Es kann wieder gehofft werden.

 

Tiefbauarbeiten liegen weiterhin gut im Zeitplan

Pixabay. Com  Symbolfoto
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Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen.

GE. Die Tiefbauarbeiten in der Ückendorfer Straße vom Wattenscheider Bach bis zum Festweg sowie am Dördelmannshof zwischen Ückendorfer Straße und Südfriedhof liegen weiterhin gut im Zeitplan.

 

Seit Ende August 2018 ist die Straße Am Dördelmannshof wieder in beide Richtungen befahrbar. Zwischen Südfriedhof und Hausnummer 12 wird abschließend die Deckschicht im Fahrbahnbereich und in einigen Zufahrtbereichen eingebaut. Diese Arbeiten sollen bei entsprechender Witterung im Frühjahr erfolgen.

 

Zwischen Hausnummer 12 und Ückendorfer Straße musste die Achse des unterirdischen Rohrvortriebs vor den Bauarbeiten auf Kampfmittel untersucht werden. Hierzu wurde der Asphalt für Tiefensondierungen durch den Kampfmittelräumdienstes nach einem vorgesehenen Raster durchbohrt. Auch hier ist die Wiederherstellung der Asphaltflächen bei entsprechender Witterung im Frühjahr vorgesehen.

 

Die Anschlussarbeiten der Hausanschlüsse und Straßeneinläufe an die neuen Kanäle Am Dördelmannshof sind abgeschlossen. In der Ückendorfer Straße wurden die neuen Anschlussleitungen von den neuen Hauptkanälen unterirdisch mit einer „Minivortriebsmaschine“ in Richtung Gehweg vorgetrieben. Nach und nach werden jetzt die Altanschlüsse übernommen. Hierbei lassen sich offene Baugruben nicht ganz vermeiden, es sind auf der Ückendorfer Straße aber nur noch kleine Anschlussbaugruben auf den Gehwegen und Grundstücken erforderlich.

 

Die Bauarbeiten im Bereich Ückendorfer Platz, im Einmündungsbereich der Osterfeldstraße sind abgeschlossen.

 

In der letzten Bauphase wird ab Januar dieses Jahres der Kanal in offener Verlegung in der Ückendorfer Straße zwischen Ückendorfer Platz und Festweg erneuert. Hierfür wird eine einspurige Verkehrsführung über Behelfsfahrstreifen im westlichen Gehweg als Einbahnstraßenregelung in Richtung Bochum-Wattenscheid erforderlich. Der stadteinwärts führende Verkehr wird bis in den Herbst dieses Jahres über die Bochumer Straße umgeleitet.

 

Eine entsprechende Anwohnerinformation wird durch die Stadt Gelsenkirchen und die Abwassergesellschaft Gelsenkirchen mbH an die Anlieger in der Ückendorfer Straße und in der Straße Am Dördelmannshof verteilt.


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Tunnel Vinckestraße bleibt weiter gesperrt

Baustellenheizung soll Arbeiten auch bei kalten Temperaturen ermöglichen

 

GE. Seitdem mit der Sanierung des Tunnels an der Vinckestraße begonnen wurde, sind immer wieder neue bislang unentdeckte Schäden aufgetreten, die zu weiteren Verzögerungen und einer Verlängerung der Sperrung geführt haben.

 

Jetzt kommen noch die schwierigen Witterungsverhältnisse dazu. Daher hat sich die Stadt gemeinsam mit dem Bauunternehmen dazu entschlossen, ein Zeltgerüst als Einhausung über den Tunnelrampen aufzubauen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Möglichkeit besteht, den Tunnel für den Einbau der notwendigen Flächenabdichtung, die nur bei Temperaturen von über 8 Grad Celsius eingebaut werden kann, beheizen zu können.

 

Unter diesen Rahmenbedingungen hat die Baufirma jetzt einen aktualisierten Bauzeitenplan vorgelegt. Danach kann die Vollsperrung des Tunnels leider erst Mitte März 2019 aufgehoben werden.

 

Der Einbau der Einhausung für die erforderliche Tunnelbeheizung wird noch in diesem Jahr erfolgen.

 

Zum Aufbau des Gerüsts am Tunnelausgang muss auf der Vinckestraße im Bereich der Tunnelrampe vom 17. bis zum 21. Dezember eine Fahrspur gesperrt werden. Hier ist nur mit geringen Beeinträchtigungen zu rechnen, da der Verkehr von der Vom-Stein-Straße einspurig auf die Vinckestraße geführt wird.

 

Zur Vermeidung zusätzlicher Verkehrsbehinderungen auf der Kurt-Schumacher-Straße ist der Einbau dieser Einhausung am Tunneleingang voraussichtlich in den Abendstunden/Nachtstunden am 13. Dezember ab 20 Uhr bis zum 14. Dezember 2 Uhr vorgesehen. In dieser Zeit wird eine Fahrspur der Kurt-Schumacher-Straße in Höhe des Scherner Wegs gesperrt.

 

 

Für die nicht vermeidbaren Behinderungen sowie die weiteren Verzögerungen bittet das Referat Verkehr die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.


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In der ersten Ferienwoche

Arbeiten auf der Ückendorfer Straße

Foto: W. Müller 2016
Foto: W. Müller 2016

 

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Nach der Fertigstellung des neuen Abwasserkanals in der Ückendorfer Straße zwischen Ückendorfer Platz und In der Esch wird nun die Gleisentwässerung an den neuen Kanal angeschlossen. Die Arbeiten werden im Gleisbett der Bogestra durchgeführt. Der Verkehr wird in beiden Fahrtrichtungen neben dem Gleis an der Baustelle vorbeigeführt. Die Bogestra richtet einen Schienenersatzverkehr für die Linie 302 zwischen Rheinelbestraße bis Bochum Elbingerstraße ein.  Die Arbeiten werden in den Herbstferien vom 15. bis zum 19.Oktober 2018 durchgeführt.


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Vollsperrung auf der Bochumer Straße

Verlegung einer Fernwärmeleitung in der ersten Herbstferienwoche

Foto: W. Müller 2018
Foto: W. Müller 2018

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. In der ersten Woche der verkehrsärmeren Herbstferien wird an der Bochumer Straße seitens der Steag eine Fernwärmeleitung verlegt. Hierzu müssen auch die Gleise der Straßenbahn gequert werden. Demzufolge wird die Bochumer Straße zwischen der Bergmannstraße und der Beilstraße von Montag bis Freitag, 15. bis 19. Oktober 2018, für den Öffentlichen Nahverkehr und den Individualverkehr vollgesperrt.

Umleitung:

 

Der Verkehr wird in Fahrtrichtung Ückendorfer Platz bereits von der Ringstraße über die Wildenbruchstraße, von der Wickingstraße über die Dessauerstraße und von der Bochumer Straße über die Bergmannstraße zur Ückendorfer Straße umgeleitet.

 

In Fahrtrichtung GE-Zentrum wird der Verkehr vom Ückendorfer Platz über die Ückendorfer Straße und Wildenbruchstraße umgeleitet.

Schienenersatzverkehr:

 

Die Bogestra wird einen Schienenersatzverkehr für die Linie 302 zwischen Rheinelbestraße bis Bochum Elbingerstraße einrichten. Die Buslinien werden aufgrund der Vollsperrung über die Ückendorfer Straße umgeleitet.

 

 

Die Stadt Gelsenkirchen bittet um erhöhte Aufmerksamkeit.


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Unnötig langer Stau auf der Kurt-Schumacher-Straße

Baufirma hielt sich nicht an Anordnung/ Stadt entschuldigt sich bei Betroffenen

Foto:   pixabay.com -  Symbolfoto
Foto: pixabay.com - Symbolfoto

Pressemitteiung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Langer Stau heute im Berufsverkehr auf der Kurt-Schumacher-Straße in Fahrtrichtung Süden. Weil der Grilloplatz umgestaltet wird, muss die Kurt-Schumacher-Straße (Höhe Grillostraße) bis Anfang November einspurig bleiben. Damit der Verkehr dennoch fließen kann, wird - abgesehen von einer Bedarfsampel für Fußgängerinnen und Fußgänger - die Ampel auf Dauer-Grün geschaltet. So der Plan.

 

 

Doch trotz anderslautender Anordnungen seitens der Stadt wurde die Baustelle durch die beauftragte Baufirma leider bereits zum Start des Berufsverkehrs um 6.30 Uhr eingerichtet, was zu massiven Verkehrsproblemen und einem langen Stau führte, der bis Buer reichte. Geplant war, den Berufsverkehr abfließen zu lassen und die Einspurigkeit erst nach 9 Uhr einzurichten; die Baufirma hat die Spur allerdings bereits um 6:30 Uhr gesperrt. Die Ampel zeigte zu dieser Zeit noch die üblichen Rotphasen. Die Stadt hat schnellstmöglich die Ampel umschalten lassen und bereits intensive Gespräche mit der Baufirma geführt, damit sich solche Fehler in Zukunft nicht wiederholen. Die Stadt Gelsenkirchen bittet alle Betroffenen um Entschuldigung.


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Neue Fernwärmeleitung

Bergmannstraße wird in Fahrtrichtung Bochumer Straße zur Einbahnstraße

Foto: W. Müller 2017
Foto: W. Müller 2017

Pressemitteilung derStadt Gelsenkirchen

GE. In der Bergmannstraße wird zwischen der Bochumer Straße und der Hüssenerstraße durch die STEAG eine Fernwärmeleitung verlegt. Hierzu wird in der Bergmannstraße in Fahrtrichtung Bochumer Straße eine Einbahnstraße eingerichtet. Der Verkehr wird in Fahrtrichtung Ückendorfer Straße von der Bochumer Straße über die Virchowstraße sowie über die Munscheidstraße und Dessauerstraße umgeleitet.

 

 

Die Arbeiten dauern vom 14. September 2018 bis zum 12. Oktober 2018. Das Referat Verkehr der Stadt Gelsenkirchen bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und Verständnis.


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Neue Hafenmundbrücke

Bauarbeiten gehen voran

Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen
Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen

GE. Die Bauarbeiten an der neuen Hafenmundbrücke an der Uferstraße gehen voran: Zurzeit wird im Hafengebiet auf dem Vormontageplatz die Stahlkonstruktion der Brücke verschweißt. Die beauftragte Stahlbaufirma fertigt die einzelnen Komponenten im Herstellerwerk im polnischen Kielce vor und transportiert diese dann per LKW zur Baustelle, auf der dann die Einzelteile verschweißt werden. Mittlerweile sind alle Bauteile vor Ort angekommen und zusammengesetzt, so dass die endgültige Form der Brücke schon erkennbar ist. Parallel laufen die Arbeiten an den Brückenfundamenten.

Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen
Foto: Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen

Nach Abschluss der Schweißarbeiten wird noch der Korrosionsschutz der Brücke hergestellt, damit sind dann die Stahlbauarbeiten im Wesentlichen abgeschlossen. Danach wird die Schalung für die Betonfahrbahnplatte eingebaut, und sämtliche Versorgungsleitungen, die sich zukünftig unter der Brücke befinden, werden angehängt.

 

Die so vorbereitete Brücke hat ein Gewicht von ca. 620 Tonnen. Wenn die zuvor beschriebenen Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Brücke mit Spezialfahrzeugen zum Hafenbecken gefahren und dort auf einen Schwimmponton verladen. Danach wird die Brücke in die endgültige Lage an der Uferstraße eingeschwommen. Wenn die Arbeiten weiter so gut vorangehen und nichts mehr dazwischen kommt, kann die neue Brücke voraussichtlich Mitte September eingeschwommen werden.

 

Weitere Infos zum Neubau der Hafenmundbrücke: https://www.gelsenkirchen.de/uferstrasse

 

 


Entwässerungsleitung wird erneuert

Virchowstraße zwischen Bochumer Straße und Rudolfstraße voll gesperrt

Foto: W. Müller 2018
Foto: W. Müller 2018

Wie bereits berichtet. Hier jetzt die offizielle Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen. 

GE. Die Abwassergesellschaft Gelsenkirchen (AGG) führt in der Bochumer Straße von der Virchowstraße beginnend, Kanalbauarbeiten durch. Vorbereitend hat die EVNG begonnen, im Kreuzungsbereich Virchowstraße/Bochumer Straße Gasversorgungsleitungen umzulegen. Hierfür ist die Virchowstraße zwischen Bochumer Straße und Rudolfstraße bereit voll gesperrt. Eine Umleitung ist über die Munscheidstraße und Bochumer Straße in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert. Im Anschluss beginnen ab dem 6. August 2018 die eigentlichen Kanalbauarbeiten.

 

Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse werden die Bauarbeiten im bergmännischen Stollenvortrieb durchgeführt. Dies bedeutet, dass an der Straßenoberfläche nur zwei Baugruben entstehen und die eigentlichen Arbeiten unter der Straße durchgeführt werden.

 

Während dieser Arbeiten wird eine Einbahnstraße in der Virchowstraße zwischen der Bochumer Straße und der Rudolfstraße in Fahrtrichtung Krankenhaus eingerichtet. Von der Ottilienaustraße kommend, ist die Ausfahrt aus der Virchowstraße in die Bochumer Straße nicht möglich. Hier wird eine Umleitung über die Ückendorfer Straße und Dessauerstraße ausgeschildert. In der Bochumer Straße wird der Verkehr mit Hilfe einer Baustellensignalanlage am Baufeld vorbei geführt.

 

 

Die Kanalerneuerung soll Ende März 2019 abgeschlossen werden.


Die Abwassergesellschaft Gelsenkirchen mbH informiert:

An die Anlieger in der Bochumer Straße

Foto: W. Müller 2018
Foto: W. Müller 2018

Kanalbauarbeiten: Erneuerung der Entwässerungsleitung in der Bochumer Straße in Gelsenkirchen

 

Die Abwassergesellschaft Gelsenkirchen (AGG) hat die Firma Echterhoff Bau-Gruppe mit der Durchführung von Kanalbauarbeiten in der Bochumer Straße beauftragt. Die Baumaßnahme erstreckt sich über die Bochumer Straße ausgehend vom Kreuzungsbereich an der Virchowstraße bis zur Hausnummer 178 über eine Länge von circa 51 m. Das vorhandene Mischwassersystem ist baulich und hydraulisch sanierungsbedürftig und muss erneuert werden. Aufgrund der begrenzen Platzverhältnisse werden die Bauarbeiten im Bergmännischen Stollenvortrieb durchgeführt. Dies bedeutet dass an der Straßenoberfläche nur zwei Baugruben entstehen und die eigentlichen Arbeiten unter der Straße durchgeführt werden.

Vorbereitend sind im Kreuzungsbereich Virchowstraße/Bochumer Straße Umverlegungsarbeiten an den Gasversorgungsleitungen erforderlich, die durch die EVNG ab dem 23.07.2018 ausgeführt werden. Die Kanalbauarbeiten beginnen am 06.08.2018. Die Fertigstellung ist für Ende März 2019 vorgesehen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich die Arbeiten witterungsbedingt verschieben bzw. verzögern können.

Die Verkehrsführung wird in zwei Bauphasen gegliedert. Die Bauphase 1 wird mit der Umlegung der Gasleitung, die Bauphase 2 während der eigentlichen Kanalbaumaßnahme ausgeführt. Inbeider Bauphasen ist eine Ausfahrt aus der östlichen Virchowstraße zwischen Bochumer Straße und Ottilienaustraße in die Bochumer Straße nicht möglich.

In der Bauphase 1 wird die Ein- und Ausfahrt in die westliche Virchowstraße zwischen Rudolfstraße und Bochumer Straße gesperrt.

Während der Bauphase 2 erhält die westliche Virchowstraße zwischen Rudolfstraße und Bochumer Straße eine Einbahnstraßenregelung von der Bochumer Straße aus. Innerhalb beider Bauphasen wird die Baustellenumfahrung über die Munscheidstraße eingerichtet. In der Bochumer Straße wird der Verkehr am Baufeld vorbeigeführt. Der Straßenbahnverkehr wird aufrechterhalten.

Die Anlieger werden gebeten, die durch Straßenverkehrszeichen und Beschilderung gekennzeichnete Änderung des Verkehrsflusses zu beachten. Ver- und Entsorgungsfahrten sowie die Freihaltung der Rettungswege werden gewährleistet.

Die AGG bittet alle betroffenen Anlieger um Verständnis für nicht vermeidbare Beeinträchtigungen und Erschwernisse im Zuge der Baumaßnahme.

Für evtl. Rückfragen stehen Ihnen seitens der Fa. Echterhoff Bau- Gruppe die örtliche Bauleitung Herr Möller, Tel. +49 (176) 56 33 0853, und seitens der AGG Frau Nestler, Tel.: (0209) 1696372, zur Verfügung.

 

Abwassergesellschaft Gelsenkirchen mbH

 

 

Foto: W. Müller 2018
Foto: W. Müller 2018

Asbest in Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern

Stadt Gelsenkirchen erhöht die Sicherheit bei Reparaturen und Kleinmaßnahmen

 

 

Foto:   pixabay.com
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Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

GE. Bereits seit Mitte der 1990er Jahre ist Asbest in Deutschland verboten, da die eingeatmeten Fasern Lungenkrebs verursachen können. Bis zu diesem Zeitpunkt sind Millionen Tonnen asbest-haltiger Materialien verbaut worden. Asbest steckt auch heute noch in Dach- und Fassadenplatten oder verbirgt sich irgendwo in den Gebäuden. Bei Umbau und Abriss müssen solche Materialien unter hohen Sicherheitsvorkehrungen abgebaut und entsorgt werden.

 

Seit einiger Zeit hat sich eine neue Dimension rund um das Thema Asbest entwickelt. Das Material wurde nicht nur in den bekannten Baustoffen entdeckt, sondern kann sich auch etwa in Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern befinden. Dieses Asbestmaterial ist fest in den Stoffen gebunden und stellt zunächst keine Gefahr da. Allerdings kann niemand genau sagen, in welchen Stoffen vor 1995 Asbest eingesetzt worden ist. Somit kann jede Kleinmaßnahme im Rahmen der Bauunterhaltung zu einer Freisetzung von Asbestfasern führen.

 

Die Stadt Gelsenkirchen hat sich daher entschlossen, beim Vorhandensein von Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern, die vor 1995 eingebaut wurden, bei Reparaturen in öffentlichen Gebäuden, Kindergärten und Schulen besondere Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen.

 

Zusammen mit einem anerkannten Gutachter hat die Stadt Gelsenkirchen ein Verfahren eingeführt, das ab sofort bei jeder Baumaßnahme zum Einsatz kommen soll.

 

Je nach der Größe des Eingriffs in die Struktur wird in drei verschiedenen Stufen vorgegangen. Werden etwa Löcher für die Befestigung von Ge-genständen gebohrt, Kernbohrungen für Schalter oder Steckdosen durchgeführt oder kleinflächige Schlitzen erstellt, können diese Arbeiten durch sachkundige Personen etwa unter Verwendung eines für Asbest zugelassenen Saugers und weiteren Sicherungsvorkehrungen wie z.B. speziellen Gefäßen zur Aufnahme der Abfälle durchgeführt werden.

 

Umfangreiche Arbeiten wie etwa Schleifen, Stemmen oder Fräsen dürfen nur von zugelassenen Sanierungsfachunternehmen nach besonderen Vorgaben durchgeführt werden.

 

Durch diese Sicherheitsmaßnahmen werden sich einige Arbeiten verzögern. Die Stadt Gelsenkirchen hält aber ein Vorgehen unter den vorherrschenden besonderen Verhältnissen zum Schutz aller Beteiligten für unumgänglich.

 

 

Vermutlich wird in vielen Fällen in den zu bearbeitenden Flächen keinerlei Asbest vorhanden sein. Für umfangreiche Maßnahmen, die mit zerstörenden Eingriffen in die Oberfläche verbunden sind, werden vorab Schadstoffgutachten erstellt. Damit wird ermittelt, ob die betroffenen Bauteile als asbestfrei eingestuft werden können. Anderenfalls werden sämtliche erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen angewendet.