Bogestra unterstützt „vernetzte Stadt“

Erste BOGESTRA-Straßenbahn mit freiem WLAN in der „Vernetzten Stadt“ Gelsenkirchen unterwegs

 

Werbung für die Europameisterschaft 2024

Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen
Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen

GE. Seit Mittwoch, 28. November 2018, bietet die BOGESTRA in der ersten Straßenbahn freies WLAN für ihre Fahrgäste an. Zusätzlich gibt es Hotspots an ausgewählten Haltestellen in Gelsenkirchen: Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) Buer, ZOB Gelsenkirchen Hauptbahnhof, Gelsenkirchen Hauptbahnhof, Heinrich-König Platz, Musiktheater, Leipziger Straße, Bismarckstraße, Bergwerk Consolidation, Trinenkamp und ZOOM Erlebniswelt sowie die KundenCenter Buer und Gelsenkirchen.

 

Damit möchte die BOGESTRA auch die „Vernetzte Stadt“ unterstützen. Keine Frage: Die Digitalisierung sorgt für einen tiefgreifenden Wandel in allen Lebensbereichen – privat, beruflich, gesellschaftlich und kulturell. Gelsenkirchen hat sich auf den Weg gemacht, digitale Zukunft zu gestalten – als in jeder Hinsicht vernetzte Stadt, in der Digitalisierung nicht um ihrer selbst willen vorangetrieben wird, sondern um ganz konkreten Nutzen für die Menschen der Stadt zu erzielen.

 

„Wir haben schon seit November 2017 in Gelsenkirchen die größte Hotspot-Meile des Ruhrgebietes mit freiem WLAN für alle. Ob in der City oder in Buer können Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener, Besucher und Gäste einfach, kostenlos und ohne Registrierung im Internet surfen“, sagt Oberbürgermeister Frank Baranowski. „Wir haben schon damals gesagt, dass wir damit noch nicht am Ende sind, sondern in Gelsenkirchen einen weiteren Ausbau planen. Nun haben wir jetzt neben zusätzlichen festen WLAN-Punkten etwa an Haltestellen ab heute etwas ganz Besonderes: einen mobilen Hotspot“, so Baranowski, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der BOGESTRA ist, weiter.

 

Wie auch in Bochum bei der der CampusLinie U35, wird dafür das BOGESTRA-eigene Glasfasernetz in den Tunneln genutzt. Gebaut wurden alle Standorte vom kommunalen Partner GELSEN-NET. Geschäftsführer Thomas Dettenberg: „Wir sind sehr stolz, dass sich GELSEN-NET als kommunales IT-Unternehmen in einer europaweiten Ausschreibung gegen nationale IT-Systemhäuser durchgesetzt hat. Wir freuen uns sehr, dieses anspruchsvolle Projekt mit der BOGESTRA zu realisieren. Bereits heute hat GELSEN-NET hier in unserer Stadt zwölf Haltestellen mit GigaBit-Glasfaser angebunden, um den Fahrgästen freies WLAN bieten zu können. Bis Ende nächsten Jahres wird es dann in 400 Bussen und Bahnen schnelles mobiles WLAN geben, das bis zu 250 Personen gleichzeitig nutzen können."

 

 

Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen
Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen

Ende 2019 werden alle Busse und Straßenbahnen mit freiem WLAN ausgestattet sein. Auch der Ausbau weiterer Haltestellen im Betriebsgebiet ist geplant. Die BOGESTRA investiert dafür rund 700.000 Euro. GELSEN-NET entwickelt ein für die Bedürfnisse der BOGESTRA individuell angepasstes Monitor-System für mobile Router, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

 

„Wir freuen uns, dass wir in Gelsenkirchen Teil der „Vernetzten Stadt“ sind. Die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt und dem kommunalen Partner GELSEN-NET macht es uns möglich, unseren Kundinnen und Kunden freies WLAN anzubieten. Die Erfahrungen auf unserer CampusLinie U35 in Bochum zeigen, dass es stark genutzt wird und dass WLAN für uns zu einem Qualitätsmerkmal geworden ist. Umso schöner ist es, heute hier die erste Straßenbahn mit WLAN zu präsentieren, die auch noch die erste EM-Bahn ist…“, sagt BOGESTRA-Vorstandsmitglied Jörg Filter.

 

 

Die WLAN-Pilot-Bahn ist auch von außen ein echter Blickfang, denn sie ist zeitgleich „Werbeträger“ für die Fußball-Europameisterschaft 2024. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski, GELSEN-NET-Geschäftsführer Thomas Dettenberg und die BOGESTRA-Vorstände Jörg Filter und Andreas Kerber tauften den Triebwagen 126 an der Haltestelle Veltins-Arena mit einer Zuckerflasche auf ihren offiziellen Namen „EM 2024“. „Die WLAN-Pilot-Bahn wird die Vorfreude auf eine Neuauflage des Sommermärchens von 2006 steigern. Wir werden 2024 ein guter Gastgeber für den europäischen Fußball sein“, ist sich Oberbürgermeister Frank Baranowski sicher. „Sport verbindet. Die Fans aus ganz Europa begrüßen wir sehr herzlich bei uns im Ruhrgebiet. In Gelsenkirchen wird Fußball gelebt und nach den tollen Erfahrungen der BOGESTRA bei der Weltmeisterschaft 2006 freuen wir uns nun auf die EM 2024“, so Jörg Filter


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Wasserschaden in St, Josef

Linkes Kirchenschiff für längere Zeit abgesperrt

Kirche St Josef Ückendorf  -  Foto: © W. Müller
Kirche St Josef Ückendorf - Foto: © W. Müller

19. November 2018  Gemeinde St. Josef 

Erstellt von Peter Schmidt-Kuhl, Verwaltungsleiter

Liebe Gemeindemitglieder der Gemeinde St. Josef-Ückendorf,

 

wie der ein oder andere aufmerksame Besucher unserer Gottesdienste in der Kirche feststellen musste, ist dort mit einem roten Absperrband im linken Seitenschiff ein Teilstück des Gangs abgesperrt. In den letzten Wochen und wahrscheinlich Monaten hat das durch einen Schaden am Dach eintretende Regenwasser an der Gipsgewölbedecke einen erheblichen Schaden verursacht. Teile des Gipses und Mineralwolle gedämmten Gewölbes sind im Kirchenraum von der Decke gefallen.

 

Gemeinsam mit unserem ortansässigen Dachdecker, der bereits seit Jahren am Kirchendach erfolgreich Schäden reparieren konnte, ist die Stelle der Leckage auf dem Dach zu suchen und der Schaden zu beheben. Die Trocknungszeit der mit Wasser durchtränkten Gipsdecke wird einige Zeit in Anspruch nehmen, da hier keine technischen Hilfsmittel hinzugezogen werden können. Erst bei vollständiger Trocknung können die Schäden an der Decke einer Begutachtung durch entsprechende Bausachverständige geprüft werden.

 

Wie Sie nun aus den Ausführungen vermuten können, wird dies nicht mal eben erledigt sein. Wir sind daher gezwungen, diesen Bereich auch in den nächsten Wochen aus Gründen der Sicherheit abgesperrt zu lassen. Ich möchte Ihnen versichern, dass dies keine leichte Entscheidung aller Verantwortlichen und Beteiligten ist, gerade wegen der bevorstehenden Adventszeit.

 

In der Hoffnung Ihnen demnächst bessere Nachrichten zu schreiben, verbleibe ich

 

Ihr Verwaltungsleiter Peter Schmidt-Kuhl

 

 


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Neue Energie fürs Revier

Giver-Workshop im ehemaligen Gemeindesaal von Heilig Kreuz erfolgreich!

Der Einladung der Initiatoren Matthias Krentzek, Christoph Lottritz, Hiltrud Lammert-Hense, Christoph Lammert und Simon Schlenke zum Giver-Workshop folgten am Samstag, den 24.11.2018 27 Ückendorfer und Interessierte jeden Alters und verschiedener Herkünfte.

 

Nach einer spielerischen Vorstellungsrunde erläuterten die Organisatoren die Aufgabenstellung des Workshops, der von 10 bis 15 Uhr konkrete Ideen hervorbringen sollte, wie in Ückendorf elektrische Energie erzeugt werden könnte, und wie die Menschen über dieses Instrument neu zusammenfinden können, also aus einem Nebeneinander ein Miteinander werden kann.

 

Anwesend war auch der Aktionskünstler Pablo Wendel, der in Stuttgart und anderswo bereits viele mit dem Thema „Photovoltaik“ zusammenhängende größere und bedeutende Kunstprojekte durchgeführt hat. Einige Beispiele hatte er mitgebracht und vorgestellt.

 

Mit den Werkstoffen Holz, Knetmasse, Legosteinen, Pappe, Papier und Stiften, wurden in 6 Gruppen Ideen entwickelt, wie man konkret in Ückendorf Energie erzeugen und weitergeben kann.

 

Mit den zur Verfügung stehenden Materialien konnte hervorragend experimentiert werden und wage Ideen sichtbar in die Tat umgesetzt werden, um sie hinterher auch den anderen Teilnehmern vorzustellen und sie für sie erfahrbar zu machen.

 

In verschiedenen Arbeitsphasen entwickelten die Gruppen ihre Ideen immer weiter. In den zwischendurch durchgeführten Vorstellungsrunden, in denen  die bisherigen Fortschritte den anderen Teilnehmern vorgestellt wurden, konnten die anderen Teilnehmer alle ihre weitergehenden Ideen und Vorschläge einbringen, die dann in die weitere Entwicklung einfließen konnten.

 

Am Ende des Workshops wurden alle Ergebnisse im großen Kreis vorgestellt und alle Teilnehmer konnten mit ausgeteiltem Spielgeld bewerten, welche Idee sie persönlich besonders herausragend finden.

 

Das Ziel, dass die Ückendorfer mehr zusammenrücken und die verschiedenen Kulturen sich gegenseitig kennenlernen und näherkommen, war schon dadurch erreicht, dass auch 9 Flüchtlinge der Einladung zum Workshop gefolgt waren und trotz mancher Sprachbarrieren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer konstruktiv und erfolgreich an den gemeinsamen Zielen gearbeitet haben.

 

 

Die Giver sollen das gegenseitige Kennenlernen im Stadtteil verbessern und Menschen unterschiedlichster Herkunft und zusammenführen. Die während des Workshops entwickelten Ideen werden nun von den Organisatoren in die weitere Konkretisierung einfließen, so dass im Jahr 2019 mit ersten Aktionen begonnen werden kann. Ückendorf aktuell wird berichten!


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Stillstand bei Neubau der Kita

Auch in Ückendorf werden ganz dringend Kindergartenplätze gebraucht 

Foto: © W. Müller - Kita Bauplatz Bochumer Straße
Foto: © W. Müller - Kita Bauplatz Bochumer Straße

Hensel: Die Kindertagesstätte in der Bochumer Straße muss jetzt endlich kommen

 

„Der absolute Stillstand bei dem geplanten Neubau der Kindertagesstätte an der Bochumer Straße muss endlich beendet werden“, fordert die die CDU Stadtverordnete Annelie Hensel zum wiederholten Male. „Seit dem Abriss der Häuser Bochumer Straße 119-123 sind wir in Sachen mehr Kindergartenplätze und Startschuss zur Sanierung und Aufwertung der Bochumer Straße nicht weiter gekommen. Eigentlich sollte nach den unzähligen Verzögerungen und Komplikationen rund um das private Investment mit dem Bau der neuen Kita jetzt im Oktober begonnen werden. Die neue Kindertagestätte sollte das erste sichtbare Objekt der Stadterneuerung an der Bochumer Straße werden. Doch wiederum passiert hier nichts“, ärgert sich Annelie Hensel.

 

Bekanntlich sind die Versorgungskapazitäten an Kindergartenplätzen sowohl im Bereich der unter dreijährigen, wie auch der über dreijährigen Kinder im Stadtsüden, wie in der gesamten Stadt, viel zu knapp bemessen. Die Zahl an fehlenden Betreuungsplätzen ist gerade in den letzten Jahren besonders angestiegen. Hensel: „Wir brauchen den Neubau ganz dringend. Wenn die Planungen mit dem derzeitigen Investor nicht realisiert werden können, muss die Verwaltung jetzt die Reißleine ziehen und alternative Möglichkeiten prüfen und schließlich auch umsetzten. Es ist nicht zu verantworten, noch mehr Zeit ungenutzt verstreichen zu lassen, weil die Kindergartenplätze ganz dringend gebraucht werden und ein deutliches Signal für den Aufbruch an der Bochumer Straße immer wichtiger wird.“


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Radschnellweg Ruhr betritt die Metropole Ruhr

Planungen zum RS1 nehmen nächstes Jahr Fahrt auf

Radwanderweg ERzbahntrasse Ückendorf  Foto © W. Müller
Radwanderweg ERzbahntrasse Ückendorf Foto © W. Müller

Die Planungen und der Bau des Radschnellweg Ruhr (RS1) starten 2019 an vielen Abschnitten. Seit knapp zwei Jahren sind Radschnellwege Landesstraßen gleichgestellt. Damit ist das Land NRW für die Finanzierung zuständig und der Landesbetrieb Straßen.NRW plant und baut an einigen Abschnitten in Eigenregie.

 

„Mit dem Radschnellweg Ruhr betritt die Metropole Ruhr was Planung und Bau angeht in Deutschland komplettes Neuland. Nach anfänglichen Schwierigkeiten startet im kommenden Jahr der Bau der Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen. Die Verbesserung der bestehenden Strecke nach Mülheim auf den sogenannten Radschnellweg-Standard - also 4 Meter Radweg, 2,50 Meter Fußweg, durchgehende Asphaltierung und Markierung, abschnittsweise Beleuchtung und Verbreiterung der Brücken - soll Ende 2019 oder Anfang 2020 starten. In Gelsenkirchen werden ab 2019 knapp 3 Kilometer des RS1 realisiert, im weiteren Verlauf Richtung Bochum bis zur Gahlenschen Straße ist der Baubeginn schrittweise ab 2019 geplant. Abseits von ehemaligen Bahntrassen soll der RS1 in Dortmund durch das dichtbebaute Kreuzviertel auf Fahrradstraßen verlaufen. Hier ist die Umsetzung auch für das kommende Jahr geplant. Auf den anderen Abschnitten des RS1 im Kreis Unna, Hamm und Duisburg laufen die Planungen parallel weiter“, berichtet Claudia Leiße aus dem Planungsausschuss des RVR.

 

Die neue Stellung der Radschnellwege als Landesstraßen haben teilweise aufwändige Planungsverfahren zur Folge, was zwar die Realisierung verzögert aber eine Finanzierung durch das Land sicherstellt. Auch gibt es nun einheitliche Radschnellweg-Standards und Ausschilderungen mit grünen Piktogrammen. „Das Ruhrgebiet hat mit den Planungen zum RS1 in NRW auch deutschlandweit eine Vorreiterrolle eingenommen. Das regionale Radwegenetz, das im kommenden Jahr beschlossen werden soll, beinhaltet weitere Radschnellverbindungen und wichtige Zubringerrouten. In absehbarer Zeit wird damit ein wichtiger Baustein zur umweltfreundlichen Fahrrad-Metropole Ruhr gelegt. Städte wie Kopenhagen, Amsterdam oder London haben die Verkehrswende vorgemacht, das Ruhrgebiet zieht nun nach“, sagt Claudia Leiße, Fraktionssprecherin im Duisburger Stadtrat.

 

 

Für Rückfragen erreichen Sie Claudia Leiße unter Telefon 0178 2890594.


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