Teilhabe am Arbeitsmarkt

Bereits 235 Menschen konnten eingestellt werden

Symbolfoto Pixabay.com
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GE. „Wir werden bis zum Jahresende alle 400 geförderten Stellen besetzt haben“, mit dieser positiven Aussage hat Luidger Wolterhoff, Vorstand für Arbeit und Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz, die erfolgreiche gemeinsame Arbeit von Jobcenter und Stadt Gelsenkirchen in Bezug auf den sozialen Arbeitsmarkt zusammengefasst.

 

 

Seit dem 1. Januar 2019 ist es möglich, die Teilhabe am Arbeitsmarkt für langzeitarbeitslose Menschen zu fördern und ihnen mit sinnstiftender Arbeit langfristig die dauerhafte Integration in Arbeit zu ermöglichen.

 

An Bundesmitteln stehen Gelsenkirchen Gelder für die Förderung von rund 400 Stellen in 2019 zur Verfügung, die bis zum Jahresende besetzt sein sollen. In 2020 werden voraussichtlich Mittel zur Förderung weiterer ca. 150 Stellen zur Verfügung gestellt.

 

Bis Anfang Mai 2019 konnte das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen- das Jobcenter (IAG) rund 420 Stellen akquirieren und davon bereits 235 Stellen besetzen, 87 davon mit kommunaler Kofinanzierung. Weitere Stellenbesetzungen erfolgen laufend.

 

Die Stadt Gelsenkirchen beteiligt sich an dem Instrument im Rahmen des Passiv-Aktiv-Tausches durch den Einsatz eingesparter Kosten der Unterkunft. Im Vordergrund der durch den Einsatz kommunaler Mittel geförderten Tätigkeiten steht neben der dauerhaften Integration in Arbeit der Mehrwert für die gesamte Stadtgesellschaft. Ziel ist es, den Arbeitsmarkteffekt mit dem gesamtstätischen Ziel „Sauberkeit und Ordnung“ im Rahmen der Initiative „ … weil es UNSERE STADT ist! Für Sicherheit & Ordnung“ zu verknüpfen.

 

Konkret geplant ist die Umsetzung von drei Modulen: „Quartiersservice“, „Parkservice“ und „Sportplatzservice“. Die Module sollen sukzessive aufgebaut werden.

 

Der bereits begonnene Quartiersservice umfasst 65 Personen. Die „Quartiersmeister“ sind in allen Stadtteilen eingesetzt. Projektträger sind die Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Gelsenkirchen/Bottrop, der Caritasverband für die Stadt Gelsenkirchen e.V. und die GAFÖG GmbH. Die Quartiersmeister begehen die Straßen und Plätze, zeigen Präsenz, kümmern sich um die Sauberkeit und können bei Verschmutzungen oder Störungen durch schnellen Kontakt zum Referat „Öffentliche Sicherheit und Ordnung„ oder zu GELSENDIENSTE für Abhilfe sorgen. Zu erkennen sind die Quartiersmeister an ihrer trägerübergreifenden einheitlichen weinroten Jacken mit der Aufschrift „Quartiersmeister“

 

Der Parkservice soll in der Endstufe 40 Personen umfassen, die bei der GAFÖG GmbH und dem Verein Der Ziegenmichel e.V. eingestellt werden. Einsatzorte sind Parkanlagen im gesamten Stadtgebiet. Im Rahmen dieses Moduls werden zum Beispiel Grünflächenpflege-, Wegebau- und Gehölzarbeiten, die Beseitigung von Wildkräutern, durchgeführt.

 

Das Modul „Sportplatzservice“ wird in Kooperation mit Gelsensport e.V. durchgeführt. Hier sollen in der Endstufe bis zu 16 „SportplatzmeisterInnen“ beschäftigt sein, die Präsenz zeigen und zur Ordnung und Sauberkeit auf den Sportplätzen beitragen.

 

 

Die kommunalen Mittel dienen der Finanzierung von Anleitungspersonal, Overhead- und Sachkosten und dazu, das Delta zwischen Lohnkosten und Förderung zu schließen.


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