich ein 37-jähriger Gelsenkirchener zwei 13 und 14-jährigen Mädchen genähert und diese in obszöner Weise angesprochen. Als diese sich in ein Ladenlokal flüchteten entfernte sich der Täter, ging weiter über die Bahnhofstraße, wo er eine 22-jährige Passantin unvermittelt auf den Hinterkopf schlug und auch diese in obszöner Weise beleidigte. Einsatzkräfte konnten den Täter noch in Tatortnähe antreffen und festnehmen. Dabei beleidigte und bedrohte er die Beamten und versuchte diese tätlich anzugreifen. Bei seiner Festnahme schlug er um sich, konnte jedoch überwältigt und fixiert werden. Danach wurde er zunächst in den Polizeigewahrsam eingeliefert. Da sein Gesamtverhalten auf eine psychische Erkrankung schließen ließ wurde er von dort mit einem Krankenwagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht, wo er zur stationären Behandlung verblieb. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

 

Ein weiteres Widerstandsdelikt ereignete sich gegen 17:00 Uhr im Ortsteil Bulmke auf der Margaretenstraße. Hier wurde die Polizei zu einer Ruhestörung gerufen. Der angetrunkene Verursacher verhielt sich im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme äußerst aggressiv und verweigerte seine Personalien. Stattdessen ging er mit erhobenen Händen auf die Beamten los, konnte jedoch überwältigt und fixiert werden, wobei er sich massiv gegen die Maßnahme sperrte und um sich trat. Außerdem wurden die Beamten durch den 55-jährigen Gelsenkirchener beleidigt. Letztendlich wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in den Polizeigewahrsam eingeliefert. Hier wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

 

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