Ein Nachtlager für den Kirchentag

Aufruf von Oberbürgermeister Frank Baranowski und den beiden Kirchen

Symbolfoto Pixabay.com
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GE. Vom 19. bis 23. Juni 2019 findet in Dortmund der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Für viele ist es ein verlängertes Wochenende um Fronleichnam herum. Es werden 100.000 Menschen aus ganz Deutschland und dem Ausland erwartet. Unterbringungsmöglichkeiten sind aber begrenzt. Zimmer in Hotels oder Airbnb sind in Dortmund entweder schon ausgebucht oder nur noch hochpreisig zu buchen. Oberbürgermeister Frank Baranowski, Superintendent Heiner Montanus sowie Propst Markus Pottbäcker unterstützen daher die gemeinsam die Suche des Kirchentages nach privaten Schlafmöglichkeiten für die Gäste in Gelsenkirchen und den benachbarten Ruhrgebietsstädten.

 

„Hier können die Menschen im Ruhrgebiet erneut zeigen, dass sie bei der Gastfreundschaft gemeinsam am Ball sind“, so Frank Baranowski. In diesem Jahr werden rund 40.000 Gäste in Gemeinschaftsquartieren wie Schulen untergebracht. Das gilt vor allem für junge Menschen. Doch nicht jeder kann die Nacht auf einer Isomatte verbringen. Manche Gäste benötigen wegen ihres Alters, als Mitwirkende oder als Familie mit Kindern eine etwas komfortablere und ruhigere Übernachtungsmöglichkeit. Noch werden tausende private Schlafplätze gesucht. „Die Gastfreundschaft ist auch eine Chance für Begegnungen. Sie können neue Menschen kennlernen und ermöglichen ihnen die Teilnahme am Kirchentag, denn viele Anreisende haben keine alternative Übernachtungsmöglichkeit und sind auf unsere Gastfreundschaft angewiesen“, so der Oberbürgermeister weiter.

 

Auch die Katholische Kirche in Gelsenkirchen unterstützt die Herbergssuche. Propst Markus Pottbäcker: „In Zeiten einer verstärkten und guten Zusammenarbeit unter Christen und eines tiefer werdenden Verständnisses füreinander, ist es eine wunderbare Sache, auch gemeinsam dafür Sorge zu tragen, dass viele Menschen von auswärts am Kirchentag in Dortmund teilnehmen können. Daher unterstütze ich die ‚Herbergssuche‘ sehr und freue mich, wenn auch viele katholische Christen ihre Türen in Gelsenkirchen für Gäste öffnen!“

 

Über die gemeinsame Aktion freut sich Superintendent Heiner Montanus: „Die Menschen in der Stadt öffnen Türen und sind gastfreundlich. Herzlich willkommen! Ein tolles Signal. ,So haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt‘, heißt es schon in der Bibel. Ich danke allen, die mitmachen!“

 

Wer einen Kirchentagsgast aufnehmen möchte, braucht nicht unbedingt über ein Gästezimmer zu verfügen. Gesucht sind funktionale Unterbringungen bei freundlichen Gastgebern. Da aber vor allem ältere Menschen oder Familien im Privatquartier schlafen, gibt es ein paar Punkte zu beachten:

 

Gesucht werden Betten, Liegen oder Couches – Luftmatratzen und Isomatten werden dagegen nicht gesucht.

 

Gäste aus Deutschland brauchen vom 19. Juni bis 23. Juni 2019 einen Schlafplatz

 

Auch Gäste aus dem Ausland benötigen maximal vom 18. Juni bis 23. Juni 2019 einen Schlafplatz.

 

Der Kirchentag bittet um ein kleines Frühstück für die Gäste.

Auf die Betten fertig los: Wer Gastgeberin oder Gastgeber werden möchte, kann sich melden unter der Schlummernummer 0231-99768 200 oder eine E-Mail schreiben an: schlafen@kirchentag.de.

 

 


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