Wichtiges und Interessantes aus Gelsenkirchen


Polizei sagt: Kontrolle am 5.10. korrekt abgelaufen

Ergänzende Pressemitteilung zur Buskontrolle vom 05.Oktober 2018

Foto: Pressestelle der Polizei
Foto: Pressestelle der Polizei

Gelsenkirchen (ots) - Am 05. Oktober 2018 kontrollierten Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Gelsenkirchen an der Nahverkehrsanlage der Veltins-Arena die Reisebusse, mit denen die Schüler des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums auf einer gemeinsamen Schulfahrt nach Rom fahren wollten. Insgesamt kontrollierten sie auf Bitte des Schulleiters 11 Reisebusse und 15 Fahrer. Das Reiseunternehmen, welches diese Fahrt organisiert hatte und sich zur Durchführung mehrerer Subunternehmer bedient hatte, beantragte vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen nach einer von der Polizei Gelsenkirchen am 8. Oktober veröffentlichten Pressemitteilung (s. hierzu: www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/4082118) über das Ergebnis dieser Kontrollen den Erlass einer einstweiligen Anordnung und leitete zusätzlich ein Strafverfahren gegen die kontrollierenden Beamten ein. Die Entscheidungen in diesen Verfahren stehen noch aus. Unabhängig von den noch ausstehenden Verfahrensentscheidungen äußerte sich der Reiseunternehmer zum wiederholten Mal, unter anderem in einer selbst geschalteten Werbeanzeige, kritisch zu den polizeilichen Kontrollen. Aus diesem Anlass gibt die Gelsenkirchener Polizei nun folgende ergänzende Information über den bereits am 8. Oktober 2018 veröffentlichten Sachstand bekannt. Gewerbliche Reisebusse sind standardmäßig mit einem digitalen Kontrollsystem ausgestattet, welches sowohl die Lenkzeiten, als auch die gefahrenen Geschwindigkeiten aufzeichnet. Bei jeder Kontrolle werden die so digitalisierten Daten für den Zeitraum der letzten 28 Tage ausgelesen, was auch bei den hier durchgeführten Kontrollen geschah. Des Weiteren kontrollierten die Beamten auch den technischen Zustand der Fahrzeuge. Als Resultat der so vorgenommenen Kontrollen leitete die Gelsenkirchener Polizei 18 Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Reisebusfahrer bzw. die Unternehmer/Halter ein. Vier Busfahrern wurde aufgrund der Schwere der Verstöße die Weiterfahrt untersagt. Darüber hinaus entrichteten zwei Fahrer vor Ort Verwarnungsgelder wegen geringfügigen Geschwindigkeitsverstößen und/oder Verstößen gegen die Lenkzeiten. Zwei Fahrer erhielten eine mündliche Verwarnung, da die Reversiereinrichtung an den Bustüren nicht ordnungsgemäß funktionierte. Die Reparaturen wurden vor Ort erfolgreich durchgeführt, so dass die Busse weiterfahren konnten. Grundsätzlich erhält jeder Fahrer über das Ergebnis der Kontrollen ein sogenanntes Straßenkontrollformular, das EU-weit gilt. Der international vorgeschriebene grüne Vordruck gibt Auskunft über die festgestellten Verstöße und über die durchgeführte Polizeikontrolle. Dem Vordruck ist ebenfalls zu entnehmen, wann und von welchem Polizeibeamten die Überprüfung durchgeführt wurde. Der Fahrer ist verpflichtet, das Straßenkontrollformular 28 Tage mitzuführen und bei Überprüfungen vorzuzeigen. Die Ordnungswidrigkeitenanzeigen versandte die Gelsenkirchener Polizei zuständigkeitshalber an die jeweiligen Gewerbeaufsichtsämter in Oldenburg und Emden sowie an die Bezirksregierungen Arnsberg und Münster. Zwei Anzeigen gingen an das Bundesamt für den Güterverkehr. Hierüber erhielt der Reiseunternehmer durch die Polizei auf Anfrage am 12.10. und 19.10.2018 schriftlich Bescheid.

 

Rückfragen bitte an:

Polizei Gelsenkirchen

Pressestelle

Telefon: 0209 / 365 2010

E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de

 

www.polizei.nrw.de


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Blick in den Himmel

Wolkendarstellungen und Gestirne in der Kunst

Foto:   pixabay.com -  Symbolfoto
Foto: pixabay.com - Symbolfoto

GE. Mit Blick in den Himmel – Wolkendarstellungen und Gestirne in der Kunst zeigt das Kunstmuseum Gelsenkirchen eine neue Ausstellung im Grafikkabinett.

 

Der Anblick des Himmels hat die Menschheit zu allen Zeiten fasziniert. Himmelskörper wie Sterne, Sonne oder Mond dienten dem Menschen zur Zeitmessung und als Hilfsmittel zur Navigation. Ihnen werden bis in die heutige Zeit besondere Kräfte zugesprochen und sie sind Gegenstand zahlreicher übernatürlicher Geschichten und Mythen.

 

In religiösen und mythologischen Vorstellungen ist der Himmel der Sitz der Götter. Durch die stetige Weiterentwicklung der Astronomie gewann der Mensch immer mehr Kenntnis über die Gestirne und das Universum, sodass vermehrt auch das naturwissenschaftliche Interesse am Himmel in den Mittelpunkt rückte. Auch Künstler ließen sich seit jeher vom Firmament inspirieren. Die neue Ausstellung im Grafikkabinett widmet sich künstlerischen Darstellungen des Himmels und von Himmelskörpern von der Moderne bis zur Gegenwart.

 

Zu sehen sind unter anderem atmosphärische Nachtlandschaften, auf denen sich das Licht des Mondes im Wasser spiegelt oder Polarlichter, welche die Nacht erhellen. Andere Künstler erforschen das Phänomen der Wolken oder des Lichts, das durch die Wolkendecke bricht. Der Stern von Bethlehem weist den Weg zum Geburtsort Jesu und versinnbildlicht die Vorstellung von Himmelserscheinungen als Vorzeichen religiöser Ereignisse. Die Ausstellung macht deutlich, dass die künstlerischen Interpretationen der Thematik so vielfältig sind wie die Farben und die Erscheinung des Himmels selbst.

 

Im Grafikkabinett ausgestellt sind u.a.: Rudolf Schulte im Hofe, Georg Meistermann, Karl Schmidt-Rottluff, Hisau Chin, Friedrich Einhoff, Alfred Kubin, Eduard Bischoff

 

 

Die Ausstellung ist ab sofort bis zum 13. Januar 2019 im Kunstmuseum Gelsenkirchen, Horster Straße 5-7, 45897 Gelsenkirchen zu sehen.


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1,6 Millionen für die Zukunftsstadt

Gelsenkirchen setzt sich im bundeweiten Wettbewerb durch

GE. Die Stadt Gelsenkirchen ist einer der Gewinner des Wettbewerbs Zukunftsstadt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Eine Expertenjury hat die besten sieben Konzepte aus insgesamt 168 Bewerbungen ausgewählt. Gelsenkirchen konnte mit seinem Beitrag „Lernende Stadt! Bildung und Partizipation als Strategien sozialräumlicher Entwicklung“ überzeugen. Zur Umsetzung des Konzepts werden Gelsenkirchen ab dem kommenden Jahr 1,6 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

 

Oberbürgermeister Frank Baranowski freut sich über die guten Nachrichten aus Berlin: „Damit können nun die Ideen für eine nachhaltige Entwicklung, die Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam mit der Wissenschaft entwickelt haben, konkret vor Ort verwirklicht werden. Gelsenkirchen kann als lernende Stadt nun viele kreative Konzepte für eine nachhaltige Entwicklung im Bereich der Bildung umsetzen. Ich danke allen Beteiligten aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft für ihr großes Engagement, ohne das dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.“

 

„An diesem schönen Ergebnis sehen wir, was alles möglich ist, wenn viele Hände zusammenarbeiten, wenn aus einzelnen Projekten und Ideen ein Gesamtbild entsteht“, ergänzt Annette Berg, Vorstand für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration. „Wir sind in Gelsenkirchen auf dem richtigen Weg, denn es geht um eine Zukunftsbildung, mit der wir Gelsenkirchen weiter in Richtung einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadt gestalten können.“

 

Für Werner Rybarski vom Gelsenkirchener Wettbewerbsbüro Zukunftsstadt 2030+ steht die Verbesserung der Lern- und Gestaltungsbedingungen in allen Bereichen an erster Stelle, um so die Menschen dieser Stadt für Bildung und Weiterentwicklung zu begeistern. „Partizipation ist hierbei der Weg und das Ziel.“

 

Wie die „Lernende Stadt“ aussieht wird schon bald sicht- und vorführbar: Am Grünlabor Hugo werden Schulklassen PH-Werte in neu angelegten Färbergärten messen und Kita-Gruppen mit Weidenstöcken Tipis und Insektenhotels bauen. Familien lernen am Wochenende spielerisch Neues über die Agenda 2030 im Wasserlabor Nienhausen, Grundschulen durchstreifen den Wald und nennen das „Mathe-Unterricht“ und auf der Baustelle des Community Centers arbeitet die Nachbarschaft zusammen. Es entstehen Kompetenzzentren und Lernlabore als erlebbare Orte.

 

Diese Ideen und Projekte sollen über den Förderzeitraum ihre Wirkung entfalten. Beispielweise werden in Ückendorf - in enger Zusammenarbeit mit den Schulen und weiteren Bildungsakteuren -  Orte geschaffen, an denen sich Kinder und Jugendliche ausprobieren können. Dabei werden vor allem der MINT-Bereich und die Zukunft der Arbeit in den Blick genommen. Workshops, Schülerfirmen, die Koordination der KreativWerkstatt – das und noch einiges mehr sind hier geplant. Diese Maßnahmen sollen am Ende der Entwicklung in der Gründung einer KinderUni münden, die auf Kompetenzerwerb setzt und die Schwerpunkte individuelle Talentförderung und praktische Berufsorientierung für Zukunftsberufe aufgreift.

 

Hintergrund:

 

Im Wettbewerb Zukunftsstadt für nachhaltige Entwicklung des BMBF bringen seit 2015 Teams aus Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung ihre Vorstellungen und Ideen ein.

 

Insgesamt umfasst der Wettbewerb Zukunftsstadt drei Phasen: Von der Entwicklung einer gemeinsamen Vision für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft in der Stadt über die Planung der Umsetzung bis hin zur nun anstehenden Umsetzung selbst.

 

Die ausgewählten Zukunftsstädte können ab 2019 ihre Ideen zu den Herausforderungen der Zukunft wie bezahlbaren Wohnraum, Klimaanpassung, nachhaltiger Mobilität, Digitalisierung und Energieversorgung umsetzen. Dafür stellt das BMBF über 10 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Bei der Auswahl der Sieger wurde das BMBF von einer Jury unabhängiger Experten unterstützt. Sie schlug sieben aus 22 Bewerbungen zur Förderung vor.

 

Neben Gelsenkirchen sind noch Amt Peenetal/Loitz (Mecklenburg-Vorpommern), Bocholt, Dresden, Friedrichstadt (Schleswig-Holstein),  Lüneburg und Ulm in die dritte und letzte Phase gelangt.

 

Der Wettbewerb ist Teil der Innovationsplattform Zukunftsstadt (IPZ) der Bundesressorts für Forschung, Umwelt, Verkehr, Wirtschaft und des Innern für die nachhaltige Stadtentwicklung im Alltag.

 

Weitere Informationen:

 

Stadt Gelsenkirchen

Werner Rybarski aGEnda 21-Büro

Von-Oven-Straße 19,

45879 Gelsenkirchen,

Tel. 0209 / 147 91 30.

 

 

www.innovationsplattform-zukunftsstadt.de




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Salafismus-Präventionsprogramm „Wegweiser“ nun auch in Gelsenkirchen

Den Kampf gegen den Extremismus gewinnen wir nur vor Ort.“

Foto: W. Müller 2017
Foto: W. Müller 2017

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen und Land NRW

 

Innenminister Herbert Reul hat heute in Gelsenkirchen gemeinsam mit Oberbürgermeister Frank Baranowski eine weitere „Wegweiser- Beratungsstelle eröffnet. Die Ruhrgebietsstadt ist bereits der 17. Standort des Präventionsprogramms gegen gewaltbereiten Salafismus des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes.



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Jetzt wird "GEbechert"

Stadt Gelsenkirchen präsentiert umweltfreundlichen Mehrwegbecher

Rabatte in rund 50 Bäckereifilialen

Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen
Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Jetzt wird „GEbechert“! Der neue umweltfreundliche Gelsenkirchener Mehrwegbecher feiert seine Premiere. Der Becher im Stadtblau fasst 0,4 Liter und ist zum unschlagbaren Preis von vier Euro erhältlich. Partner bei der Aktion sind vier Bäckereiketten mit rund 50 Filialen im gesamten Stadtgebiet. Sie verkaufen den Becher nicht nur, sondern bieten den Kundinnen und Kunden, die den Mehrwegbecher zum Mitnehmen befüllen lassen, pro Heißgetränk 10 oder 20 Cent Rabatt an.

 

„Gutes für die Umwelt tun und gleichzeitig jedes Mal Geld sparen, das wird hoffentlich viele Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener zum Mitmachen animieren“, so Oberbürgermeister Frank Baranowski bei der Präsentation des nachhaltigen Angebotes. Denn schließlich hat man nach 20 oder 40 Füllungen das Geld für die Anschaffung schon wieder raus.

 

Aber nicht nur der private Geldbeutel wird entlastet, sondern vor allem die Umwelt geschont. Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe fallen allein in Gelsenkirchen pro Jahr etwa neun Millionen Pappbecher an – pro Kopf sind dies 34 Becher jährlich. Dazu kommen die hohen Umweltbelastungen bei der Produktion und Entsorgung der bisher benutzten Einwegbecher.

 

„Daher freut es mich sehr, dass wir in Gelsenkirchen im Vergleich zu vielen anderen Städten gleich zum Start eine große Zahl an Filialen haben, die den Becher befüllen und auch verkaufen. Mein herzlicher Dank geht an die beteiligten Unternehmen“, so OB Baranowski weiter. Außerdem sind die Becher ab sofort mit den Abfallberatern von Gelsendienste unterwegs, die sie ebenfalls verkaufen.

 

Die Becher gibt es auch in der Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus, in den Bürgercentern und im Bistro SACHS (Hans-Sachs-Haus). Die vollständige Liste der Verkaufs- und Ausschankstellen für den Mehrwegbecher steht im Internet unter www.gelsenkirchen.de. Diese Übersicht wird laufend aktualisiert.

 

Die Premiere des Gelsenkirchener Mehrwegbechers ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Aktion „…Weil es UNSERE STADT ist!“ zur Verbesserung der Sauberkeit in Gelsenkirchen.

 

In diesen Bäckereifilialen werden die Becher verkauft bzw. akzeptiert:

 

BackWerk (0,10 Euro Rabatt)

Gatenbröcker (0,20 Euro Rabatt)

Zipper (0,10 Euro Rabatt)

MALZERS (0,20 Euro Rabatt; kein Verkauf)

 

Bistro-Brasserie SACHS (0,10 Euro Rabatt)


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 Sommernachtstraum-Touren

Anmeldung für Stadtrundfahrt mit dem Cabriobus

Pressemitteilug der Stadt Gesenkirchen.

GE. Bei den diesjährigen Sommernachtstraum-Touren im knallroten Cabriobus dreht sich alles um Kunst im öffentlichen Raum. Denn Kunst ist in Gelsenkirchen nicht nur innerhalb von Museen zu finden, vielmehr bietet die Stadt mehr als 100 Skulpturen bedeutender Künstlerinnen und Künstler in Parks, an Straßen, auf Plätzen, Schulhöfen und vielen weiteren Orten, die die Stadtkultur nachhaltig beeinflussen und zur Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit der Stadt beitragen. Manch ein Werk ist dabei sofort als Kunstwerk erkennbar, manch anderes ist so selbstverständlich ins Stadtbild integriert, dass es gar nicht mehr als solches wahrgenommen wird.

Das Bewusstsein für diese Kunstwerke zu schärfen, Hintergrundinformationen zu Künstlerin bzw. Künstler und Objekt zu liefern und Schätze der Heimatstadt den Bürgerinnen und Bürgern nahe zu bringen, ist Ziel der rund dreistündigen Touren mit Start am Kunstmuseum in Buer. Nach einer ersten Station direkt in Buer geht die Fahrt weiter nach Horst, wo es rund um das Schloss sowie im Nordsternpark nicht nur den weithin sichtbaren „Herkules“ von Markus Lüpertz zu sehen gibt. Aus dem Westen der Stadt führt die Tour ganz in den Süden zur Halde Rheinelbe und nach Ückendorf sowie weiter in die Innenstadt und zum MiR, wo nicht nur direkt am Gebäude Kunst am Bau zu erleben ist, sondern auch in direkter Umgebung mehrere interessante Objekte stehen. Die Rückfahrt nach Buer führt über das Consolgelände und die Halde Rungenberg.

Anmeldung bei der Stadt- und Touristinfo unter der Tel. 0209 168 -3968 und 3969 oder touristinfo@gelsenkirchen.de. Sommernachtstraum am 1. Juli 2017, Beginn: 18.30 Uhr am Kunstmuseum in Buer, Ende: etwa 22 Uhr am Kunstmuseum, Kosten je Person 22 Euro.


Schalke-Maskottchen Erwin besucht Grundschule

Als Belohnung für das Tragen von Warnwesten

GE. Warnwesten können schlimme Unfälle verhindern, weil Schülerinnen und Schüler in der dunklen Jahreszeit von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen werden können.

Die Stiftung „Schalke hilft!“ hat sich, um das Tragen der Warnwesten attraktiver zu machen, zum Schuljahr 2016/17 bereit erklärt, den Hauptanteil der neuen hellblauen Warnwesten zur Verfügung zu stellen. Die Verkehrswacht hat einen Betrag ergänzt, so dass zum Schuljahr 2016/17 für insgesamt rund 2500 Drittklässler Warnwesten beschafft werden konnten.

Auch dieser Aktion ist es zu verdanken, dass die Zahl der getragenen Westen insbesondere in der  dunklen Jahreszeit wieder deutlich gestiegen ist. Besonders hervorgetan hat sich dabei die Grundschule an der Albert-Schweitzer-Straße. Am Tage  der Zählung durch die Ordnungspartner trug die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler Warnwesten, Überwurfdreiecke oder vergleichbare Sicherheitskleidung.

Das Schalke-Maskottchen „ERWIN“ wird als Belohnung hierfür die Schule besuchen und an die Schülerinnen und Schüler Autogramme verteilen und die Gelegenheit geben, zum Beispiel Klassenfotos mit ERWIN zu machen. Außerdem erhält die Schule eine Warnweste mit den Unterschriften der Spieler der Bundesligamannschaft.

Die Schule freut sich auf den Besuch und hat auch schon zur Begrüßung etwas einstudiert. Der Besuch von ERWIN findet statt am

Dienstag, 13. Juni 2017, 10 Uhr,
Grundschule Albert-Schweitzer-Straße 38,
45889 Gelsenkirchen.

 

Die Ordnungspartnerschaft „Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr“ setzt sich seit Jahren mit gezielten Aktionen für mehr Sicherheit auf den Straßen in Gelsenkirchen ein. Die Ordnungspartnerschaft (u. a. Verkehrswacht Gelsenkirchen, Polizei, Stadt Gelsenkirchen) hat dabei das Tragen von Warnwesten, insbesondere in der dunklen Jahreszeit, besonders in den Fokus genommen. So werden in jedem Jahr an den Schulen die Kinder gezählt, die eine Warnweste oder einen Warnüberwurf tragen. Die Ergebnisse der Zählungen seit 2012 ergaben, dass nur eine geringe Anzahl von Grundschulkindern die Warnwesten auf dem Schulweg tragen.