Wichtiges und Interessantes aus Gelsenkirchen


7 x 1000 Euro gespendet

Städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sparen wieder Energie

Foto:   pixabay.com
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Mit der Ersparnis werden wohltätigte Projekte unterstützt

 

GE. In der Stadtverwaltung wird Energie gespart. Ganze 82.000 Euro weniger als 2013 wurden im letzten Jahr für Energie ausgegeben. Ein Teil der Ersparnis wird auch dieses Jahr wieder gespendet.

 

Jedes Jahr stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 15 Prozent der Ersparnis als Motivationsprämie zur Verfügung. Das sind diesmal genau 12.428,92 Euro, von denen dieses Jahr 7.000 Euro gespendet werden. In einer kleinen Feierstunde am Mittwoch, 18. April 2018, übergab Oberbürgermeister Frank Baranowski die Spendenschecks an die ausgewählten Vereine und Institutionen. Mit jeweils 1.000 Euro werden die folgenden Vereine und Institutionen bei Projekten für Bedürftige in Gelsenkirchen unterstützt:

 

Caritasverband für die Stadt Gelsenkirchen e.V. für die Wohnungslosenhilfe

 

Ehrenamtsagentur Gelsenkirchen e.V. für das Projekt Babyzeit-Partner

 

Förderverein des Kommunalen Integrationszentrums Gelsenkirchen (KIGE) e.V.

 

Gerald-Asamoah-Stiftung für herzkranke Kinder

 

Gelsenkirchener Tafel e.V.

 

Kulturbegleiter – Projekt des Generationennetz Gelsenkirchen e.V.

 

Spaziergangspaten – Projekt des Generationennetz Gelsenkirchen e.V.

 

Der Rest der Motivationsprämie wurde zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verlost, die bei einem Energie-Quiz die richtigen Antworten gefunden haben. Insgesamt gab es 26 Gewinner. Sie erhielten ihre Gewinne ebenfalls vom Oberbürgermeister und konnten sich dabei über Gutscheine freuen –zum Beispiel die ZOOM Erlebniswelt, das Musiktheater im Revier oder klimafreundliche Städtereisen.

 

 

Klimaschutz und Energiesparen ist schon seit vielen Jahren auch für die Stadtverwaltung Gelsenkirchen ein wichtiges Thema. Neben steigenden Kosten für Strom, Heizung und Wasser sind insbesondere auch die Reduzierung des CO2-Ausstoßes und der schonende Umgang mit Ressourcen ein wichtiger Grund dafür. Seit fünfzehn Jahren gibt es bei der Stadt Gelsenkirchen das Projekt „Energieeinsparen in der Stadtverwaltung“, welches bei den Nutzerinnen und Nutzern der städtischen Gebäude ansetzt. Durch den schonenden Umgang mit Strom, Heizwärme und Wasser tragen städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ausgewählten Standorten unmittelbar dazu bei, Energie und somit auch Geld zu sparen. Das gesparte Geld wird anhand fester Schlüssel verteilt. Über die Hälfte (55 Prozent) wird in die beteiligten städtischen Gebäude reinvestiert. 35 Prozent der Ersparnis gehen an die e&u energiebüro gmbh, die das Projekt unterstütz. Die restlichen 15 Prozent werden in die Motivationsprämie für die beteiligten Kolleginnen und Kollegen investiert, die durch ihr bewusstes Verhalten zu diesen Einsparungen beigetragen haben.


Zukunftsmobilität live erleben

Sonderschau GE-Mobil zeigt saubere und leise Fortbewegung auf zwei, vier oder mehr Rädern

 

 

Foto:   pixabay.com
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GE. So viele Elektrofahrzeuge hat die Gelsenkirchener Innenstadt noch nie auf einmal gesehen: Unter dem Motto „Die City fährt ab auf Elektro“ findet die Sonderschau GE-Mobil erstmalig statt am:

 

Freitag und Samstag, 4. und 5. Mai 2018,

jeweils 11 bis 19 Uhr,

auf dem Neumarkt und

auf dem Heinrich-König-Platz,

45879 Gelsenkirchen.

 

Als Teil der fünften Gelsenkirchener Autoschau informiert die Sonderschau über die neuesten Fahrzeuge und Trends in Sachen Mobilität der Zukunft. Fünfzehn Aussteller sind an beiden Tagen mit Fahrzeugen und Messeständen vor Ort. Experten beantworten am Stand oder in kurzen Interviews Fragen rund um die Anschaffung von Elektro- oder Hybridfahrzeugen. Auch kostenlose Probefahrten mit E-Autos und Pedelecs sind möglich. Die GE-Mobil wird von der vdB Public Relations GmbH in Kooperation mit der Energie-Agentur-NRW und der Stadt Gelsenkirchen organisiert.

 

Oberbürgermeister Frank Baranowski wird gleich zu Beginn der Veranstaltung am Freitag zu einem Messerundgang vorbei schauen und anschließend in einem kurzen Talk einen Überblick über die städtischen Aktivitäten zur Zukunft der Mobilität geben.

 

Das Interesse an Elektrofahrzeugen bei Privatleuten ist in den vergangenen Monaten stark gewachsen. Allerdings ist auch der Informationsbedarf ausgesprochen hoch. Die Sonderschau bietet für alle, die vor grundlegenden Mobilitätsentscheidungen stehen, eine erstklassige Orientierungsplattform. Wer sich ein neues Fahrzeug anschafft, will auch erfahren, womit er sich auf lange Sicht alltäglich umgibt: Material, Design, Dimensionen und Details sind genauso wichtig wie nüchterne Daten und Fakten zu Fördergeldern, Preisen, Kosten und Reichweiten. Auch das besondere Fahrgefühl mit den Fahrzeugen sollte man erlebt haben. Deshalb bietet der Car-Sharing- Anbieter ruhrauto-e auf der GE-Mobil Probefahrten mit drei Elektrofahrzeugen aus seiner Flotte an. Wer dieses Angebot nutzen möchte, sollte seinen Führerschein nicht vergessen.

 

Vier Gelsenkirchener Autohäuser unterstützen die GE-Mobil und stellen ihre neuesten Elektro-und Hybridfahrzeuge aus. So präsentiert das Autohaus AHAG neben dem BMW i3 und einigen

E-Fahrzeugen aus dem BMW-Sortiment auch die neue Marke Street-Scooter. Der Street-Scooter ist schon jetzt in den meisten Städten des Ruhrgebietes für die Deutsche Post im Einsatz. Das in Aachen rein elektromobil clever konstruierte Fahrzeug ist wenig reparaturanfällig, als Pick-up oder mit Kofferaufbau erhältlich – und als robustes Arbeitstier mit hoher Zuladungsmöglichkeit nicht nur für Handwerker, Bäcker und Kommunen interessant. Mit dem Street-Scooter erweitert AHAG seine Markenkompetenzen (BMW, BMWi, BMW M, MINI und Alpina) und bewegt sich damit – gepaart mit den Vorteilen der Elektromobilität - erstmalig im Bereich der Nutzfahrzeuge.

 

Das Autohaus Tiemeyer wird insgesamt fünf Elektro- und Hybrid- Autos von VW und Audi vorstellen. Unter anderem werden die Modelle A3

e-tron sowie e-up!, e-Golf und Passat GTE hier zu finden sein. Automobile Basdorf zeigt die inzwischen enorme Bandbreite der Elektromobilität bei Mitsubishi, die vom elektrischen Kleinstwagen bis zum eleganten Familien-Plug-in-SUV reicht. Und das Autohaus Turowski fährt mit IONIQ-Modellen von Hyundai vor. Ferner sind auf der Bahnhofstraße noch weitere E-Autos bei Nissan und Toyotahändlern zu entdecken.

 

Während Privatleute noch zweifeln, ob sich die Anschaffung eines Elektroautos lohnt, setzen viele Firmen bereits auf die umweltfreundlichen Antriebe. Diese sind zwar in der Anschaffung teurer, allerdings in Sachen Treibstoffkosten und Unterhalt günstiger.

 

Die Stadt Gelsenkirchen, die Sparkasse Gelsenkirchen, die BOGESTRA, die ELE und die APD Ambulante Pflegedienste GmbH bringen Elektrofahrzeuge aus ihrem Fuhrpark samt Erfahrungen zur Sonderschau mit.

 

Die ELE informiert an ihrem Stand zudem darüber, wie man zu Hause günstig und sicher umweltfreundlichen Strom tanken kann. Sie präsentiert ihre Angebote für die eigene Ladestation und dazugehörige Fördermittel. Wer den Sonnenstrom selbst erzeugen möchte, wird am Stand der Verbraucherzentrale NRW unter dem Motto „Sonne im Tank“ fachkundig beraten.

 

Die Mobilität der Zukunft wird aber auch mit ganz anderen Kombinationen erlebbar. Die BOGESTRA informiert beispielsweise mit ihrem Infomobil über die App „Mutti“, mit der man verschiedene Verkehrsmittel per Smartphone nahtlos kombinieren kann. Technik-Begeisterte können hier zudem einen Blick unter die Motorhaube eines großen Hybrid-Busses werfen.

 

Aber auch auf nur zwei Rädern ist die Elektromobilität angesagt. Die Firma ecomobility green world stellt auf der GE-Mobil Elektroroller und Elektro-Motorräder vor: Mit dem smarten NIU hat ein chinesischer Hersteller das klassische Rollerdesign neu interpretiert. Zudem kann ein stylisches Elektromoped als "limited edition" des Super Soco TS (IF Design Award 2018) bewundert werden. Sogar Elektro-Motorräder sind zu sehen. Die Marke ZERO bringt ein völlig neues Fahrgefühl mit hoher Effizienz und Wirtschaftlichkeit auf die Straße.

 

Auch wer ein Fahrrad mit elektrischem „Rückenwind“ spannend findet, ist auf der GE-Mobil an der richtigen Adresse: Der Zweirad-Mechatroniker-Meister Ismail Özdemir, Ruhr-Stadt-Fahrräder, steht den Besucherinnen und Besuchern mit Rat und Tat und einer Auswahl bewährter und zuverlässiger Pedelecs zur Seite. Der ADFC Kreisverband Gelsenkirchen ist mit Tipps, Ratschlägen und neuen Tourangeboten rund um das Fahrradfahren in der Stadt zur Stelle. Karten für klimaGEniale Radtouren - und jede Menge Tipps zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung - bringt das Referat Umwelt der Stadt Gelsenkirchen mit der Klimaschutzkampagne klimaGEnial mit. Das Referat Verkehr der Stadt Gelsenkirchen informiert über die Entwicklung eines umfassenden Mobilitätskonzeptes, den sogenannten „Masterplan Mobilität“. Bis 2020 soll dieser fertiggestellt sein. Doch schon jetzt ist es möglich, mit und ohne Auto umweltverträglich mobil zu sein. Wie das geht, zeigen gleich mehrere Infoflyer.

 

Eine eher ausgefallene Art der Fortbewegung – die sich im touristischen Bereich aber schon großer Beliebtheit erfreut – sind sogenannte Segways. Das elektrisch angetriebene Einpersonen-Transportmittel kann unter fachkundiger Anleitung von WESTHEIDE Tours & Events am Freitag, 4. Mai, von 11 bis 17 Uhr, ausprobiert werden. Ein (Mofa-)Führerschein ist für Probefahrten verpflichtend.

 

Abgerundet wird die GE-Mobil von einem Informationsprogramm mit kurzen Interviews. Die geplanten Programmpunkte im Einzelnen gibt auf der Webseite der Sonderschau unter www.ge-mobil.de.

 

Die Sonderschau GE-Mobil ist Teil der 5. Gelsenkirchener Autoschau, bei der sich auf Einladung der City-Initiative Gelsenkirchen verschiedene regionale Autohäuser in der Innenstadt präsentieren. Die City-Initiative sorgt zudem auf der gesamten Fläche von der Bahnhofstraße bis zum Heinrich-König-Platz für Unterhaltung unter anderem mit Live-Musik sowie für das leibliche Wohl mit Verkaufsständen. Erstmalig dabei ist nicht nur die GE-Mobil sondern auch eine Oldtimer-Ausstellung.

 

Weitere Informationen zur GE-Mobil:

 

vdB Public Relations GmbH

Sabine von der Beck

Munscheidstr. 14

45886 Gelsenkirchen

Tel. 0209/167-1248

 

E-Mail: info@vdbpr.de

 

 


Der Kampf war vergebens

Waagehaus Horst: Totalverlust mit Refinanzierungsgarantie

Die Erinnerungstafel
Die Erinnerungstafel

Über ein Jahr hat die Initiative zur Rettung und Neunutzung des Waagehauses der ehemaligen Galopprennbahn Horst darum gekämpft, dieses letzte Stück sichtbarer und begehbarer Erinnerung an die stolze Geschichte der Galopprennbahn zu erhalten, zu sanieren und neu zu nutzen – z.B. als Eingangsgebäude für eine neue Kita und als kleines, aber wertvolles Begegnungszentrum für die Horster Bevölkerung. Über 3000 Bürgerinnen und Bürgern haben per Unterschrift diese Forderungen unterstützt. Zuletzt wurde eine Bürgeranregung eingereicht mit konkreten Planungsideen. Und die neue NRW-Heimatministerin bzw. ihr Staatssekretär sicherten anlässlich des ersten „Heimatkongresses“ in Münster zu, sich der Sache anzunehmen. Das war am Samstag, 17. März.

Am Montag drauf war schon der Bauzaun um die Waage errichtet und es gab die Information von VIVAWEST, dass die Stadt bereits Tage vorher die Abrissgenehmigung erteilt hatte und auch das Ministerium schon längst über das Vorhaben unterrichtet war.

So schnell kann es gehen, nachdem erst Jahre lang das Gebäude sich selbst überlassen worden war …

 

Jetzt hat VIVAWEST in nur wenigen Tagen den Abriss des historischen Waagehauses durchgezogen. Seit Ende März ist das Gelände abgeräumt. Übrig bleibt nichts – nur ein vages Versprechen der VIVWEST Geschäftsführung, ein irgendwie geartetes Erinnerungs-Mal zu entwerfen und aufzustellen. Die Horster SPD und CDU freuen sich schon auf das Mitgestalten … 

 

Um ihrer Enttäuschung und Trauer über dieses aktive Ignorieren des öffentlichen Interesses an diesem Stück Erinnerungskultur zum Ausdruck zu bringen, trafen sich am letzten Samstag enttäuschte Bürgerinnen und Bürger noch einmal am ehemaligen Gebäudestandort zu einer letzten Aktion: Ein Kranz und eine provisorische Erinnerungstafel sollen vor Ort daran erinnern, dass – letztlich aus rein wirtschaftlichen Interessen - die Chance, ein wertvolles Zeugnis der Horster Stadtgeschichte in eine neue Bebauung zu integrieren, von den Entscheidern in Politik und Unternehmen vertan wurde.

 

Hier kann jeder seinen Frust abladen. Unten ist die Kommentarzeile!


Fotos: Volker Bruckmann & Thomas Grohe


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Schwer vermittelbar, was tun?

Forderung nach sozialem Arbeitsmarkt bleibt bestehen

Foto: W. Müller
Foto: W. Müller

Oberbürgermeister Frank Baranowski erinnert Bundesminister Hubertus Heil an den Gelsenkirchener Appell

 

GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski wird am Donnerstag mit dem Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, zusammentreffen. Der Minister befindet sich auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Markus Töns in Gelsenkirchen und wird das Integrationscenter für Arbeit und ein Projekt an der Kinderburg Nienhausen besuchen. Wichtiges Thema an diesem Tag wird die Einführung eines "Sozialen Arbeitsmarkts" sein.

 

Der Oberbürgermeister wird in dem Gespräch an seinen an Bund und Land gerichteten Appell erinnern, einen sozial ausgerichteten Arbeitsmarkt für dauerhaft nicht vermittelbare Arbeitslose zusammen mit den örtlichen Akteuren in Gelsenkirchen aufzubauen.

 

Frank Baranowski: „Wir wollen Menschen, die keine Chance auf eine Rückkehr in ein reguläres Arbeitsverhältnis haben, eine sinnvolle Beschäftigung mit auskömmlicher Bezahlung geben. Damit fördern wir soziale Teilhabe und stärken das Selbstwertgefühl der Menschen.“

 

Einige Aspekte des Gelsenkirchener Appells haben nicht zuletzt durch das beständige und nicht nachlassende Einbringen der Gelsenkirchener Ideen in die Diskussion den Weg in den Koalitionsvertrag gefunden. Die Zielrichtung einer sinnvollen Beschäftigung muss dabei weiter verfolgt werden. Diese Erwartungshaltung wird der Oberbürgermeister gegenüber dem Arbeitsminister deutlich machen.

 

 

Frank Baranowski: „Durch die beteiligten Sozialpartner wird sichergestellt, dass öffentlich geförderte Beschäftigung zusätzlich und im öffentlichen Interesse ist und nur denen zugänglich gemacht wird, die auf sie angewiesen sind. Wir benötigen zusätzliche, dauerhafte und sozial ausgerichtete Arbeitsplätze in Abhängigkeit von Förderbedingungen des Bundes und des Landes mit einer Laufzeit wenn nötig bis zum Eintritt in das Rentenalter.“


Forschen für die „Vernetzte Stadt“

Gelsenkirchen nicht nur dabei sondern mittendrin

Foto:   pixabay.com
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Pressemeldung der Statdt Gelsenkirchen

Die Stadt Gelsenkirchen und die Westfälische Hochschule arbeiten bei der Digitalisierung eng zusammen

 

GE. Der Verwaltungsvorstand der Stadt Gelsenkirchen hat sich gestern unter der Leitung von Oberbürgermeister Frank Baranowski zum Erfahrungsaustausch mit dem Präsidium der Westfälischen Hochschule getroffen. Hauptthema war die „Vernetzte Stadt“ und Gelsenkirchen als digitale Modellkommune.

 

Professor Dr. Bernd Kriegesmann und sein Präsidium machten deutlich, dass es neben bereits existierenden Kooperationen gerade in diesem Bereich zahlreiche Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt. Von der wissenschaftlichen Begleitung bis zur technischen Umsetzung gemeinsamer Projekte sei vieles möglich.

 

OB Frank Baranowski: „Die Stadt hat bereits viel in die digitale Infrastruktur investiert und hat so die Grundlage für die Auswahl zur digitalen Modellkommune gelegt. Gemeinsam mit der Westfälischen Hochschule und anderen Partnern wollen wir nun auch einer der Standorte werden, wo zuerst Anwendungen entwickelt und getestet werden können.“

 

Mit anderen Worten: Wir sind Vorreiter auf dem so entscheidenden Zukunftsfeld, bei der Digitalisierung. Wir sind mit dabei, ja mittendrin, wenn Zukunft geschaffen wird. Das ist eine wunderbare Nachricht – und das zeigt, welche starke Infrastruktur Gelsenkirchen hat.

 

Gleichzeitig wollen sich Stadt und Hochschule auch intensiv mit den Themen Datenmanagement, Datensicherheit und Datenschutz befassen und rechtliche Rahmenbedingungen überprüfen.

 

Auch auf dem Gebiet der Mensch-Technik-Interaktion gibt es bereits laufende Projekte an der Westfälischen Hochschule. So wird der Einsatz von Virtual Realitiy Technik für kreative Menschen erforscht.

 

Sowohl das Präsidium der Westfälischen Hochschule als auch der Verwaltungsvorstand der Stadt Gelsenkirchen wollen die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet deutlich ausbauen. Weiterführende Gespräche auf der Arbeitsebene wurden vereinbart.

 

Neben den Ideen zur vernetzten Stadt wurde auch über die Weiterentwicklung der Westfälischen Hochschule gesprochen. Hier ging es um mögliche Ansiedlungsflächen für Ausgründungen und Startups aus dem Bereich der Hochschule.

 

Auch im Bereich der Personalgewinnung und bei der Fortbildung sehen Frank Baranowski und Professor Kriegesmann Entwicklungspotentiale. Qualifizierte Spezialisten könnten an die Verwaltung gebunden werden und die Möglichkeit einer beruflichen Zukunft innerhalb der Verwaltung in Betracht ziehen.

Im Bild v.l.: Dr. Christopher Schmitt, Stadtbaurat Martin Harter, Annette Berg, Karin Welge, Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Oberbürgermeister Frank Baranowski, Prof. Dr. Kurt Weichler, Prof. Dr. Katrin Hansen, Dr. Heiko Geruschkat, Manfred vom Sondern, Dagmar Eckhardt

 

 


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 Sommernachtstraum-Touren

Anmeldung für Stadtrundfahrt mit dem Cabriobus

Pressemitteilug der Stadt Gesenkirchen.

GE. Bei den diesjährigen Sommernachtstraum-Touren im knallroten Cabriobus dreht sich alles um Kunst im öffentlichen Raum. Denn Kunst ist in Gelsenkirchen nicht nur innerhalb von Museen zu finden, vielmehr bietet die Stadt mehr als 100 Skulpturen bedeutender Künstlerinnen und Künstler in Parks, an Straßen, auf Plätzen, Schulhöfen und vielen weiteren Orten, die die Stadtkultur nachhaltig beeinflussen und zur Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit der Stadt beitragen. Manch ein Werk ist dabei sofort als Kunstwerk erkennbar, manch anderes ist so selbstverständlich ins Stadtbild integriert, dass es gar nicht mehr als solches wahrgenommen wird.

Das Bewusstsein für diese Kunstwerke zu schärfen, Hintergrundinformationen zu Künstlerin bzw. Künstler und Objekt zu liefern und Schätze der Heimatstadt den Bürgerinnen und Bürgern nahe zu bringen, ist Ziel der rund dreistündigen Touren mit Start am Kunstmuseum in Buer. Nach einer ersten Station direkt in Buer geht die Fahrt weiter nach Horst, wo es rund um das Schloss sowie im Nordsternpark nicht nur den weithin sichtbaren „Herkules“ von Markus Lüpertz zu sehen gibt. Aus dem Westen der Stadt führt die Tour ganz in den Süden zur Halde Rheinelbe und nach Ückendorf sowie weiter in die Innenstadt und zum MiR, wo nicht nur direkt am Gebäude Kunst am Bau zu erleben ist, sondern auch in direkter Umgebung mehrere interessante Objekte stehen. Die Rückfahrt nach Buer führt über das Consolgelände und die Halde Rungenberg.

Anmeldung bei der Stadt- und Touristinfo unter der Tel. 0209 168 -3968 und 3969 oder touristinfo@gelsenkirchen.de. Sommernachtstraum am 1. Juli 2017, Beginn: 18.30 Uhr am Kunstmuseum in Buer, Ende: etwa 22 Uhr am Kunstmuseum, Kosten je Person 22 Euro.


Schalke-Maskottchen Erwin besucht Grundschule

Als Belohnung für das Tragen von Warnwesten

GE. Warnwesten können schlimme Unfälle verhindern, weil Schülerinnen und Schüler in der dunklen Jahreszeit von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen werden können.

Die Stiftung „Schalke hilft!“ hat sich, um das Tragen der Warnwesten attraktiver zu machen, zum Schuljahr 2016/17 bereit erklärt, den Hauptanteil der neuen hellblauen Warnwesten zur Verfügung zu stellen. Die Verkehrswacht hat einen Betrag ergänzt, so dass zum Schuljahr 2016/17 für insgesamt rund 2500 Drittklässler Warnwesten beschafft werden konnten.

Auch dieser Aktion ist es zu verdanken, dass die Zahl der getragenen Westen insbesondere in der  dunklen Jahreszeit wieder deutlich gestiegen ist. Besonders hervorgetan hat sich dabei die Grundschule an der Albert-Schweitzer-Straße. Am Tage  der Zählung durch die Ordnungspartner trug die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler Warnwesten, Überwurfdreiecke oder vergleichbare Sicherheitskleidung.

Das Schalke-Maskottchen „ERWIN“ wird als Belohnung hierfür die Schule besuchen und an die Schülerinnen und Schüler Autogramme verteilen und die Gelegenheit geben, zum Beispiel Klassenfotos mit ERWIN zu machen. Außerdem erhält die Schule eine Warnweste mit den Unterschriften der Spieler der Bundesligamannschaft.

Die Schule freut sich auf den Besuch und hat auch schon zur Begrüßung etwas einstudiert. Der Besuch von ERWIN findet statt am

Dienstag, 13. Juni 2017, 10 Uhr,
Grundschule Albert-Schweitzer-Straße 38,
45889 Gelsenkirchen.

 

Die Ordnungspartnerschaft „Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr“ setzt sich seit Jahren mit gezielten Aktionen für mehr Sicherheit auf den Straßen in Gelsenkirchen ein. Die Ordnungspartnerschaft (u. a. Verkehrswacht Gelsenkirchen, Polizei, Stadt Gelsenkirchen) hat dabei das Tragen von Warnwesten, insbesondere in der dunklen Jahreszeit, besonders in den Fokus genommen. So werden in jedem Jahr an den Schulen die Kinder gezählt, die eine Warnweste oder einen Warnüberwurf tragen. Die Ergebnisse der Zählungen seit 2012 ergaben, dass nur eine geringe Anzahl von Grundschulkindern die Warnwesten auf dem Schulweg tragen.