Wichtiges und Interessantes aus Gelsenkirchen


Entwarnung am Schlachthof Gelsenkirchen

Alle Tests ohne Befund

Symbolfoto Pixabay,com
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GE. In Gelsenkirchen liegen jetzt die Ergebnisse der durchgeführten Corona-Testungen im Schlachthof vor. Alle 198 Testergebnisse sind negativ. Keiner der derzeit dort tägigen Beschäftigten ist mit dem Corona-Virus infiziert. Das Ergebnis in Gelsenkirchen ist nach Einschätzung des Gesundheitsamtes der Stadt unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Mitarbeiter nicht in Sammelunterkünften wohnen.

 

Die Stadt war vom Land wegen der Häufung von Coronafällen im Landkreis Coesfeld angewiesen worden, die Tests bis zum Ende dieser Woche durchzuführen. Das Verfahren ist damit bereits abgeschlossen.

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Auch GE benötig Hilfe

OB und Stadtkämmerin fordern Schutzschirm von Bund und Land auch für Gelsenkirchen

 

Steuerschätzung zeigt: Corona-Pandemie hat massiven Einfluss auf den städtischen Haushalt

 

GE. Hohe Gewerbesteuerverluste gepaart mit Verlusten bei den Eigenbetrieben und städtischen Gesellschaften kommen auf die Stadt Gelsenkirchen in diesem Haushaltsjahr zu. Das ist mit dem heute verkündeten Ergebnis der 157. Steuerschätzung des Kreises der Steuerschätzer beim Bundesfinanzministerium bestätigt worden. Die Gewerbesteuer, die direkt in die Kasse der jeweiligen Stadt fließt, zahlen Unternehmen auf ihren Gewinn. Sie gehört zu den wichtigsten Einnahmen der Städte und Gemeinden. Wenn die Gewinne, etwa nach Corona-bedingten Schließungen ausbleiben, gibt es auch keine Gewerbesteuereinnahmen.

 

Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Die geringere Einnahmen treffen alle Kommunen im Land mehr oder weniger. Wenn Bund und Land für sich entschieden haben, dass es im Moment keinen Sinn macht, gegen die Krise anzusparen, dann gilt das auch für die Städte. Land und Bund müssen einen finanziellen Schutzschirm für die Kommunen und die kommunalen Unternehmen errichtet n. Wir brauchen einen Ausgleich der Einnahmeausfälle insbesondere bei der Gewerbesteuer.“

 

Kämmerin Karin Welge verdeutlicht die Situation: „Wir verzeichnen bei den Steuereinnahmen enorme Einbrüche. Das trifft die mehrfach mehr belastetsten Kommunen. Wir brauchen jetzt schnell echte Hilfen, denn Kommunen sind die Garanten für das Funktionieren von Gesellschaften. Hier findet das Leben für- und miteinander statt, gerade auch in der Krise.  Den Einschränkungen während der Pandemie dürfen jetzt nicht noch völlig kontraproduktive kommunale Sparzwänge bei den Städten folgen.“

 

 

Gleichzeitig erinnert der Oberbürgermeister an die eingeforderte Altschuldenlösung: „Kommunen wie Gelsenkirchen mit einem hohen Anteil von Kassenkrediten aus Altschulden sind finanziell schwächer und weniger belastbar, deshalb muss parallel eine Übernahme kommunaler Altschulden durch Bund und Länder erfolgen. Wir brauchen jetzt endlich Hilfen aus einem Guss! Die Kompensation der Steuerausfälle, kurzfristige Liquiditätshilfe und die Lösung der Altschuldenproblematik müssen gemeinsam angegangen werden. Hierbei sind Bund und Länder gleichermaßen gefordert.“


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Corona-Tests im Schlachthof sind bisher alle negativ

Knapp 200 Testungen / Ergebnisse bereits 48 Stunden vor der gesetzten Frist des Landes NRW ermittelt

Symbolfoto Pixabay.com
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Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. In Gelsenkirchen liegen bereits heute die Ergebnisse der durchgeführten Corona-Testungen im Schlachthof vor. „Die vorliegenden 150 Testergebnisse sind bisher alle negativ. Die weiteren Testergebnisse, knapp 50, werden noch am heutigen Abend erwartet“, so der zuständige Gesundheitsdezernent Luidger Wolterhoff. Landesweit sollen rund 20.000 Mitarbeiter von Schlachtbetrieben in NRW bis spätestens zum kommenden Freitag getestet werden. In Gelsenkirchen ist die Testreihe bereits heute – also 48 Stunden vor der Vorgabe des Landes – weitestgehend abgeschlossen. Lediglich Beschäftigte, die sich im Urlaub befinden oder krank geschrieben sind, müssen noch zu einem späteren Zeitpunkt getestet werden.

 

Die bisher negativen Ergebnisse in Gelsenkirchen sind nach Einschätzung des Gesundheitsamtes der Stadt unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Mitarbeiter nicht in Sammelunterkünften wohnen. Gesundheitsdezernent Wolterhoff und Klaus Mika, der Leiter des Gesundheitsamtes, hatten zudem heute Mittag mit dem Betriebsleiter im Schlachthof vor Ort über weitere Maßnahmen gesprochen, um die Produktion im Betrieb und die Gesundheit der Beschäftigten weiterhin zu gewährleisten.

 

 

Die Stadt war vom Land wegen der Häufung von Coronafällen im Landkreis Coesfeld angewiesen worden, die Tests in dieser Woche durchzuführen. „Wir haben bereits vor dem Wochenende Kontakt mit dem Unternehmen im Schlachthof aufgenommen und die Listen der Beschäftigten geprüft, um unverzüglich die angeordneten Tests durchführen zu können, obwohl wir keine medizinischen Hinweise auf einen Ausbruch hatten. Diese ruhige, planmäßige und zielorientierte Koordination der anstehenden Aufgaben werden wir in Gelsenkirchen bei unserer bisher erfolgreichen Arbeit auch in den kommenden Wochen fortsetzen und uns dabei auch nicht von Anwürfen Dritter beirren lassen, die versuchen, die Krise ohne Kenntnis der Sachlage für ihre Zwecke zu nutzen“, so Karin Welge, die Leiterin des Gelsenkirchener Krisenstabs.


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Schrittweise Öffnung der Kindertagesbetreuung

Vorschulkinder mit besonderem Betreuungsbedarf im Mittelpunkt

Symbolfoto Pixabay.com
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Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Zurzeit nehmen in Gelsenkirchen rund 940 Kinder und ihre Eltern, die zur Nutzung berechtigt sind, die Notbetreuung in Anspruch. Nun hat das Land Nordrhein-Westfalen weitere Öffnung der Kindertagesbetreuung eingeleitet. Insgesamt sind drei Phasen zur schrittweisen Öffnung geplant.

Das bedeutet für Gelsenkirchener Eltern ganz konkret: In der ersten Phase ab Donnerstag, 14. Mai 2020, können Vorschulkinder, die eine Anspruchsberechtigung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) haben, und Kinder mit genehmigter Eingliederungshilfe die Kindertageseinrichtungen wieder besuchen. Außerdem werden Kindertagespflegestellen - wie sogenannte „Tagesmütter“- für Kinder, die das zweite Lebensjahr beendet haben, wieder öffnen können.

In der zweiten Phase ab Donnerstag, 28. Mai 2020, folgen die restlichen Vorschulkinder, die die Kindertageseinrichtungen dann besuchen können.

Die GeKita-Betriebsleiterin, Holle Weiß, rät Eltern dazu, ihre Kindertageseinrichtung zu kontaktieren, um Details abzuklären: „Die Einrichtungen haben alle unterschiedliche Voraussetzungen und Gegebenheiten. Daher wird es bei jeder KiTa eigene Regeln geben, um die Hygienebestimmungen einzuhalten. Beispielsweise wird die Bring- und Abholsituation eine andere sein als vor der Pandemie. Vielleicht haben sich auch die Regeln, was die Kinder zur KiTa mitbringen dürfen, geändert. Wenden Sie sich vertrauensvoll an die Fachkräfte. Mit Ihnen können Sie Ihre individuelle Situation besprechen.“

Die dritte Phase ist für Juni geplant, in der alle Kinder miteinbezogen werden sollen. In welchem Umfang Kinder und ihre Eltern die Kindestagesbetreuung dann nutzen können, wird vom Land NRW erst in den kommenden Wochen entschieden werden. Die weiteren Schritte sind vom Verlauf der Pandemie, neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, der Anzahl an zur Verfügung stehendem Personal und dem Abwägen von Risiken abhängig.

Die schrittweise Öffnung der Kindertagesbetreuung beruht insbesondere auf zwei Herausforderungen. Zum einen werden bei der Betreuung kleinere Gruppen als bisher gebildet, um die Hygieneregeln einzuhalten. Zum anderen müssen Träger von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen mit landesweit über 20 Prozent weniger Fachkräften auskommen.

 

Unter der zentralen Corona-Hotline der Stadt Gelsenkirchen können sich Bürgerinnen und Bürger allgemein zur Kindertagespflege und zu KiTas informieren: 0209 / 169 -5000.

 


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Stadtverwaltung in Corona-Zeiten

OB: Große Teile der Bevölkerung haben solidarisch mitgeholfen

Verwaltungsvorstand beim Pressesgespräch  in Coronazeiten   - Pressestelle Stadt Gelsenkirchen
Verwaltungsvorstand beim Pressesgespräch in Coronazeiten - Pressestelle Stadt Gelsenkirchen

GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski hat heute gemeinsam mit dem gesamten Verwaltungsvorstand die aktuelle Situation der Stadt Gelsenkirchen und der Stadtverwaltung während der andauernden Corona-Pandemie diskutiert und anschließend eine erste Bilanz gezogen. „Wir haben in unserer Stadt die Krise in den zurückliegenden Monaten gut beherrscht. Dafür gebührt der Dank allen Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Beteiligten, die Verantwortung tragen. Dass wir die Lage derzeit im Griff haben und lockern können, ist ein Verdienst von uns allen. Große Teile der Bevölkerung haben solidarisch mitgeholfen“, so Gelsenkirchens Oberbürgermeister. Dies sei nicht immer leicht gewesen, zumal die Verordnungen und Erlasse des Landes häufig in kürzester Zeit hätten umgesetzt werden müssen.

 

Als Leiterin des Krisenstabes in Gelsenkirchen appelliert Stadtdirektorin Karin Welge, an die Bürgerinnen und Bürger, gerade jetzt besonnen und verantwortungsvoll mit den wiedergewonnen Freiheiten umzugehen: „Die umfangreichen Lockerungen führen dazu, dass nun jeder für sich entscheiden muss, was er tun oder nicht tun sollte. Ich möchte alle ganz herzlich bitten, dieser Verantwortung gerecht zu werden und dabei auch an die Mitmenschen zu denken. Rücksicht ist weiter das Gebot der Stunde, um die zu schützen, die besonders gefährdet sind.“

 

In der Krisenstabsarbeit war es Karin Welge wichtig, vor die Lage zu kommen. Vor allem galt es hier, die Kapazitäten der Intensivbetten, Beatmungsmöglichkeiten und Testungen sehr schnell, sehr deutlich zu erhöhen und die Beschaffung von Schutzmaterialien sicherzustellen. In der Begleitung des Shutdowns hat Karin Welge ihren Schwerpunkt auf die Information der Bevölkerung und die Umsetzung der Verordnungen des Landes gelegt. Aktuell geht es um die Umsetzung der allmählichen Öffnung. Vom Schul- und Kindertagesstättenbetrieb über den ÖPNV bis zur Gastronomie und den Einzelhandel muss vieles geregelt werden und das alles mit Blick auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens. Karin Welge: „Bisher gibt uns der Erfolg Recht, die Zahlen sind stabil, die Kapazitäten sind ausreichend.“ 

 

Ein besonderer Schwerpunkt der Krisenbewältigung sind die Überwachung und die Kontrollen durch den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) und die Gewerbeaufsicht. Stadtrat Dr. Christopher Schmitt, zuständig für Wirtschaftsförderung, GELSENDIENSTE, Recht und Ordnung, Bürgerservice: „Die Aufgabe, das Einhalten der Corona-Schutzverordnung zu gewährleisten, haben die Kolleginnen und Kollegen mit insgesamt über 40 städtischen Dienstkräften täglich, also auch am Wochenende, jeweils von 7 bis 22 Uhr umgesetzt. Es wurden über 800 Ordnungswidrigkeitsanzeigen und täglich bis zu 200 Anrufe in der Leitstelle bearbeitet. Das ist eine enorme Leistung, für die ich mich an dieser Stelle besonders bedanken möchte.“ Auch der Bereich der Meldebehörde, der zwar für den Publikumsverkehr nicht geöffnet war, hat intensiv weitergearbeitet. Neben der Hotline 169-3300 wurden zusätzlich drei weitere Telefonleitungen zur Beratung geschaltet. Hier wurden rund 25.000 zusätzliche Anrufe bearbeitet.

 

Hohe Belastungen muss derzeit auch der städtische Eigenbetrieb GELSENDIENSTE verarbeiten. Im Bereich Gebäudereinigung ist durch die verschärften Hygienevorschriften in den Schulgebäuden derzeit eine deutlich erhöhte Reinigungsleistung erforderlich. Dies erfolgt einerseits durch Mehrarbeit in Überstunden, andererseits durch die Beauftragung zusätzlicher Fremdleistungen. Insgesamt konnte der Betrieb nur durch verschiedenste organisatorische Anstrengungen (räumliche Verlagerungen von Personal und Fahrzeugen, versetzte Arbeitszeiten usw.) aufrechterhalten werden.

 

Stadträtin Annette Berg, zuständig für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration musste sowohl bei der Schließung der Schulen und Kindertagesstätten als auch bei der Öffnung und der Notbetreuung schnell reagieren. Eltern, Mitarbeiter, Träger und alle weiteren Beteiligten mussten über die aktuellen Sachstände und wöchentlichen Erweiterungen informiert werden.

 

Durch die Notbetreuung wurde insgesamt 797 Kinder (GeKita 506 Kinder / freie Träger 250 Kinder) betreut. 41 Kinder sind in der Betreuung durch die Tagespflege. Die Rückerstattung der Elternbeiträge für Kitas, Kindertagespflege und OGS ist eingeleitet worden. Auch an den Schulen wurde eine Notbetreuung für den offenen Ganztag eingerichtet, so wurden 349 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 103 Notgruppen an 54 Schulen betreut.

 

Annette Berg: „Die Öffnung der Schulen hat uns erneut vor große Herausforderungen gestellt. Dies gilt nun auch für die kommende Öffnung der Kitas. So musste insbesondere die Sicherstellung zur Einhaltung der Hygienevorschriften in kürzester Zeit durch Schulträge mit den Schulen gemeistert werden. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben hier auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten außergewöhnliches geleistet und zudem in Bereichen ausgeholfen die nicht dem eigentlichen Aufgabenbereich entsprachen.“

 

Für die Zeit zu Hause wurden viele Angebote für Kinder und Familien entwickelt. So wurde die Onlineplattform „Gelsenkirchen@home“ kurzfristige aufgebaut. Das Referat 40 (Stadtbibliothek, Medienzentrum, IT) hat ein Bildungsnetzwerk aus städtischen Akteur/innen initiiert (Kultur, Bildung, Jugendberufshilfe, Familienbüro, Schulen, Referat Umwelt u.v.m.) initiiert. Inhalte und Angebote wurden gesammelt und für verschiedene Zielgruppen aufbereitet. Die Online-Angebote für Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen / Eltern laden zum Lernen, Spielen und zur Freizeitgestaltung ein.

 

Ein wichtiger Aspekt des Angebotes Gelsenkirchen@home ist die Bewältigung von Krisensituation in Familien (besondere Beratungsangebote - Hilfsangebote für Frauen, Angebote des Allgemeinen Städtischen Sozialdienstes, Beratungen der Selbsthilfe u.a.- sind eingestellt).

 

Eine besondere Rolle in der Gesundheitslage kommt Stadtrat Luidger Wolterhoff, zuständig für Arbeit und Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz zu. Hier musste schnell reagiert werden. Von der Einrichtung und dem Betrieb einer Hotline, der Aufnahme der positiv Getesteten mit Kontaktpersonenermittlung über die Festsetzung  sowie der Überwachung der Quarantäne nach RKI Richtlinie und der Beratung der Arbeitgebern konnte ein Notfallbetrieb kurzfristig aufgebaut werden. Wolterhoff: „Derzeit verfolgen allein 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Infektionsketten und betreuen rund 400 Menschen in Quarantäne.“

 

Gemeinsam wurden zudem die Krankenhäuser auf mögliche Krisensituationen vorbereitet. Die Anwendung der RKI-Richtlinien, die Ausstattung mit persönlicher Schutzausrüstung und die Verdoppelung der Intensivbetten wurden organisiert. Dazu wurden die niedergelassene Ärzteschaft beraten und Infektionssprechstunden in der Emscher-Lippe-Halle eingerichtet. Im Bereich der Pflege wurden Pläne zur Aufrechterhaltung des Pflegesystems in Gelsenkirchen durch Arbeitsgruppen und präventive Konzepte erarbeitet. Im Bereich der Obdachlosenhilfe wurde das Infektionsrisiko durch Erweiterung der Kapazitäten sowie den Verzicht auf Benutzungsgebühren verringert.

 

Stadtbaurat Christoph Heidenreich ist zuständig für die Bereiche Planen, Bauen, Umwelt und Liegenschaften. Zum Schutz der Beschäftigten, konnte ein großer Teil der Kolleginnen und Kollegen aus dem Homeoffice heraus an den Projekten weiter arbeiten. So konnte die Leistungsfähigkeit der Dienststellen bestmöglich aufrechterhalten werden. Nur ein Beispiel: Die Steuerung von Ampeln im Stadtgebiet konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zu Hause aus regeln.

 

Christoph Heidenreich: „Den Baustellenbetrieb haben wir vollständig aufrechterhalten. Es gab keine Stillstände oder Unterbrechungen bei den städtischen Baumaßnahmen. Es wurden sogar Bauarbeiten vorgezogen – etwa das Aufbringen von Fahrbahnmarkierungen oder Sanierungen in den Schulen.“

 

 

Einzelne Dienststellen mussten auf kurzfristige Änderungsbedarfe adäquat und zeitnah reagieren. Ein Beispiel hierfür ist die Schulöffnung unter deutlich gestiegenen Hygienevorschriften, die es zu organisieren und zu betreuen galt. Darüber hinaus musste und muss für die Wiederöffnung der Verwaltung für Bürgerinnen und Bürger gewährleistet werden, dass das Ansteckungsrisiko bei persönlichen Kontakten bestmöglich reduziert wird und dass das Dienstleistungsangebot der Stadt Gelsenkirchen unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen wieder zur Verfügung steht. Hierzu wurden, mit dem entsprechenden organisatorischen Aufwand, Materialien für die gesamte Stadtverwaltung (Spuckschutzscheiben, Desinfektionsspender) bestellt und verteilt.


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Geheimnis gelüftet

Historischer Schriftzug in Ückendorf freigelegt.

Foto: © W. Müller
Foto: © W. Müller

Bericht W.Müller für ueckendorf-aktuell.org

 

Heute endlich, nachdem die Spannung, für die Offenlegung des Schriftzuges, ihren Höhepunkt erreicht hat und nach scheinbar endlos langer Wartezeit, ist das Geheimnis um den historischen Schriftzug an der Fassade des Hauses Bochumer Straße 165 endlich gelüftet. Dieser Schriftzug wurde bei Abrissarbeiten der Häuser Bochumer Straße 167 und 169 entdeckt.

Zum Vorschein kam eine Fassadenwerbung für Anzüge und Überzieher (leichter Herrenmantel). Denn bei Alexander in der Bahnhofstr. gab es laut dieser Werbung die Besten.

 

In der Bahnhofstr. 85, ganz in der Nähe des Hauptbahnhofes, so die Werbung, war dieser Herrenausstatter angesiedelt.

 

 

Fotos: © W. Müller


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Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht!

Für die Kommunalwahlen am 13. September 2020

Symbolbild Pixabay.com
Symbolbild Pixabay.com

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Für den Einsatz in den Wahlvorständen sucht das Wahlamt der Stadt Gelsenkirchen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Die Kommunalwahlen finden am Sonntag, den 13. September 2020, statt. Die Integrationsratswahl sowie die erste Direktwahl der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr erfolgt ebenfalls an diesem Tag. Es werden ca. 1.700 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in den Wahlvorständen zur Durchführung der Wahlen benötigt. Dieses Ehrenamt können alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger übernehmen.

Die Aufgaben beim Wahleinsatz sind vielfältig. Um ca. 7.30 Uhr treffen sich die Wahlvorstände am Wahlsonntag im Wahlraum des jeweiligen Stimmbezirks. Während der Wahlzeit kennzeichnen die Mitglieder des Wahlvorstandes im Wählerverzeichnis die Wählerinnen und Wähler, damit jede bzw. jeder Wahlberechtigte nur einmal wählen kann. Ab 18.00 Uhr zählt der Wahlvorstand die abgegebenen Stimmen aus. Die Mitglieder des Wahlvorstandes erhalten ein Erfrischungsgeld in Höhe von 50 Euro.

In Bezug auf die Corona-Pandemie werden selbstverständlich für den Wahlsonntag alle Vorgaben zu notwendigen Hygienemaßnahmen beachtet.

Weitere Infos zur Kommunalwahl sowie ein Online-Anmeldeformular für Wahlhelferinnen und Wahlhelfer unter: www.gelsenkirchen.de/kommunalwahlen

 

Telefonnummer Wahlamt der Stadt Gelsenkirchen: 0209/169-6806


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Das Monster verlässt Ückendorf

Der kleine Bruder macht weiter.

Foto: © W. Müller
Foto: © W. Müller

Bericht W. Müller Gelsenkirchen

 

Jetzt, nachdem die oberen Etagen der alten Mehrfamilienhäuser an der Kreuzung Bochumer Straße / Virchowstr. abgerissen sind, wird der große Abrissbagger mit einem Eigengewicht von 70 Tonnen wieder abtransportiert und der „kleine Bruder“, immerhin auch noch ca. 15 Tonnen, macht den Rest nieder. Noch 2 Etagen des Hauses Bochumer Straße 167 und die Kellergewölbe stehen noch. Doch auch die werden dem Abrissbagger bald zum Opfer fallen und es ist Platz geschaffen, für den geplanten Neubau.

 

Foto: © W. Müller
Foto: © W. Müller

Bei den Abrissarbeiten kam dann, zur Überraschung aller, eine historische Fassadenwerbung zum Vorschein, die aber bisher leider nur teilweise einzusehen ist.  Ein Bekleidungsgeschäft, vermutlich ein Herrenausstatter, hat hier für sich und seine Bekleidung geworben. Sobald der Rest der Abrissarbeiten erledigt ist, ist die Fassade wieder ganz sichtbar. Dann wird auch die komplette historische Werbung zu sehen sein. Dann werden wir wissen, wer hier sein Unternehmen angepriesen hat. Da die Abrisshäuser in den Jahren 1903 – 1905 erbaut wurden, kann diese Werbung noch aus dem 19. Jahrhundert stammen. Wir erwarten voller Spannung wer sich hinter dieser Werbung verbirgt und werden dann wieder mit entsprechenden aktuellen Fotos, darüber berichten.

Alle Fotos © W. Müller


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Vorsichtige Lockerung war wohl richtig

Keine Zunahme des Infektionsgeschehens 14 Tage nach ersten Lockerungen

 

5473 Testungen/ 95 aktive Infektionen

Symbolfoto Pixabay.com
Symbolfoto Pixabay.com

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Vor über zwei Wochen sind die Beschränkungen der Corona-Schutzverordnung zum ersten Mal gelockert worden, vor fast genau zwei Wochen sind die Schulen in einem ersten Schritt für bestimmte Schülergruppen geöffnet worden.

Mit Spannung erwartet worden ist, wie sich diese Öffnungen auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Stadt auswirken. Eine erste Aussage darüber ist erstmals in dieser Woche möglich. „Durch die Inkubationszeit des Virus können die Effekte dieser Maßnahmen erst jetzt nach Ablauf von 14 Tagen sicher eingeschätzt werden“, erklärt Klaus Mika, Leiter des Referats Gesundheit der Stadt Gelsenkirchen. „Wir müssen wirklich sagen, wir sind schon etwas erstaunt, dass das Infektionsgeschehen im Moment nicht nur nicht zugenommen hat, sondern sich so entspannt zeigt, wie schon lange nicht mehr“, so die Bilanz des Mediziners. „Das zeigt, dass die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener sich insgesamt gut an die Regeln gehalten haben und dass die bisherige vorsichtige Lockerung der richtige Weg zu sein scheint.“

Die Kurve der Neuinfektionen ist weiter abgeflacht. Insgesamt gab es in Gelsenkirchen bislang 364 bestätigte Corona-Fälle. Diese Zahl verdoppelt sich derzeit nach 33 Tagen. Zu Beginn  der Pandemie sind Verdopplungen bereits nach sieben Tagen erfolgt. Die Zahl der Neuinfektionen pro Woche, die künftig beobachtet werden soll, um frühzeitig eine mögliche Verschärfung der Lage zu erkennen, liegt aktuell in Gelsenkirchen bei 6 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Eine Zahl von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern wird künftig als die kritische Marke gelten, ab der wieder über einschränkende Maßnahmen zu entscheiden sein wird.

Von den 364 Gesamtfällen in Gelsenkirchen waren bisher 81 Personen 60 Jahre und älter, 283 waren unter 60 Jahren alt. 258 Erkrankte sind bereits wieder genesen. Elf Todesfälle waren bislang zu beklagen. Aktuell sind 95 Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener infiziert, fünf werden stationär  in Krankenhäusern betreut.

 

Das Referat Gesundheit der Stadt hat bisher 5473 Testungen durchgeführt. Jeden Tag werden im Schnitt 101 Tests allein durch die Stadt vorgenommen. „Dabei hat sich unser Angebot des Mobilen Testservices, das wir gemeinsam mit dem DRK betreiben, sehr bewährt“, betont Klaus Mika. Bis zu 50 Autos sind täglich im Einsatz, um bei begründetem Verdacht auf eine Corona-Infektion die Patienten direkt zu Hause zu testen.


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Dem Virus keine zweite Chance geben.

Gebot der Stunde: „Verantwortung annehmen und an die Regeln halten“

Symbolfoto
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Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Das Land Nordrhein-Westfalen hat nach Beratungen mit der Bundesregierung und den anderen Ländern einen abgestuften Plan vorgestellt, mit dem in den kommenden Tagen und Wochen die Anti-Corona-Maßnahmen gelockert werden. Oberbürgermeister Frank Baranowski begrüßt, dass Bund und Länder mit ihren gestrigen Beschlüssen den Menschen jetzt Perspektiven aufzeigen, wie eine stufenweise Rücknahme der Beschränkungen möglich ist. OB Frank Baranowski: „Auch wenn mir die Öffnung in dem einen oder anderen Bereich etwas zu schnell geht und es noch eine ganze Reihe an Unklarheiten gibt, stimmt die grundsätzliche Richtung.“

Die Leiterin des Krisenstabes in Gelsenkirchen, Stadtdirektorin Karin Welge, appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, gerade jetzt besonnen und verantwortungsvoll mit den wiedergewonnen Freiheiten umzugehen: „Die umfangreichen Lockerungen führen dazu, dass jeder für sich entscheiden muss, was er tun oder nicht tun sollte. Ich möchte alle ganz herzlich bitten, dieser Verantwortung gerecht zu werden und dabei auch an die Mitmenschen zu denken. Rücksicht ist das Gebot der Stunde, um die zu schützen, die besonders gefährdet sind.“

Zum weiteren Schutz vor Neuinfektionen sind die Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juni verlängert worden. Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern besteht fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen.

 

Wichtig ist es Oberbürgermeister Baranowski und Krisenstabsleiterin Karin Welge aber auch den Menschen in der Stadt zu danken: „Es ist auch Ihr Erfolg. Denn bisher haben sich die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener so an die Regeln gehalten, dass die Neuinfektionen deutlich zurückgegangen sind. Das hat den Weg frei gemacht für eine Öffnung der Beschränkungen.“ Gleichzeitig appellieren Oberbürgermeister und die Leiterin des Krisenstabs an die Bevölkerung:  „Lassen Sie uns diesen erfolgreichen  Kurs auch weiter so fortsetzen. Wir müssen weiterhin verantwortungsvoll mit sozialen Kontakten umgehen. Abstandsgebot, Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht in bestimmten Bereichen bleiben weiterhin notwendig. Wir  müssen gemeinsam verhindern, dass die Infektionszahlen wieder steigen. Dann haben wir die Chance, nach und nach immer mehr Normalität zurückzugewinnen. Es ist ja nicht so, als sei plötzlich das Corona-Virus verschwunden.  Die Stadtverwaltung wird auch weiterhin das Einhalten der gültigen Regeln im Auge behalten.“


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Stadtverwaltung öffnet wieder für Publikumsverkehr

Corona-bedingt gelten neue Regeln

Foto: © W. Müller
Foto: © W. Müller

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Nach den strikten Einschränkungen in den vergangenen Wochen werden ab Montag, 11. Mai, wieder zahlreiche Einrichtungen und Anlaufstellen der Stadt Gelsenkirchen ihren Arbeitsbereich für den Publikumsverkehr öffnen. So stehen etwa alle vier BÜRGERcenter ab Montag wieder zur Verfügung. Die BÜRGERcenter Erle und Horst sind zudem bis Ende Juni 2020 zusätzlich auch dienstags und donnerstags zu den bekannten Öffnungszeiten zu erreichen.

Um der aktuellen Situation gerecht zu werden, kann der Service allerdings nur zu einem vorab telefonisch oder online gebuchten Termin erfolgen, Tagestermine werden nicht vor Ort vergeben. Die Online-Terminvergabe ist ab sofort wieder möglich.

Dokumente schriftlich beantragen

Anforderung von Personenstandsurkunden, Führungszeugnissen, Meldebescheinigungen, Steueridentifikationsnummern oder die Anmeldung eines Hundes, Untersuchungsberechtigungs-scheine, Auskünfte zum Melderegister, Führungszeugnisse, Erweiterte Führungszeugnisse, Steueridentifikationsnummern sowie Gurt- bzw. Helmbefreiung und Untersuchungsberechtigungsscheine können weiterhin nur schriftlich beantragt werden. Ein entsprechender Vordruck für die schriftliche Beantragung ist über die Internetseite https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/Buergerservice/ zu finden oder kann an den Infotheken der BÜRGER-center abgeholt werden. Fertig gestellte Identitätsdokumente (Personalausweis / Reisepass) können ohne Termin zu den Öffnungszeiten abgeholt werden.

 

Die BÜRGERcenter sind auch telefonisch erreichbar. Neben der Bürgerberatung unter der 169-3300 geben die Mitarbeiter auch unter den Rufnummern 169-2620, -3183 und -4010 Auskunft.

 

Die Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus öffnet wieder am Montag, 11. Mai. Die Öffnungszeiten werden vorerst von montags bis freitags auf 9 bis 16 Uhr beschränkt. Auf die Hygiene- und Abstandsregeln wird ausdrücklich hingewiesen. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollten Besucherinnen und Besucher ihre Anliegen zunächst unbedingt telefonisch unter 0209/169-3968 oder -3969 klären.

Dies gilt insbesondere für den Umtausch von an der Touristinfo gekauften Eintrittskarten. Hier ist ein Umtausch derzeit nur bei bestimmten Veranstaltern möglich, andere haben noch keine Regelungen getroffen und warten das geplante Gesetz zur Gutscheinregelung ab. Um eine in Einzelfällen mögliche Rückgabe zu regeln, sollte daher erst der telefonische Kontakt oder die Nachfrage per E-Mail an touristinfo@gelsenkirchen.de gesucht werden. Besonders wird darauf hingewiesen, dass eine Beratung ausschließlich für Tickets erfolgen kann, die im Hans-Sachs-Haus gekauft wurden. Wenn möglich sollte daher auch eine Quittung vorgelegt werden.

 

Glashalle für Brautpaare und Gäste geöffnet

Das Standesamt bietet montags und dienstags in der Zeit von 14 bis 16 Uhr zusätzliche Zeiten ausschließlich für Terminkunden (Nachholtermine) an. Bis auf Weiteres gilt für Eheschließungen weiterhin die Regelung, dass das Trauzimmer nur von den Brautpaaren und den Standesbeamtinnen und Standesbeamten betreten werden darf. Die Gäste des Brautpaares dürfen in der Glashalle von Schloss Horst warten.

 

Die Zulassungsbehörde für Verkehrszulassungen ist geöffnet und bleibt bei ihrem in den letzten Wochen bewährten Terminverfahren. Zulassungs- und Führerscheinbehörde werden Termine ausschließlich online oder telefonisch vergeben. Terminkunden dürfen erst fünf Minuten vor ihrem gebuchten Termin erscheinen und müssen nach Erledigung ihres Anliegens das Gebäude umgehend verlassen. In Ausnahmefällen kann zusätzlich ein Dolmetscher mitgebracht werden.

 

„Walk-In-Schalter“ in der Ausländerbehörde

Die Ausländerbehörde bietet ihre Dienstleistungen in verändertem Verfahren an. Auch wenn sie für den Regelpublikumsvekehr geschlossen bleibt, haben Kunden verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten, ihre Anliegen per E-Mail, Telefon oder Briefzuschrift an die Ausländerbehörde zu richten. Die notwendige persönliche Abgabe der Biometrie-Daten kann – mit einem entsprechenden Termin – an den „Walk-in-Schaltern“ am Fenster der Ausländerbehörde erfolgen. Ab dem 11. Mai werden hierfür zunächst zwei Schalter, in Folge darauf bis Ende Mai vier Schalter von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 11 Uhr und von 13 bis 15 Uhr zur Verfügung stehen. Humanitäre Notfälle erhalten unter Einhaltung der Hygieneregeln an separat dafür eingerichteten Arbeitsplätzen Hilfe.

 

Die Fachbereiche für Jagd- und Fischereiangelegenheiten sowie Aufgaben nach dem Landeshundegesetz sind bis auf Weiteres nur telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Die entsprechenden Kontaktdaten sind im Internet auf gelsenkirchen.de zu finden.

 

Ähnliches gilt für die städtische Abteilung Verkehrsordnung: Da eine persönliche Vorsprache nur in wenigen Fällen erforderlich ist, wird die Kontaktaufnahme per Telefon und E-Mail erbeten. Sollte eine persönliche Vorsprache dennoch erforderlich sein, so können auf diesem Wege auch Termine vergeben werden. Die Abteilung ist über die E-Mailadresse verkehrsueberwachung@gelsenkirchen.de zu erreichen. Für den Antrag auf Sondernutzung von öffentlichen Verkehrsflächen, Ausnahmegenehmigungen und Erlaubnissen (StVO) ist die E-Mail-Adresse sondernutzung@gelsenkirchen.de zu verwenden.

 

Die Gewerbemeldestelle wird vorerst nur an den Standorten im Hans-Sachs-Haus und im Rathaus Buer geöffnet sein. Auch hier ist eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich.

 

Das Referat Soziales ist ab Montag wieder per Telefon, Post, Fax oder E-Mail erreichbar. In Ausnahmefällen ist bei humanitären Notlagen persönliche Vorsprache möglich.

Das Referat Gesundheit bleibt weiterhin stark mit der Bewältigung der Corona-Pandemie gebunden. Deshalb wird es zunächst keine Einschulungsuntersuchungen und alle weitere Untersuchungen im Kinder- und Jugendmedizinischen Dienst, Beratungen in der Fachstelle für HIV und sexuelle Gesundheit und Belehrungen nach § 43 des Infektionsschutzgesetzes geben können.

 

Die Volkshochschule Gelsenkirchen (vhs) beginnt am 11. Mai 2020 mit dem Unterricht in den Schulabschlussklassen (Hauptschulabschluss nach Klasse 9, 10 und FOR).


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Spielplätze öffnen wieder

Einschränkungen und Ausnahmen beachten!

Spielplatz Pestalozzi Hain Foto:© W.Müller
Spielplatz Pestalozzi Hain Foto:© W.Müller

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Nach den Vereinbarungen von Bund und Ländern dürfen ab Donnerstag auch in Gelsenkirchen wieder die Spielplätze öffnen. Den örtlichen Behörden ist es allerdings freigestellt, die Anzahl der Spielplatzbesucher zu begrenzen oder die Öffnung eigenständig zu untersagen.

Die Stadt Gelsenkirchen hat ein Konzept zur Wiedereröffnung der Kinderspielplätze erstellt, das die Öffnung von 137 Spielplätzen und von sieben Spielpunkten in den Fußgängerzonen vorsieht. Ausdrücklich nicht öffnen werden Bolzplätze, Skateranlagen und Parcoursanlagen. Geschlossen bleibt zunächst auch das Kinderland Nordsternpark.

Offiziell freigegeben werden die Spielplätze ab Donnerstagmorgen jeweils nach der Entfernung der Flatterbänder. „Wir sind froh, dass wir Kindern und Eltern wieder die Gelegenheit geben können, im Freien zu spielen. Ich denke, viele werden es kaum erwarten können. Denn die letzten Wochen hauptsächlich in der Wohnung  zu verbringen, war für viele Kinder sicher nicht leicht“, so Jugenddezernentin Annette Berg. „Aber bei aller Vorfreude ist es mir wichtig, darauf hinzuweisen,  dass die Eltern unbedingt darauf achten müssen, dass die nötigen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Wenn wir feststellen müssen, dass das nicht funktioniert, müssen wir sonst die Spielplätze womöglich wieder schließen. Und das wäre schade für alle“, betonte Berg.

Voraussetzung für die Nutzung der Spielplätze ist, dass sich große und kleine Besucherinnen und Besucher an Regeln halten. Grundsätzlich gilt für Begleitpersonen der Mindestabstand von 1,50 Metern, es sei denn, sie gehören demselben Haushalt an.

Die jeweiligen Regeln zur Corona-Schutzverordnung für die Nutzung der Spielplätze werden an den Spielflächen bereitgehalten. Es werden kindgerecht gestaltete Plakate (Spielplatz Hygieneregeln) auf die vorhandenen Spielplatzschilder geklebt. Zusätzlich gibt es mehrsprachige Flyer.

In einer ersten Phase ist eine enge Beobachtung der Nutzung der Spielplätze geplant, damit auftretende Schwierigkeiten unmittelbar behoben werden können. Um die Kontrolle zu ermöglichen werden die Spielplatzbegeher der Jugendberufshilfe, Mitarbeiter von Stadtverwaltung und GELSENDIENSTE, Streetworker der Amigoianer und wenn möglich die Spielplatzpatinnen und Spielplatzpaten eingebunden.

 

Die Stadtverwaltung behält sich vor, bei einer zu intensiven Nutzung die Zahl der Personen zu begrenzen oder auch einzelne Plätze wieder zu sperren. Auch der Kommunale Ordnungsdienst wird die Spielplätze im Blick behalten.


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Internationale Gartenausstellung 2027 auch in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen ist einer von drei Hauptschauplätzen

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Gelsenkirchen wird – neben Duisburg und Dortmund – einer der Hauptschauplätze der Internationalen Gartenausstellung 2027 sein. In Gelsenkirchen werden der Nordsternpark und die „Blaue Mitte“ an Kanal und Emscher das Kernstück der IGA 2027 bilden. Das sieht die Umsetzungs-Machbarkeitsstudie vor, die nun in den politischen Gremien vorgestellt wird. Sie ist ein wichtiger Meilenstein für die weiteren Planungen zur IGA 2027

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Konzept der IGA 2027

 

Wie wollen wir morgen leben? Wie wollen wir wohnen? Und wie wollen wir arbeiten? Das sind die Leitfragen, auf die die IGA 2027 in der Metropole Ruhr Antworten sucht.

Hierfür haben der Regionalverband Ruhr, die Kommunen und Kreise der Metropole Ruhr, die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft (DBG), die Ruhr Tourismus GmbH und weitere Institutionen ein zukunftsweisendes Konzept entwickelt, das auf drei Ebenen wirkt:

An den drei Standorten Gelsenkirchen, Duisburg und Dortmund entstehen so genannte „Zukunftsgärten“. Sie sind die Hauptattraktionen und Anziehungspunkte für nationale und internationale Gäste.

Auf der zweiten Ebene „Unsere Gärten“ werden in Gelsenkirchen vorhandene Grünanlagen sowie städtebauliche, landschaftliche und touristische Projekte dem breiten Publikum präsentiert.

Auf der Stadtteilebene „Mein Garten“ haben Bürgerinnen und Bürger, lokale Gruppen und Vereine die Möglichkeit, sich mit eigenen grünen Projekten zu beteiligen.

 

Zukunftsgarten Gelsenkirchen auf der Emscherinsel

 

Herzstück der IGA in Gelsenkirchen ist – wie schon bei der BUGA 1997 – der Nordsternpark. „Mit der IGA 2027 schließt sich ein Kreis, und ich freue mich, dass wir 2027 an den Erfolg der BUGA von 1997 anknüpfen, sie konzeptionell weiterentwickeln können und damit im Mittelpunkt des Geschehens sind“, so Oberbürgermeister Frank Baranowski. Damals entstand auf der rund 100 Hektar großen, ehemaligen Industriefläche ein weitläufiger Landschaftspark mit hohem Freizeit- und Erholungswert.

2027 geht es um mehr als Freizeit und Erholung. Vielmehr geht es darum, beispielhaft innovative Lösungen zu entwickeln für die Herausforderungen unserer Zeit: Digitalisierung/Smart City, Klimaresilienz, umweltschonende Mobilität oder innovative Wohnformen.

Zentrales Experimentierfeld dafür wird die im Nordsternpark gelegene Emscherinsel. Sie ist der Gelsenkirchener Zukunftsgarten und wird als Bestandteil des Emscherumbaus zur Zukunftsinsel gestaltet. Hier entsteht ein Zukunftslabor für die nachhaltige Widergewinnung von Landschaft, für die Bereiche Energie, Mobilität, Recycling und Gemeinschaft.

Geplante Bestandteile der Zukunftsinsel sind unter anderem der begrünte „Green Tower“, der ehemalige Kohlebunker der Zeche Nordstern, als zentraler Anlaufpunkt und Wahrzeichen, die Umgestaltung des Wendebeckens des ehemaligen Hafens der Zeche Nordstern zu einem Freizeitort, die ökologische Umgestaltung der Schwarzbachmündung, die Gestaltung von Park- und Ausstellungsflächen, innovative Mobilitätstechniken für den Besuchertransport und die Aufwertung und Begrünung des Parkplatzes am Amphitheater.

Auch im näheren und weiteren Umfeld der Zukunftsinsel sind zahlreiche Projekte geplant. Dazu zählen unter anderem die Anbindung der Schurenbachhalde durch einen neuen Aufgang, die Erlebbarmachung des Schwarzbachs zwischen Kanal und Straße Lehrhovebruch, die Aufwertung der Kanalpromenade nördlich der Schurenbachhalde und die Gestaltung der Emscherpromenade.

 

Stadträume und die Emscher zurückerobern

 

Wie schon bei der BUGA 1997 wird es auch bei der IGA 2027 wieder zahlreiche Einzelprojekte geben. „Damals wie heute ist aber das Gesamtprojekt das Spannende: nämlich die Wiedergewinnung von Stadtraum, der durch industrielle Nutzung vorher nicht erlebbar war“, so Christoph Prinz, IGA-Beauftragter der Stadt Gelsenkirchen. „Durch die IGA 2027 wird auch die Emscher in den Blickpunkt gerückt, ein Fluss, der über hundert Jahre lang nicht im Fokus stand, und der nun zu einem attraktiven Freizeitraum und zu einem verbindenden Element zwischen Nord und Süd gestaltet wird.“

 

Bürgerbeteiligung

 

Im Rahmen der IGA 2027 wird es Gelegenheit für jeden und jede geben, eigene grüne Projekte zu präsentieren. Darüber hinaus sollen die Ideen der Bürgerinnen und Bürger bereits in den Planungsprozess einfließen. Hierfür war ursprünglich eine Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung Mitte Mai vorgesehen. Aufgrund des Corona-Virus wird die Bürgerbeteiligung voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte auf anderen Wegen nachgeholt.

 

Stabsstelle IGA

 

Um die immensen Planungs- und Koordinationsaufgaben im Zusammenhang mit dem Dekadenprojekt IGA 2027 als einer von drei zentralen Standorten angemessen angehen zu können, hat die Stadt Gelsenkirchen eine eigene Stabsstelle IGA 2027 gegründet.

 

Weitere Schritte

 

Der Rat der Stadt Gelsenkirchen wird sich in seiner nächsten Sitzung am 25. Juni 2020 mit der Umsetzungs-Machbarkeitsstudie zur IGA befassen. Von August 2020 bis ca. März 2021 soll dann ein Ideen- und Realisierungswettbewerb zur IGA durchgeführt werden.

 

Weitere Informationen zur Internationalen Gartenausstellung unter www.gelsenkirchen.de/iga2027

 

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Vor 75 Jahren endete der Krieg in Gelsenkirchen

Institut für Stadtgeschichte stellt wichtige Dokumente online

Foto: Institut für Stadtgeschichte
Foto: Institut für Stadtgeschichte

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Am 7. April 1945 fand die erste Besprechung zwischen Vertretern der Stadtverwaltung und Besatzungsoffizieren der US-amerikanischen Truppen statt, die zu diesem Zeitpunkt bereits das Stadtgebiet nördlich des Kanals kontrollierten. Die gesamte Stadt wurde nur wenige Tage danach befreit, die Kämpfe im „Ruhrkessel“ hörten endgültig am 17. April 1945 auf.

 

Das Protokoll dieser Besprechung ist das erste Dokument der Nachkriegszeit, die in Gelsenkirchen vor 75 Jahren einige Wochen vor der bedingungslosen Kapitulation des „Dritten Reiches“ begann. Es ist heute Teil einer Akte, die unter der Signatur GE 39-292 zu den Beständen des Stadtarchivs zählt. Darin befinden sich die Besprechungsergebnisse sowie die Korrespondenz zwischen der neuen Militärregierung und der Stadtverwaltung aus den ersten Tagen und Wochen nach der Befreiung der Stadt durch die Alliierten. Es handelt sich um eine ausgesprochen bedeutende Quelle zur Geschichte Gelsenkirchens.

 

Das Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen (ISG) hat diese Akte nun digitalisiert und macht sie auf seiner Webseite der Öffentlichkeit zugänglich (Link siehe Anhang):

 

Unter dem Hashtag #closedbutopen posten zurzeit viele Kultureinrichtungen wie Bibliotheken, Museen und Archive, die momentan für die Öffentlichkeit geschlossen sein müssen, digitale Angebote, die Bürgerinnen und Bürger von zu Hause wahrnehmen können.

 

Auch das ISG im Wissenschaftspark ist derzeit für Nutzerinnen und Nutzer geschlossen. Damit die Zeit des Wartens nicht zu lang wird, stellt das ISG jedoch regelmäßig neue Angebote auf seine Webseite, die auch von zu Hause aus Einblicke in die Geschichte Gelsenkirchens liefern. So hat das ISG bereits im März die Gelsenkirchener Stadtchroniken zu den 1970er Jahren und zuletzt auch das Goldene Buch der Stadt online veröffentlicht. Jetzt gibt es weitere spannende Einblicke in die Stadtgeschichte – zum Kriegsende und seinen Folgen im Frühjahr vor 75 Jahren.

 

 

Weitere Informationen

Direkter Link zum Download der Akte  GE_39_292_Teil_1.pdf 

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Schule geht weiter

Am 7. Mai 2020 starten zunächst die vierten Klassen

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

Unterricht an den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen beginnt wieder.

 

GE. Für die Schülerinnen der Grundschulen und der Primarstufen der Förderschulen beginnt am Donnerstag, 7. Mai 2020, wieder der Unterricht. An den ersten beiden Tagen, also am 7. und 8. Mai 2020, wird zunächst nur Unterricht für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen stattfinden. Ab dem 11. Mai 2020 werden in einem tageweise „rollierenden“ System die Kinder aller Jahrgangsstufen wieder in die Schulen gehen können. Die Eltern werden jeweils von den Schulen informiert, wann ihr Kind genau in der Schule erwartet wird. Durch diese Regelung wird pro Werktag jeweils nur ein Jahrgang in der Schule sein. Der weitere Unterricht wird nach einem festen Plan bis zu den Sommerferien fortgeführt.

 

Die Stadt Gelsenkirchen hat mit den notwendigen Vorbereitungen bereits begonnen und wird sie in Abstimmung mit den Schulleitungen an die neuen Regelungen anpassen.

 

Weiterhin werden für die Schülerinnen und Schüler eine Notbetreuung, der offene Ganztag oder auch weitere Betreuungsangebote bereitgestellt. Die Angebote stehen an den jeweiligen Präsenztagen den Kindern zur Verfügung, die bereits einen Betreuungsvertrag haben. Möglicherweise wird es zunächst individuelle Vereinbarungen über die Wiederaufnahme der Betreuung im gewohnten Umfang geben müssen.

 

Zur Verhinderung einer unkontrollierten Verbreitung des Corona Virus war der Unterricht an allen Schulen am 16. März 2020 eingestellt worden. Eine Rückkehr zu einem „normalen“ Unterricht in diesem Schuljahr bis zu den Sommerferien ist nahezu auszuschließen.

 


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