Wichtiges und Interessantes aus Gelsenkirchen


Ziemlich anhänglich und nachttragend

Sturmtief Frederike beschäftigt die Feuerwehr bis in die Abendstunden

Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen
Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen

Pressemeldung der Feuerwehr Gelsenkirchen

Sturmtief Frederike Einsätze in der Höhe bis in die Abendstunden  Bild-Infos  Download

Gelsenkirchen (ots) - Um 20 Uhr ist der letzte sturmbedingte Einsatz abgearbeitet worden und alle Einsatzkräfte in Ihre Wachen zurückgekehrt. Durch das Sturmtief Frederike kam es in Gelsenkirchen zu insgesamt 303 Einsätzen, davon sind Donnerstag 288 Einsätze und Freitag nochmals 15 weitere Einsätze gemeldet worden. An diesen Einsätzen waren 338 Einsatzkräfte beteiligt.

 

Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen
Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen

 Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sind hierbei von den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr Altstadt, Buer-Mitte und Ueckendorf sowie durch das THW und Einsatzkräften mit Drehleiterfahrzeugen aus der Stadt Coesfeld und Hamm unterstützt worden. Glücklicherweise sind keine Personen zu Schaden gekommen.

 

 

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Gelsenkirchen

Frank Gies

Telefon: 0209 / 1704 905


Fester Job leicht gemacht

Modellprojekt zur Integration Langzeitarbeitsloser startet

Pressemeldung der Stadt Gelsenkirchen

Ziel ist die langfristige Übernahme

GE. Gelsenkirchen beteiligt sich an dem Modellprojekt des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Land stellt dafür bis Ende 2019 5,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die Stadt Gelsenkirchen investiert zusätzlich 1,3 Millionen Euro.

 

Im Gelsenkirchener Modellprojekt soll erprobt werden, wie es gelingen kann, Menschen, die schon lange Hilfen zum Lebensunterhalt beziehen, durch sozialversicherungspflichtige Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt, dauerhaft die eigene Existenzsicherung zu ermöglichen. Vielfältige Instrumente, die gezielt für das Modellprojekt entwickelt wurden, kommen dabei zum Einsatz.

 

Zentraler Ansatzpunkt ist die Schaffung neuer einfacher Arbeit in Unternehmen. Unter der Federführung der Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe sollen deren Betriebsberater neue Arbeitsplätze bei örtlichen Unternehmen aufschließen, und für die Stellen geeignete Personen vermitteln. „In den Betrieben werden einfache Arbeiten häufig von Fachpersonal erledigt, das dann nicht mehr für die eigentlichen Aufgaben zur Verfügung steht. Vor dem Hintergrund, des Fachkräftemangels ist es für die Betriebe ökonomisch sinnvoll, das Fachpersonal davon freizustellen, indem dafür zusätzliche Kräfte eingesetzt werden“, ist sich Stadtrat Luidger Wolterhoff sicher.

 

Ziel ist die langfristige Vermittlung und Übernahme durch den Arbeitgeber bzw. die Aufnahme einer Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt. Für die Beschäftigten bietet die Tätigkeit die Möglichkeit, ihre beruflichen Kompetenzen und Qualifikationen auszubauen, in reguläre betriebliche Arbeitsabläufe und Organisation eingebunden zu sein und sich am Arbeitsplatz zu beweisen.

 

 Stadt und Arbeitgeberverbände gehen davon aus, dass viele Beschäftigte im Anschluss an das Projekt in den Betrieben bleiben werden - zum einen durch die Besetzung von Vakanzen, zum anderen durch die dauerhafte Entlastung des Fachpersonals von „einfachen“ Tätigkeiten in Unternehmen, die vom Fachkräftemangel betroffen sind.

 

Für die Beschäftigung können Arbeitgeber im Rahmen eines einfachen, unbürokratischen Verfahrens eine finanzielle Förderung von 1.000 Euro je Monat in Anspruch nehmen. Ergänzend wird die Stadt für stadtgesellschaftlich sinnvolle Arbeitsfelder „Aufträge“ vergeben, die mit der Auflage der Beschäftigung von langzeitarbeitslosen Personen verbunden werden. Stellen im besonderen Interesse der Stadtgesellschaft werden mit 1.500 Euro je Monat bezuschusst.

 

 

„Mit diesem Projekt erhalten etwa 200 langzeitarbeitslose Menschen neue Perspektiven auf Beschäftigung“, freut sich Wolterhoff. Das ursprüngliche Ziel, einen dauerhaft geförderten sozialen Arbeitsmarkt zu schaffen, sieht der Stadtrat durch das Programm jedoch nicht vorangebracht. „Unser Ziel in Gelsenkirchen war und ist es, auch denen eine sinnstiftende Beschäftigung zu bieten, die auf dem ersten Arbeitsmarkt eher keine Chance haben. Deshalb ist es auch wichtig, dass die Forderungen des Gelsenkirchener Appells weiterentwickelt werden und Bund und Land dauerhaft Mittel für einen echten sozialen Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen.“


Eine Stadt verändert das Erscheinungsbild

Räumliches Strukturkonzept der Stadt Gelsenkirchen

Foto W. Müller
Foto W. Müller

Pressemeldung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Die Stadt Gelsenkirchen ist seit jeher eine Stadt des Wandels. Der Aufschwung zur Montanstadt und der anschließende Rückgang der Kohleförderung haben zu starken Veränderungen geführt, die nicht nur die hier lebenden Menschen betreffen, sondern in erheblichem Ausmaß auch das Erscheinungsbild der Stadt.

 

Große Industriebrachen, die neuen Nutzungen zugeführt werden müssen, sind ebenso augenscheinlich wie erneuerungsbedürftige Wohnquartiere. Auf die wenigen Freiräume in Gelsenkirchen besteht ein erheblicher Nutzungsdruck, da die Nachfrage nach neuen Wohn- und Gewerbegebieten groß ist. Auch die Wirtschaft muss sich dem voranschreitenden Wandel durch Digitalisierung und neue Branchen stellen. Das städtische Straßennetz ist in Teilen nicht mehr zeitgemäß und bringt in einigen Bereichen Probleme wie Lärm und Luftschadstoffe mit sich. Die Stadt ist seit Jahren aktiv dabei, sich all diesen Herausforderungen anzunehmen. Auch für die Zukunft stehen noch viele Aufgaben bevor.

 

Um die Entwicklung der baulich-räumlichen Struktur in Gelsenkirchen zu steuern, erarbeitet das Referat Stadtplanung aktuell ein „Räumliches Strukturkonzept“ (RSK). Es enthält Zielvorgaben für die zukünftige Siedlungs- und Freiraumentwicklung, den Wohnungsmarkt, das zukünftige Straßen- und Verkehrssystem sowie die Schaffung einer verbesserten Aufmerksamkeit für die Attraktionen in der Stadt. Diese Zielvorgaben sind mit Aufgaben hinterlegt, die in den nächsten Jahren mit höchster Priorität zu bearbeiten sind. Das Konzept dient somit als Handlungs- und Entscheidungsgrundlage für Verwaltung und Politik. Gleichzeitig soll es auch nach außen hin das städtische Handeln transparent machen.

 

Das Konzept liegt in einer Entwurfsfassung vor, an der viele Dienststellen der Verwaltung unter Einbindung der städtischen Politik mitgewirkt haben. Nun soll auch die Öffentlichkeit einbezogen werden. Über den Beschluss hierzu soll der Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss am 24. Januar 2018 beraten. Den interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt soll ebenso wie allen Trägern, Vereinen und Institutionen die Gelegenheit gegeben werden, im Rahmen einer öffentlichen Auslegung des RSK Einblick in das Konzept zu nehmen und der Stadt ihre Meinung, Ideen und Wünsche dazu mitzuteilen. Das RSK wird vom 12. Februar bis zum 12. März 2018 im Rathaus Buer ausgelegt. Gleichzeitig wird es im Internetportal der Stadt Gelsenkirchen veröffentlicht.

 


Zwischenbilanz der Feuerwehr Gelsenkirchen

Nach dem Durchzug von Sturm "Friederike"

 

 Rund 270 sturmbedingte Einsätze bis zum Nachmittag.

Pressemeldung der Feuerwehr Gelsenkirchen

Vielfach sorgten umgestürzte Bäume für Verkehrsbehinderungen.  

Gelsenkirchen (ots) - Der angekündigte Sturm "Frederike" hat, seit den Mittagsstunden, auch das Stadtgebiet von Gelsenkirchen erreicht. Mit Orkanböen, die zeitweise Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern in der Stunde erreichten, zog er von Westen her über Gelsenkirchen hinweg. Die bisherige Bilanz der Feuerwehr Gelsenkirchen fällt recht positiv aus, wenn man in dem Zusammenhang von "positiv" reden kann. Stand 16:00 Uhr, waren rund 270 sturmbedingte Einsätze verzeichnet worden. Das Positive daran ist die Tatsache, dass keine Person zu Schaden gekommen ist, sondern "nur" Sachschäden entstanden sind. Umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und Teile von Dächern oder Fassaden, waren dabei die Hauptgründe für die Einsätze. Es kam zu Beeinträchtigungen im öffentlichen Straßen- sowie Personennahverkehr. Neben den Kräften der Berufsfeuerwehr waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerk und von den Gelsendiensten im Einsatz. Bis zum Einbruch der Dunkelheit konnten so gut Zweidrittel der Einsätze abgearbeitet werden. Aus Sicherheitsgründen, werden die Aufräumarbeiten am morgigen Freitag nach Tagesanbruch fortgesetzt. Hierzu wurde überörtliche Unterstützung über die Bezirksregierung Münster angefordert. Die Feuerwehr Gelsenkirchen möchte an dieser Stelle aber noch einmal eindringlich darauf hinweisen, dass auch in den nächsten Tagen noch abgebrochen oder angelöste Äste und Fassadenteile herabstürzen können. Bitte meiden Sie aus diesem Grund auch weiterhin Parkanlagen und Wälder und bewegen Sie sich mit der gebotenen Vorsicht im Freien.

 

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Gelsenkirchen

Carsten Jost

Telefon: 0209 / 1704 905

E-Mail: carsten.jost@gelsenkirchen.de

 

http://www.feuerwehr-gelsenkirchen.de




1967 – Als Pop unsere Welt für immer veränderte“

Spannende Zeitreise in die Musikgeschichte mit Ernst Hofacker

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Am Freitag, 26. Januar 2018, stellt der Musikredakteur Ernst Hofacker ein spannendes musikalisches Panorama vor. Der Kulturraum „die flora“ (Florastr. 26, 45879 Gelsenkirchen) lädt herzlich zu dieser Lesung mit Musik ein.

 

Für die Geschichte der Populärkultur war gleich in mehrfacher Hinsicht das Jahr 1967 entscheidend. Optimismus, Freiheit, Flower Power und Erneuerung prägten das Weltgeschehen. Dass Popmusik dabei nicht nur ein Medium und Katalysator war, sondern tatsächlich ursächlich für einen gesellschaftlichen Wandel steht, macht 1967 auf sehr nachdrückliche Weise klar. Die Vereinnahmung von Pop durch die Konsumindustrie, die ausgerechnet inmitten des Hippie-Hypes in San Francisco einen entscheidenden Schub für ihre Professionalisierung erhalten hat, gehört dazu.

 

Seit fast 30 Jahren schon ist Ernst Hofacker als Musikjournalist und Autor aktiv. Am Veranstaltungsabend liest er aus seinem informativen und spannenden Sachbuch, unterlegt natürlich mit der wunderbaren Musik und Fotoimpressionen aus der Zeit. Mit Begeisterung für sein Sujet erklärt Ernst Hofacker auf bestechende Weise, warum 1967 die Welt veränderte.

 

 

Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro (Ermäßigung für Schüler, Studierende, Auszubildende, GE-Passinhaber, Ehrenamtskarteninhaber; Begleitpersonen von Schwerbehinderten haben freien Eintritt). Kartenreservierung und Info: (0209) 169-9105. Weitere Infos unter: www.die-flora-gelsenkirchen.de


 Sommernachtstraum-Touren

Anmeldung für Stadtrundfahrt mit dem Cabriobus

Pressemitteilug der Stadt Gesenkirchen.

GE. Bei den diesjährigen Sommernachtstraum-Touren im knallroten Cabriobus dreht sich alles um Kunst im öffentlichen Raum. Denn Kunst ist in Gelsenkirchen nicht nur innerhalb von Museen zu finden, vielmehr bietet die Stadt mehr als 100 Skulpturen bedeutender Künstlerinnen und Künstler in Parks, an Straßen, auf Plätzen, Schulhöfen und vielen weiteren Orten, die die Stadtkultur nachhaltig beeinflussen und zur Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit der Stadt beitragen. Manch ein Werk ist dabei sofort als Kunstwerk erkennbar, manch anderes ist so selbstverständlich ins Stadtbild integriert, dass es gar nicht mehr als solches wahrgenommen wird.

Das Bewusstsein für diese Kunstwerke zu schärfen, Hintergrundinformationen zu Künstlerin bzw. Künstler und Objekt zu liefern und Schätze der Heimatstadt den Bürgerinnen und Bürgern nahe zu bringen, ist Ziel der rund dreistündigen Touren mit Start am Kunstmuseum in Buer. Nach einer ersten Station direkt in Buer geht die Fahrt weiter nach Horst, wo es rund um das Schloss sowie im Nordsternpark nicht nur den weithin sichtbaren „Herkules“ von Markus Lüpertz zu sehen gibt. Aus dem Westen der Stadt führt die Tour ganz in den Süden zur Halde Rheinelbe und nach Ückendorf sowie weiter in die Innenstadt und zum MiR, wo nicht nur direkt am Gebäude Kunst am Bau zu erleben ist, sondern auch in direkter Umgebung mehrere interessante Objekte stehen. Die Rückfahrt nach Buer führt über das Consolgelände und die Halde Rungenberg.

Anmeldung bei der Stadt- und Touristinfo unter der Tel. 0209 168 -3968 und 3969 oder touristinfo@gelsenkirchen.de. Sommernachtstraum am 1. Juli 2017, Beginn: 18.30 Uhr am Kunstmuseum in Buer, Ende: etwa 22 Uhr am Kunstmuseum, Kosten je Person 22 Euro.


Schalke-Maskottchen Erwin besucht Grundschule

Als Belohnung für das Tragen von Warnwesten

GE. Warnwesten können schlimme Unfälle verhindern, weil Schülerinnen und Schüler in der dunklen Jahreszeit von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen werden können.

Die Stiftung „Schalke hilft!“ hat sich, um das Tragen der Warnwesten attraktiver zu machen, zum Schuljahr 2016/17 bereit erklärt, den Hauptanteil der neuen hellblauen Warnwesten zur Verfügung zu stellen. Die Verkehrswacht hat einen Betrag ergänzt, so dass zum Schuljahr 2016/17 für insgesamt rund 2500 Drittklässler Warnwesten beschafft werden konnten.

Auch dieser Aktion ist es zu verdanken, dass die Zahl der getragenen Westen insbesondere in der  dunklen Jahreszeit wieder deutlich gestiegen ist. Besonders hervorgetan hat sich dabei die Grundschule an der Albert-Schweitzer-Straße. Am Tage  der Zählung durch die Ordnungspartner trug die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler Warnwesten, Überwurfdreiecke oder vergleichbare Sicherheitskleidung.

Das Schalke-Maskottchen „ERWIN“ wird als Belohnung hierfür die Schule besuchen und an die Schülerinnen und Schüler Autogramme verteilen und die Gelegenheit geben, zum Beispiel Klassenfotos mit ERWIN zu machen. Außerdem erhält die Schule eine Warnweste mit den Unterschriften der Spieler der Bundesligamannschaft.

Die Schule freut sich auf den Besuch und hat auch schon zur Begrüßung etwas einstudiert. Der Besuch von ERWIN findet statt am

Dienstag, 13. Juni 2017, 10 Uhr,
Grundschule Albert-Schweitzer-Straße 38,
45889 Gelsenkirchen.

 

Die Ordnungspartnerschaft „Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr“ setzt sich seit Jahren mit gezielten Aktionen für mehr Sicherheit auf den Straßen in Gelsenkirchen ein. Die Ordnungspartnerschaft (u. a. Verkehrswacht Gelsenkirchen, Polizei, Stadt Gelsenkirchen) hat dabei das Tragen von Warnwesten, insbesondere in der dunklen Jahreszeit, besonders in den Fokus genommen. So werden in jedem Jahr an den Schulen die Kinder gezählt, die eine Warnweste oder einen Warnüberwurf tragen. Die Ergebnisse der Zählungen seit 2012 ergaben, dass nur eine geringe Anzahl von Grundschulkindern die Warnwesten auf dem Schulweg tragen.