Wichtiges und Interessantes aus Gelsenkirchen


Auf frischer Tat erwischt.

Polizei stoppt private Übungsfahrten ohne Fahrerlaubnis

Symbolfoto Pixabay.com
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Gelsenkirchen (ots).  Der öffentliche Verkehrsraum ist kein privater Übungsplatz für Fahrschüler: Solche Übungsfahrten sind auf einem Parkplatz an der Nahverkehrsanlage an der Kurt-Schumacher-Straße in den vergangenen Wochen mehrfach von der Polizei gestoppt worden. So kontrollierten die Beamten am 19.03.2019 gegen 19 Uhr einen 18-jährigen Gelsenkirchener auf einem Leichtkraftrad. Der 18-Jährige hatte das Fahren im Beisein seines Vaters geübt, war jedoch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Nicht nur gegen den jungen Mann leiteten die Polizisten ein Strafverfahren ein, sondern auch gegen den 49-jährigen Vater. Denn nicht nur der Fahrer macht sich strafbar, wenn er ein Kraftfahrzeug ohne Fahrerlaubnis fährt. Auch gegen den Fahrzeughalter wird ein Strafverfahren eingeleitet, wenn er sein Fahrzeug jemandem überlässt, der über keine Fahrerlaubnis verfügt.

 

Eine 28-jährige Frau aus Gelsenkirchen ist am Donnerstag, 21.02.2019, gegen 18 Uhr an der Nahverkehrsanlage beim Fahren ohne Fahrerlaubnis erwischt worden. Gegen sie, ihren Beifahrer und den Halter des Fahrzeuges wurden Anzeigen gefertigt. So muss auch ein Beifahrer mit einer Anzeige rechnen, selbst wenn er nicht Halter ist, aber das Fahren ohne Fahrerlaubnis anordnet oder zulässt. Ein Strafverfahren ist auch gegen eine 37-jährige Autofahrerin aus Gelsenkirchen und ihren 44-jährigen Beifahrer eingeleitet worden, der Halter des Fahrzeuges ist. Die beiden waren bereits am Donnerstag, 14.02.2019, bei einer Polizeikontrolle gegen 18 Uhr aufgefallen. Wir betonen deshalb nochmal: Fahrübungen ohne Fahrerlaubnis sind im öffentlichen Raum nur im Fahrschulauto und nur mit Fahrlehrer erlaubt!

 

Rückfragen bitte an:

 

Polizei Gelsenkirchen

Merle Mokwa

Telefon: 0209/365-2011

 

E-Mail: merle.mokwa@polizei.nrw.de


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Wo rohe Kräfte sinnlos walten

Bushaltestelle zerstört - ein Täter gefasst

Gelsenkirchen (ots).  Am frühen Mittwochmorgen, 20.03.2019, haben zwei Jugendliche erheblichen Sachschaden an einer Bushaltestelle an der Wanner Straße in Bulmke-Hüllen angerichtet. Die Polizeibeamten trafen in unmittelbarer Tatortnähe zunächst auf einen 16-jährigen Jugendlichen, der die Tat abstritt. Ein Zeuge, der dazu kam, gab vor Ort an, dass der junge Mann zuvor gegen 0.20 Uhr mit einem etwa gleichaltrigen Jugendlichen die Scheibe einer Bushaltestelle zerstört und einen Abfalleimer umgetreten habe. Den zweiten Tatverdächtigen, der flüchtete, kann der Zeuge folgendermaßen beschreiben: ca. 16 Jahre alt, stämmige Figur, bekleidet mit einem grauen Pullover sowie einer schwarzen Hose. Der tatverdächtige Jugendliche wurde nach Abschluss der Maßnahmen nach Hause gebracht. Die Beamten leiteten gegen ihn ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise unter den Telefonnummern 0209/ 365-7512 (KK 15) oder 0209/ 365-8240 (Kriminalwache).

 

Rückfragen bitte an:

Polizei Gelsenkirchen

Thomas Nowaczyk

Telefon: 0209 365-2013

 

E-Mail: thomas01.nowaczyk@polizei.nrw.de


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Raub in der Altstadt

Täter flüchtig

Symbolfoto Pixabay.com
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Gelsenkirchen (ots).  Ein bisher unbekannter Mann hat am Montagnachmittag, 18.03.2019, einem 66-jährigen Mann aus Menden eine Tasche geraubt, in der unter anderem Bargeld und Bankkarten waren. Der Geschädigte wollte gegen 16.30 Uhr auf der Zeppelinallee in der Altstadt in sein Auto steigen, als ihn der unbekannte Mann von hinten schubste und ihm seine schwarze Umhängetasche entriss. Anschließend flüchtete er auf einem blau-grünen Damenfahrrad in Richtung Ahstraße. Die Polizei sucht Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu dem gesuchten Mann machen können. Er wird wie folgt beschrieben: ca. 1,70 Meter groß, Dreitagebart, bekleidet mit einer dunklen Jeans und einer dunkelblauen Mütze. Hinweise bitte unter 0209/ 365-8112 (KK 21) oder 0209/ 365-8240 (Kriminalwache)

 

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Polizei Gelsenkirchen

Thomas Nowaczyk

Telefon: 0209 365-2013

 

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Dort fällt immer wieder etwas auf.

Verkehrskontrollen im Bereich des Flohmarktes an der Willy-Brandt-Allee

Symbolfoto Pixabay.com
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Gelsenkirchen (ots).  Am Samstag, den 16.03.2019, kontrollierte die Gelsenkirchener Polizei in der Zeit von 09.30 bis 15.00 Uhr Fahrzeuge rund um den Flohmarkt an der Willy-Brandt-Allee. In drei Fällen fehlten den Fahrzeugführern die grünen Umweltplaketten. Gegen sie leiteten die Polizisten Bußgeldverfahren ein. In vier Fahrzeugen waren Kinder falsch oder gar nicht gesichert, was entsprechende Anzeigen nach sich zog. Bis sie die notwendigen Kindersicherungen beschafft hatten, untersagten ihnen die Beamten die Weiterfahrt mit den Kindern. Aber auch zehn erwachsene Fahrzeuginsassen fuhren zum Trödelmarkt, ohne den Sicherheitsgurt anzulegen. Sechs Erwachsene zahlten vor Ort Verwarnungsgelder, vier Erwachsene waren mit der Erhebung eines Verwarnungsgeldes nicht einverstanden, was eine Anzeige zur Folge hatte. Bei vier Fahrzeugen war die Ladung ungesichert bzw. unzureichend gesichert, sodass vier Anzeigen gefertigt wurden. Bei drei Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis erloschen, da unzulässige Veränderungen an den Fahrzeugen vorgenommen worden waren. Für die Verantwortlichen gab es in einem Fall ein Verwarnungsgeld und in den beiden übrigen Fällen jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Den Fahrzeugführern untersagten die Einsatzkräfte die Weiterfahrt, bis sie die Veränderungen wieder behoben hatten. Fünf geringfügigere Verkehrsverstöße ahndeten die Beamten ebenfalls mit einem Verwarnungsgeld. Ein Fahrzeuggespann musste aus dem Verkehr gezogen werden, da die Auflaufbremse und das Abrissseil ohne Funktion waren. Der verantwortliche Fahrzeugführer ließ seinen Anhänger auf eigenen Wunsch abschleppen. In einem Fall führte ein seit drei Jahren in Deutschland lebender Bulgare ein bulgarisches Fahrzeug, ohne dafür zu sorgen, dass das Fahrzeug in Deutschland versichert und zugelassen wurde. Hier wurden zwei Strafanzeigen gegen Fahrer und Halter gefertigt.

 

Rückfragen bitte an:

 

Polizei Gelsenkirchen

Torsten Sziesze

 

Telefon: 0209 / 365 2010


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Brutal und vermummt

Überfall auf ein Geschäft in Bulmke-Hüllen

Gelsenkirchen (ots).  Am 15.03.2019, gegen 20.00 Uhr, überfielen zwei unbekannte Täter ein Geschäft auf der Wanner Straße. Das Duo war mit schwarzen Sturmhauben vermummt. Mit einer Axt bewaffnet forderte ein Täter den 38-jährigen Mitarbeiter auf, ihm das Geld aus der Kasse zu geben. Dann flüchtete das Duo mit der Beute in einem schwarzen Rucksack in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Der 38-jährige Gelsenkirchener beschreibt den Täter mit der Axt wie folgt: circa 170 cm groß, schlanke Statur, bekleidet mit einer schwarzen Jacke und einer dunkle Hose. Der zweite Täter ist circa 180 cm groß und war ebenfalls dunkel gekleidet. Beide Täter sprachen mit russischem Dialekt. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu den flüchtigen Tätern und/oder deren Aufenthaltsort machen können. Sachdienliche Hinweise bitte unter den Rufnummern 0209/365-8112 (KK21) oder -8240 (Kriminalwache).

 

Rückfragen bitte an:

Polizei Gelsenkirchen

Yvonne Shirazi Adl

Telefon: 0209/365-2014

 

E-Mail: Yvonne.ShiraziAdl@polizei.nrw.de


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„… weil es unsere Stadt ist!“

„GEputzt 2019“: Fast 2.000 Gelsenkirchener machen mit beim gemeinsamen Frühjahrsputz 

Symbolfoton Pixabay.com
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Unter dem Motto „… weil es unsere Stadt ist!“ fand an diesem Wochenende der jährliche Aktionstag „GEputzt“ statt. Trotz Regen und stürmischem Wind packten am Freitag und Samstag insgesamt 1.860 Kinder, Jugendliche und Erwachsene tatkräftig mit an, um für mehr Sauberkeit in ihrer Stadt zu sorgen. Insgesamt wurde bei der von der Stadt Gelsenkirchen, der Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen und Gelsendienste organisierten Aufräumaktion eine Menge von 10,88 Tonnen Abfall gesammelt. 

 

„Wir möchten uns bei allen ehrenamtlichen Helfern herzlich bedanken, die trotz der widrigen äußeren Umstände mit großem Engagement bei ‚GEputzt‘ dabei waren“, so Regina Weitkämper, Koordinatorin der Aktion bei Gelsendienste. 

 

Und in diesem Jahr ist „GEputzt“ noch nicht zu Ende: Denn mehr als die Hälfte der 57 Gruppen, die den ursprünglich geplanten Termin im Vorfeld abgesagt hatten, möchte den Frühjahrsputz nachholen. Zur weiteren Absprache wird Gelsendienste in den kommenden Tagen mit den jeweiligen Ansprechpartnern der Gruppen in Kontakt treten. 

 

Für die Teilnahme an „GEputzt 2019“ hatten sich insgesamt 5.155 Personen in 166 Gruppen angemeldet – jeweils Bestwerte bei der seit 2000 jährlich durchgeführten Aktion.

 

 „GEputzt 2019“ in (vorläufigen) Zahlen:

 

Teilnehmerzahl:  1.860 Personen o Freitag, 15. März 2019: 710 (Schulen und Kitas) o Samstag, 16. März 2019: 1.150  109 Gruppen

 

Fundstücke: 17 Kühlschränke, 6 Herde, 11 Waschmaschinen und Trockner, 12 Fernseher, 46 Altreifen, 46 Farbeimer und Lacktöpfchen

 

Weitere Informationen: „GEputzt“ ist eine gemeinsame Aktion der Stadt Gelsenkirchen, der Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen (SMG) und von Gelsendienste. Mit dem seit 2000 jährlich stattfindenden „Frühjahrsputz“ möchten die Organisatoren das Umweltbewusstsein und das bürgerschaftliche Miteinander stärken. 

 

 

Mit „GEputzt“ beteiligt sich Gelsenkirchen an der regionalen Initiative „Der Pott putzt“ sowie der europaweiten Kampagne „Let‘s Clean Up Europe“, unter derem Dach lokale Aufräumaktionen in ganz Europa stattfinden.


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Gleiches Geld für gleiche Arbeit

Ist Frauenarbeit weniger wert?  Gemeinsamer Aktionstag zum Equal Pay Day 2019

GE. Seit 2008 fordern Frauen in Deutschland beim „Equal Pay Day“ (EPD) gleiches Geld für gleiche Arbeit ein. Viel getan hat sich in den vergangenen zwei Jahren nicht. Der Entgeltunterschied beim Bruttoarbeitslohn beträgt immer noch 21 Prozent. Das entspricht umgerechnet 77 Tagen. Frauen arbeiten damit bis zum Equal Pay Day am 18. März quasi umsonst. Zum Vergleich: In der Schweiz ist der EPD am 22. Februar.

 

Die Frauenarbeitsgemeinschaft Emscher-Lippe (FAGEL), der auch die Gleichstellungsstelle der Stadt Gelsenkirchen angehört, lädt zu einer zentralen Protestveranstaltung für Montag, 18. März um 17.30 Uhr in die Stadthalle Oer-Erkenschwick, Berliner Platz 14 ein.

 

Das Motto in diesem Jahr lautet „Wertsache Arbeit – Ist Frauenarbeit weniger wert?“. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen ein Auftritt der Poetry-Slamerin Ella Anschein und ein Vortrag der Soziologin Sarah Lillemeier. Sie war federführend beteiligt an der Entwicklung des Berechnungsindexes „Comparable Worth“ (vergleichbarer Wert). Er ermöglicht es, Tätigkeiten geschlechtsneutral hinsichtlich ihrer Anforderungen und Belastungen zu vergleichen. Sarah Lillemeier stellt das Messinstrument vor.

 

 

Zum Ausklang der Veranstaltung erwartet die Teilnehmerinnen – Männer sind natürlich auch willkommen – ein „Red Dinner“. Rot steht für die roten Zahlen in der Geldbörse. Dennoch werden ein kleiner Imbiss und Getränke serviert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.


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Wohnsituation sollte geklärt werden

Dachdecker helfen Mitarbeiterinnen des Jobcenters

Symbolfoto Pixabay.com
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Gelsenkirchen (ots).  Am 13.03.2019, gegen 12.40 Uhr, sind zwei Mitarbeiterinnen des Jobcenters in einer Wohnung in Bulmke-Hüllen tätlich angegriffen worden. Es sollte eine Überprüfung der Wohnsituation einer Familie auf der Augustastraße erfolgen. Dabei wurde ein 30-jähriger Mann, der sich in der Wohnung aufhielt, aber nicht gemeldet ist, handgreiflich und schubste die 46-jährige Mitarbeiterin mehrfach. Daraufhin verließ sie mit ihrer 54 Jahre alten Kollegin die Wohnung und äußerte, die Polizei verständigen zu wollen. Der 30-Jährige reagierte wütend und lief den Frauen nach. Zwei Dachdecker, 50 und 29 Jahre alt, halfen den Mitarbeiterinnen und versuchten den Beschuldigten festzuhalten. Bei einem folgenden Gerangel verletzte sich der 50-jährige Herner leicht. Polizeibeamte brachten den 30-Jährigen zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam. Die Geschädigten stellen Strafantrag.

 

Rückfragen bitte an:

Polizei Gelsenkirchen

Yvonne Shirazi Adl

Telefon: 0209/365-2014

 

E-Mail: Yvonne.ShiraziAdl@polizei.nrw.de


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