Wichtiges und Interessantes aus Gelsenkirchen


Sinnlose Randale mit Folgen

Jugendliche Randalierer verursachen polizeilichen Großeinsatz

Symbolfoto Hbf Gelsenkirchn - Foto:  ©W. Müler
Symbolfoto Hbf Gelsenkirchn - Foto: ©W. Müler

Gelsenkirchen (ots). Am Samstag, 19.01.2019 gegen 20:45 Uhr kam es in der Gelsenkirchener Altstadt im Bereich des Hauptbahnhofes zu einem Großeinsatz der Polizei. Zuvor war dort eine Gruppe von 20 - 30 Jugendlichen, überwiegend mit Migrationshintergrund aufgefallen, die dort unter anderem Passanten anpöbelten, Feuerlöscher entleerten und den Not-Aus der Rolltreppen betätigten, woraufhin BOGESTRA-Mitarbeiter, die zuvor mit einem Schotterstein beworfen wurden, die Gruppe aufforderten den U-Bahn-Bereich zu verlassen und die Polizei verständigten. Bei Eintreffen der Gelsenkirchener Polizei, die durch Einsatzkräfte aus Nachbarbehörden und der Bundespolizei unterstützt wurde, flüchteten die angetroffenen jugendlichen Straftäter. Drei von ihnen konnten jedoch noch im Bahnhofsbereich festgenommen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Ein weiterer Tatverdächtiger konnte im Bereich der Weberstraße festgenommen werden. Dieser wollte sich bei seiner Festnahme losreißen, was zur Folge hatte, dass er zusammen mit dem festnehmenden Polizeibeamten gegen die Glasscheibe einer Pizzeria prallte, wodurch diese zu Bruch ging und beide durch die Scheibe ins Lokal fielen. Der Tatverdächtige zog sich dabei Schnittverletzungen zu. Nach ambulanter Behandlung in einem örtlichen Krankenhaus wurde er in das Polizeigewahrsam eingeliefert, da gegen ihn ein Haftbefehl bestand. Der 29-jährige Polizeibeamte wurde durch die Glasscherben schwer verletzt. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde er mit einem Krankenwagen zur stationären Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Gegen alle Beteiligten wurden Strafverfahren eingeleitet.

 

Rückfragen bitte an:

 

Polizei Gelsenkirchen

Leitstelle

EPHK Wieschermann

Telefon: 0209/365 2160

E-Mail: leitstelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de

 

www.polizei.nrw.de

 


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OB Baranowski fordert Emscher-Universität

Nicht nur Kompensation für Braunkohlegebiete/ Perspektive Ruhrkonferenz

GE. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski erhob beim traditionellen Neujahrsempfang der Stadt Gelsenkirchen die Forderung nach einer Universität für das nördliche Ruhrgebiet. Einen Monat nach dem endgültigen Abschied des Ruhrgebiets vom Bergbau sagte er mit Blick auf die erwarteten und benötigten Impulse der bevorstehenden Ruhrkonferenz der NRW-Landesregierung: „Es ist an der Zeit für eine echte Lösung, die uns noch einmal Schubkraft verleihen kann – es wird Zeit für eine Universität an der Emscher!“

 

Baranowski erinnerte daran, dass bereits die Universitätsneugründungen im Ruhrgebiet in den 60er/70er Jahren strukturpolitische Entscheidungen waren, die das südliche Ruhrgebiet bei der damals anstehenden Transformation weg von der Montanindustrie unterstützen sollten. Genau dieselben Impulse seien daher einen Monat nach Stilllegung der letzten Steinkohlezeche im Revier nun auch im nördlichen Ruhrgebiet nur folgerichtig. Ein Ruhrgebiet der zwei Geschwindigkeiten zwischen dem nördlichen und südlichen Teil dürfe es mittelfristig nicht geben, so Baranowski: „Dieses Problem muss man irgendwann einmal anpacken – und man sollte es erst recht tun, wenn eine Landesregierung mit der Ruhrkonferenz einen neuen, großen Aufschlag für die Region beabsichtigt.“

 

Es könne nicht sein, dass über eine solche Kompensationslösung nun bereits für die Braunkohleregionen um Aachen gesprochen werde, wo es bereits eine starke Universität gibt, nicht jedoch für das nördliche Ruhrgebiet, so Baranowski weiter, der anlässlich des Abschieds vom Steinkohlebergbau eine Zwischenbilanz zog: Wo steht das Ruhrgebiet, wo steht Gelsenkirchen, welche zukünftige Entwicklung ist möglich, welche ist nötig? Oberbürgermeister Frank Baranowski machte vor 800 geladenen Gästen im Musiktheater im Revier deutlich: „Dieser Abschied ist für uns schon seit Jahrzehnten gleichzeitig ein Aufbruch.“ Er nannte gerade einige Bergbaukonversionsflächen der Stadt als herausragende Beispiele für die wirtschaftliche Neuerfindung der Stadt. Gerade die ehemalige Zeche Nordstern, auf der mittlerweile wieder rund 1500 Menschen Arbeit finden, sei wahrscheinlich einer der erfolgreichsten ehemaligen Zechenareale des Reviers. Die dortige Entwicklung sei ursächlich vor allem dem Impuls der Bundesgartenschau 1997 zu verdanken. Solche Impulse seien für das nördliche Ruhrgebiet weiterhin wichtig und nötig, ordnete das Stadtoberhaupt die Forderung nach der Emscher-Universität in den historischen Kontext ein.

 

 


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Bissfeste Polizei

Aggressive Frau nach Ticketkontrolle vorläufig festgenommen

Symbolfoto W. Müller
Symbolfoto W. Müller

Gelsenkirchen (ots). Eine Frau ohne gültige Fahrkarte ist am Donnerstag, 17.01.2019, vorläufig festgenommen worden, nachdem sie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte leistete. Bei einer Ticketkontrolle gegen 14 Uhr war sie Kontrolleuren der Bogestra aufgefallen, die sie festhielten und die Polizei hinzuriefen. Da sich die 36-Jährige nicht ausweisen konnte und eine Identitätsfeststellung vor Ort am Bahnhofsvorplatz nicht möglich war, sollte sie mit zur Wache kommen. Dagegen weigerte sie sich jedoch, wurde zunehmend aggressiver und versuchte einen der Polizisten zu beißen. Die Einsatzkräfte nahmen die 36 Jahre alte Frau vorläufig fest und leiteten ein Strafverfahren ein. Nachdem ihre Identität geklärt werden konnte, entließen die Beamten sie aus dem Gewahrsam. Eine Kontrolleurin erstattete außerdem Anzeige gegen den 44-jährigen Begleiter der Beschuldigten, weil dieser sie zuvor bedroht und beleidigt habe.

 

Rückfragen bitte an:

Polizei Gelsenkirchen

Merle Mokwa

Telefon: 0209/365-2011

 

E-Mail: merle.mokwa@polizei.nrw.de


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Oberbürgermeister: Umweltministerium muss jetzt Klarheit schaffen

Verbrennung von Ölpellets vorläufig stoppen

Symbolfoto - Pixabay.com
Symbolfoto - Pixabay.com

GE. Die jetzt vorliegende Urteilsbegründung des Landgerichts Bochum zur illegalen Entsorgung von Ölpellets in Hünxe wirft weitere Fragen auf. Insbesondere die heftige Kritik des Gerichts an den Bezirksregierungen Münster und Düsseldorf als Genehmigungsbehörden ist äußerst ungewöhnlich.

 

Frank Baranowski: „Schon im Oktober hat der Rat der Stadt Gelsenkirchen das Umweltministerium NRW in seiner Eigenschaft als oberste Umweltschutz- und Fachaufsichtsbehörde aufgefordert, die Genehmigungspraxis der Bezirksregierung zum Einsatz von Ölpellets  zu überprüfen und abschließend zu bewerten. Nach der deutlichen Kritik des Landgerichts Bochum an der Bezirksregierung ist es umso dringender, dass sich das Ministerium jetzt klar äußert.“

 

Gleichzeitig erneuert die Stadt Gelsenkirchen  die Aufforderung an die Unternehmen Uniper und Ruhröl, die Verbrennung von Ölpellets in Scholven zumindest solange zu stoppen, bis die Rechts- und Genehmigungslage abschließend durch das Umweltministerium überprüft worden ist.

 

Aktuell geht die Bezirksregierung in einer Stellungnahme von heute davon aus, dass es sich bei dem Kraftwerk Scholven um einen entsprechend genehmigten Betrieb handelt. Das Landgericht hatte in der Urteilsbegründung erklärt: „Die einzig zulässige Entsorgung ist die thermische Entsorgung in einer Sondermüllverbrennungsanlage (oder in einer Anlage mit gleichwertigen Genehmigungen).“

 

Wichtig ist, so die Stadt Gelsenkirchen, jetzt klipp und klar vom Umweltministerium zu erfahren, ob es sich beim Kraftwerk Scholven um eine  Anlage handelt, die für die Verbrennung von Ölpellets geeignet und genehmigt ist.

 

 


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Jugend musiziert 2019

Teilnehmende aus Gelsenkirchen

GE. Auch in diesem Jahr bereitet die Städtische Musikschule Gelsenkirchen Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend musiziert“ vor. Am Samstag, 19. Januar 2019, startet die diesjährige Wettbewerbsrunde von „Jugend musiziert Ruhr Nord“ in der Scharounschule in Marl. Aus Gelsenkirchen nehmen daran der neunjährige Emil Schmiz mit der Geige, die 13-jährige Wiebke Brückner mit dem Cello und die 17-jährige Pauline Dorra mit der Geige teil. Pauline wird von der ebenfalls 17-jährigen Barbara Romanenko auf der Gitarre begleitet.

 

Gleichzeitig treten drei Gelsenkirchener Jekits-Gruppen beim Kulturkids Revier Derby an: Ein Chor und eine Tanzgruppe der GGS im Brömm sowie eine Tanzgruppe der Grundschule an der Erzbahn präsentieren sich im Wettstreit unter den jüngsten Musikbegeisterten der Region. Eine fachkundige Jury entscheidet, wer einen gemeinsamen Besuch in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen gewinnt.

 

Zu den Wertungsspielen und dem Preisträgerkonzert am Sonntag (20. Januar, 12 Uhr) sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

Auf der Regionalebene beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ starten jährlich etwa 30.000 Kinder und Jugendliche. 1.300 von ihnen qualifizieren sich dabei für die Teilnahme am Landeswettbewerb NRW, bei dem die Teilnehmenden am Bundeswettbewerb ermittelt werden, der in diesem Jahr in Halle an der Saale stattfindet.

 

Die Musikschule wünscht allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern viel Erfolg.

 


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eBook-Ausleihe & Co

Info-Abend im Bildungszentrum an der Ebertstraße

Symbolfoto Pixabay.com
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GE. Nicht nur für Neueinsteiger, auch für erfahrene Onleihe-Nutzer tauchen immer wieder Fragen rund um die eBib, dem Portal der Stadtbibliothek Gelsenkirchen zur Nutzung von digitalen Büchern, Hörbüchern und Zeitschriften, auf.

 

Am Mittwoch, 23. Januar 2019, beantworten Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek in einer „eBib-Sprechstunde“ Fragen rund um das Thema eBook-Nutzung und zeigen Tipps und Tricks beim Einrichten. Der Info-Abend findet von 16.30 bis 18.30 Uhr im Multimediaraum „log in“ im Bildungszentrum an der Ebertstraße 19, statt.

 

Nach einer kurzen Vorstellung der eBib, der virtuellen Zweigstelle der Stadtbibliothek, wird es Gelegenheit geben, verschiedene Geräte wie E-Book-Reader oder Tablets auszuprobieren. Interessenten sind aber auch herzlich eingeladen, ihre eigenen Geräte mitzubringen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter 0209 169 3037 wird empfohlen.

 

 


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Fundsachen

Nach sechs Monaten erlöschen die Rechte des Verlierers

Symbolfoto Pixabay.com
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GE. Dem Fundbüro sind in der Zeit vom 16. November 2018 bis zum 31. Dezember 2018 verschiedene Fundsachen übergeben oder gemeldet worden, darunter Mobiltelefone, diverse Dokumente, Schmuck, Geldbörsen, Taschen, Kleidung und Fahrräder.

 

Die Eigentümer können ihre Rechte bei den zuständigen Fundbüros geltend machen. Mit Ablauf von sechs Monaten nach Anzeige des Fundes erlöschen die Rechte des Verlierers.

 

Die Fundbüros der Stadt Gelsenkirchen gibt es im BÜRGERcenter im Rathaus Buer, im BÜRGERcenter in der Vorburg Schloss Hors, im BÜRGERcenter im Hans-Sachs-Haus und im BÜRGERcenter an der Cranger Straße 262.

 

Für eine Vorsprache in den BÜRGERcentern ist eine Terminvereinbarung notwendig. Termine können gebucht werden online unter www.gelsenkirchen.de, persönlich vor Ort in einem der Bürgercenter oder telefonisch unter 0209/169-2100.

 

 

Außerdem sind die Fundsachen im Internet unter www.gelsenkirchen.de veröffentlicht.


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Brandschutzerziehung

Infoveranstaltung im Familienzentrum

Symbolfoto Pixabay.com
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GE. Die Städtische Tageseinrichtung für Kinder und Familienzentrum Florastraße lädt zur Informationsveranstaltung zum Thema „Brandschutz-Erziehung“ oder „Vom achtsamen Umgang mit Feuer“ am Donnerstag, 17. Januar 2019 von 15 bis 16 Uhr ein.

 

Feuer übt nicht nur auf Erwachsene, sondern auch auf Kinder eine geradezu magische Faszination aus. Es ist ein Naturelement und hat seine guten und auch seine gefährlichen Seiten. Es schenkt Wärme, Licht und Schutz. Aber es birgt auch Gefahren, wenn es außer Kontrolle gerät. Denn der allzu sorglose und nicht geschulte Umgang mit Feuer hat immer wieder schlimme und verheerende Folgen.

 

Um solche gefährlichen Situationen zu vermeiden, ist es sinnvoll, Kindern schon früh beizubringen, wie man mit Feuer richtig umgeht. Denn Verbote haben meist nicht die gewünschte Wirkung. Deswegen beginnt die Brandschutzaufklärung bereits im Kindergarten.

 

Referent Ralf Kiyek ist Brandschutzbeauftragter der Stadt Gelsenkirchen. Er gibt Eltern und Interessierten Tipps und Verhaltensregeln an die Hand und geht auf individuelle Fragen ein.

 

Die Teilnahme an dieser Informationsveranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen  sind täglich von 8 bis 16 Uhr möglich bei:

 

Rita Meese (Leitung)

Städtische Tageseinrichtung und Familienzentrum Florastraße

Franz-Bielefeld-Straße 48

45881 Gelsenkirchen

Tel.: 0209 / 97 75 18 81

 

kita-florastrasse@gekita.de


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